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Abgabetag am Mittwoch, 19. Dezember, von 10 bis 19 Uhr im Gymnasium St. Michael in Paderborn

 Kreis Paderborn(krpb). Nur noch wenige Tage bis Weihnachten: Während die einen die letzten Geschenke kaufen, sorgen sich andere, wie sie das Fest mit all seinem Glanz überstehen sollen, weil schlicht kein Geld da ist. Rund 3000 Menschen brauchen die Tafel Paderborn, weil sie sich nicht einmal ein vernünftiges Mittagessen leisten können. Die Hälfte davon sind Kinder. Landrat Manfred Müller als Schirmherr der Tafel Paderborn und ihr Vorsitzender Uwe Hoffmann bitten deshalb die Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr, Päckchen zu packen für die Tafel. Die Idee hinter der alljährlichen Weihnachtspäckchenaktion: Alle, die es sich leisten können, packen ein Päckchen für jene, die es nicht so gut getroffen haben. Also einfach am kommenden Wochenende zum Beispiel eine Packung Kaffee, Reis oder Nudeln mehr einkaufen und spenden.

 

In die Lebensmittelpäckchen gehört alles, was schmeckt, haltbar ist und zu Weihnachten Freude macht. Dazu zählen Kaffee, Reis oder Nudeln. Auch Weihnachtsgebäck, Schokolade, Obstsäfte, Konserven oder eingeschweißte Fleischprodukte passen gut hinein. Hygieneartikel wie Zahnpasta oder Duschgel, das ein oder andere kleine Spielzeug, Gutscheine oder auch Weihnachtsdekoration wie Kerzen und Servietten sind ebenfalls genau richtig. Die möglichst festlich dekorierten Weihnachtspäckchen können am Mittwoch, 19. Dezember, von 10 bis 19 Uhr im Gymnasium St. Michael (Michaelstr. 17) in Paderborn abgegeben werden. Einen Tag später und damit vier Tage vor dem Fest werden sie von den Ehrenamtlichen der Paderborner Tafel sowie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Michael an Bedürftige verteilt. Weitere Infos unter www.tafel-paderborn.de 

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Mittwoch, 12 Dezember 2018 11:35

Der Räuber Hotzenplotz in der Wewelsburg

Agnes Ising liest „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ von Otfried Preußler

Kreis Paderborn(krpb). Wachtmeister Dimpfelmoser steht der Schweiß auf der Stirn. Grund dafür: Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz ist mal wieder ausgebrochen. Was für eine Katastrophe! Denn jeder weiß: Der Räuber Hotzenplotz ist der gefährlichste Räuber im ganzen Landkreis. Seppel und Kasperl sind fest entschlossen, den Räuber wieder einzufangen – und haben eine grandiose Idee. Sie wollen ihn ein für alle Mal auf den Mond schießen! Wie sie das anstellen wollen erfahren Kinder ab sechs Jahren, wenn Museumspädagogin Agnes Ising am Sonntag, 16. Dezember, um 17 Uhr aus „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ von Otfried Preußler vorliest.

 

Treffpunkt ist das Foyer des Historischen Museums des Hochstifts Paderborn. Einzuplanen für die Lesung ist etwa eine Stunde. Kuscheltiere, Kissen und Decken dürfen mitgebracht werden. Eintritt: Erwachsene 3 € | Kinder/ermäßigt 1,50 € | Familienkarte 6 € | kostenlos mit Jahreskarte. Kartenreservierungen unter der 02955 7622-0.

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Kreis Paderborn(krpb). Pünktlich zur Adventszeit wirft ein Ereignis seine Schatten voraus, das erst im Juni nächsten Jahres wieder die Beine der Tanzfreudigen in Bewegung bringen wird: der Galaabend und krönende Abschluss der 33. Internationale Jugendfestwoche Wewelsburg. Folklore-Tanzgruppen aus elf europäischen Ländern zeigen landestypische Tänze in farbenprächtigen Trachten und mit mitreißender Musik. Der Vorverkauf für den Galaabend hat nun begonnen.

 

„Für alle Freunde der Folklore und des Tanzes sind die Karten für die Veranstaltung in der PaderHalle ein hervorragendes Weihnachtsgeschenk“, meint Carlos Tomé augenzwinkernd. Er und seine Kollegin Stefanie Lang, beide Mitarbeiter des Jugendamtes des Kreises Paderborn, organisieren die Jugendfestwoche. „Wir holen die Jugend Europas zu uns ins Paderborner Land. Zusammen erleben wir die Vielfalt des Kontinents und es ist jedes Mal wunderbar zu sehen, wie in der gemeinsamen Woche die Teilnehmer trotz unterschiedlicher Sprachen und Herkunft zusammenwachsen“, erzählen die Organisatoren. Diese besondere Stimmung ist auch während des Galaabends zu spüren und macht ihn – nicht nur für Freunde des Volkstanzes – zu etwas ganz Besonderem. Der Galaabend der 33. Internationalen Jugendfestwoche Wewelsburg findet am Freitag, 21. Juni 2019 um 19.30 Uhr in der PaderHalle statt. Die Eintrittskarten können für 10 Euro beim Kreis Paderborn, Manfred Melcher unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05251 308 5121 erworben werden. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf helfen dem Kreisjugendamt dabei, die Jugendfestwoche zu finanzieren.

Tipp: Europeade 2019 in der Philipp-Soldan-Stadt Frankenberg (Eder)

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Montag, 10 Dezember 2018 14:12

Musik bei Kerzenschein

Kostenloses Konzert der Kreismusikschule im Burgsaal der Wewelsburg

Kreis Paderborn(krpb). Historisches Ambiente, Kerzen und besinnliche Musik: Das Adventskonzert der Kreismusikschule fängt die besondere Adventsstimmung ein. Die jungen Talente der Musikschule spielen sowohl klassische als auch moderne Stücke, die allesamt auf die Weihnachtszeit einstimmen. Das Konzert findet statt am Sonntag, 16. Dezember ab 17 Uhr im Burgsaal der Wewelsburg. Der Eintritt ist frei.

 

Unter den Nachwuchskünstlern sind Schülerinnen und Schüler von Margaret Fitzgerald (Gesang), Anna Martin (Violine), Anna Reimer (Klavier), Barbara Pascher (Violine), Guido Böger (Gitarre), Reiner Franzke (Posaune), Franz-Josef Rose (Saxophon) und Lidia Waigandt (Klavier). „Die Zuschauer hören und erleben die verschiedensten Instrumente. Das ist nicht nur ein Genuss, sondern ist auch besonders interessant für Kinder, die gerne im neuen Jahr ein Instrument erlernen wollen. Hier können sie es schon einmal live erleben“, betont der Leiter der Kreismusikschule Eddi Kleinschnittger. Die neuen Instrumentalkurse der Kreismusikschule beginnen Anfang Januar 2019. Weitere Informationen zum Unterrichtsangebot sind erhältlich im Internet unter www.kreis-paderborn.de/kreismusikschule sowie in der Geschäftsstelle der Kreismusikschule unter Tel.: 05251 308-4120.

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Historisches Projekt auf den Weg gebracht

Kreis Paderborn(krpb). Die Infrastruktur einer Region, insbesondere gut ausgebaute Straßen- und Schienennetze, entschieden stets über den Erfolg einer Region. In diesen Tagen kommt es auch auf schnelle Datenautobahnen an, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Ziel der Glasfaserstrategie des Kreises Paderborn ist es, dort, wo Unternehmen nicht eigenwirtschaftlich ausbauen, mit Hilfe von Fördergeldern eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Landrat und Bürgermeister der Kommunen des Kreises Paderborn nutzen gemeinsam die historische Chance, die aktuell und innerhalb von drei Jahren unterversorgten rund 3800 Adressen (weniger als 30 Mbit/s) im Kreisgebiet an ein zukunftsfähiges Breitbandnetz anzuschließen. Der Förderantrag mit einem Volumen von rund 97 Millionen für rund 3335 Privathaushalte, 55 Unternehmen, 49 Schulen und acht Krankenhäuser im gesamten Kreisgebiet ist auf den Weg gebracht. Landrat Manfred Müller sprach von einer historischen Stunde. „Das hier ist ein Gemeinschaftsprojekt, eine Art kommunales Joint-Venture, das nur deshalb auf den Weg gebracht werden konnte, weil alle an einem Strang ziehen“, so der Landrat.

 

Der Bund finanziert 50 % der im Ausschreibungsverfahren festgestellten, tatsächlichen Wirtschaftslücke von insgesamt 97 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt weitere 40 %. Die Kommunen tragen ihren jeweiligen Anteil von 10 %. Landrat und Bürgermeister betonten, dass hier zwar viel Geld in die Hand genommen werde, aber es Investitionen in die Zukunft seien. Bereits seit 2014 setzt der Kreis Paderborn konsequent auf Glasfaser. Denn die alten Kupfernetze stoßen an ihre Leistungsgrenzen. Ruckeliges Internet nervt nicht nur. Vielmehr werden Städte und Dörfer ohne schnelles Internet abgehängt und ausgebremst. Ein Gutachten hatte ergeben, dass derzeit im Kreis Paderborn rund 3800 Adressen unterversorgt sind und ohne diese kommunale Initiative auch bleiben würden. Durch den kreisweiten Ausbau wird zudem ein für weitere eigenwirtschaftliche Ausbauaktivitäten wichtiges Backbone-Netz geschaffen, die von Telekommunikationsunternehmen für den weiteren, eigenwirtschaftlichen Ausbau genutzt werden können. Der zwischenzeitlich überarbeitete Leitfaden des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ebne den Weg für noch mehr Turbointernet im Kreisgebiet. Bislang förderfähig waren Gebiete bzw. Adresskoordinaten mit einer aktuellen Versorgung von unter 30Mbit/s im Download. Nun dürfen auch Haushalte, die bislang mit Kupferanschluss mit mehr als 30 Mbit/s als versorgt galten, mitgenommen werden. D.h., sie dürfen schon während der geförderten Baumaßnahmen gleichzeitig ans Glasfasernetz angeschlossen werden. „Vielleicht ist diese zwischenzeitlich eingetretene Entwicklung ja auch für die Gemeinde Borchen noch einmal Anlass, ihre Entscheidung zu überdenken, nur die fünf Schulen und nicht die Privathaushalte mit in den Förderantrag aufzunehmen“, so Müller. Zumal das Risiko bestehe, dass Borchen allein mit den Schulen nicht zum Zuge kommen könne, weil die Richtlinien vorsehen, dass eine Gemeinde alle weißen Flecken in ihrem Gebiet benennen müsse, um in den Genuss der Fördermittel zu kommen.

 

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Die zwei Anträge sind gestellt: Nach Abschluss aller zugesagten eigenwirtschaftlichen Baumaßnahmen sowie der Fördermaßnahmen sind dann 33 Prozent aller Haushalte im Kreisgebiet mit Glasfaser erschlossen. Doch auch der Mobilfunk profitiert davon. Beispiel Autonomes Fahren: Das ließe sich angesichts so einiger Funklöcher derzeit gar nicht realisieren. Dazu braucht es 5G-Funkmasten, die wiederum auf Glasfaserleitungen angewiesen sind Der Landrat kündigte an, genauso konsequent wie beim Breitbandausbau auch die Funklöcher zu identifizieren und auf die anbietenden Unternehmen zuzugehen.

 

Die Bürgermeister dankten den Breitbandkoordinatoren in ihren Häusern und dem Kreis Paderborn für die Arbeit, die seit Monaten mit Hochdruck im Hintergrund liefen, um diese Antragstellung möglich zu machen. Die Servicestelle Wirtschaft der Paderborner Kreisverwaltung hat für die Kommunen sämtliche Formalitäten übernommen und beide Mammutanträge vorbereitet. „Was wir hier gemeinsam hinbekommen, ist nur möglich, weil alle Beteiligten mit Kompetenz und Beharrlichkeit daran arbeiten“, betont Bad Lippspringes Bürgermeister Andreas Bee. Werner Peitz, Bürgermeister der Stadt Delbrück, bekräftigte, dass sein Ziel es sei, Delbrück zu 100 Prozent mit schnellem Internet zu versorgen. Er wolle jedem Bürger das Angebot machen können, mit Turbointernet versorgt zu sein. Deshalb habe man nicht gezögert, den Eigenanteil von rund 2,8 Millionen Euro in die Hand zu nehmen. Angesichts der Summen, die von den Kommunen zu tragen seien, habe man erst einmal intensiv diskutiert, ob man sich beteilige, so Altenbekens Bürgermeister Hans Jürgen Wessels. Natürlich sei das auch mit Risiken verbunden. Das müsse auch klar so benannt werden. „Aber das hier ist erforderliche Infrastruktur, insbesondere auch für unsere Schulen“, bekräftigt Wessels. „Wir haben ohne zu zögern ja gesagt“, erklärt Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens. Die Gemeinde Hövelhof sei seit über 200 Jahren durch Streusiedlung geprägt und habe viele Haushalte und Unternehmen im Außenbereich. „Das hier macht Sinn“, so Berens. Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow hat erst einmal in der Familie nachgefragt, ob man so viel Geld für den Glasfaserausbau ausgeben solle, um eine erste Reaktion zu bekommen. „Natürlich ja“, lautete die Antwort. Denn ohne Internet liefe ja wohl nichts. „Wir arbeiten selbstverständlich mit aller Kraft daran, dass wirklich alle schnelles Internet bekommen. Gerade auch jene, die sonst keine Chance hätten“, so Schwuchow. „Natürlich sind 97 Millionen Euro und rund 10 Millionen Eigenanteil der Kommunen eine Menge Holz. Aber das hier ist ein Schritt in die richtig Richtung“, bekräftigt Christoph Rüther, Bürgermeister der Stadt Bad Wünnenberg. Für Salzkottens Bürgermeister Ulrich Berger ist die flächendeckende Glasfaseranbindung „ein gigantischer Sprung“ und Chance, wirklich alle Haushalte und Gewerbegebiete mit anbinden zu können. Für Jörg Altemeier, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Lichtenau, „schließt sich hier der Kreis“. Die Stadt habe sehr früh mit dem Ausbau begonnen. „Das hier ist konsequente Fortsetzung unserer Versorgungsstrategie“. Annette Förster, Gesamtkoordinatorin zum Thema Breitbandausbau bei der Stadt Paderborn, erklärte, dass es im Innenbereich der Stadt Paderborn nur vereinzelte Adressen seien, insgesamt 75, aber man sich gleichwohl beteilige. „Hier geht es um Infrastruktur, hier geht es um Zukunft“, so Förster.

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Kreis Paderborn(krpb). Aufgrund einer technischen Störung in der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes, An der Talle 7 in Paderborn, sind An-, Ab- und Ummeldungen von Kraftfahrzeugen heute nicht möglich. Die Techniker arbeiten an der Lösung des Problems. Bis dahin muss die Zulassungsstelle geschlossen bleiben. Wir melden uns, sobald die Störung behoben ist.

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Donnerstag, 06 Dezember 2018 09:22

MOMENT-SHOTS: verewigte Momente

 Bilder der Künstlerin Claudia Cremer-Robelski im Kreishaus ausgestellt

Kreis Paderborn(krpb). Claudia Cremer-Robelski hält Momente für die Ewigkeit fest – provokante Gesten, heroische Posen und auch die leisen Augenblicke. Die Paderborner Künstlerin nutzt dafür keine Kamera, sondern Acryl-Farben und großformatige Leinwände. Nun sind ihre Werke im Foyer des Kreishauses ausgestellt unter dem Titel „MOMENT-SHOTS“.

 

„Ich male, seit ich denken kann“, sagt Claudia Cremer-Robelski, deren Ateliers sich im Paderborner Riemekeviertel und in Schlangen befinden. Sie hat Kunst an der Universität Paderborn studiert und ist seitdem als freischaffende Künstlerin tätig. Die erwünschte Wirkung ihrer Werke beschreibt sie so: „Ich sehe etwas, ich beschäftige mich mit etwas, etwas bewegt mich und dann muss ich es malen. Mit meinen Bildern will ich den Menschen sagen: Sieh her!“ In fotorealistischer Tradition bringt die Künstlerin Cremer-Robelski Gesichter und Situationen in Großaufnahme nah an den Betrachter heran, will ihn zum Nachdenken bringen. „Das Kreishaus ist ein Ort der Begegnung von vielen Bürgerinnen und Bürgern“, betonte der stellvertretende Landrat Vinzenz Heggen bei der Eröffnung der Ausstellung. Daher sei es der richtige Ort für diese nachdenklich stimmende Ausstellung. „Ob die Künstlerin ihrem Anspruch, dem Betrachter aufzurütteln, gerecht wird, können Sie sich alle selbst überzeugen“, rief er zum Besuch der Ausstellung auf. Die Ausstellung ist vom 5. bis zum 31. Dezember im Foyer des Kreishauses zu den Öffnungszeiten des Hauses zu sehen, Aldegreverstr. 10-14 in Paderborn.

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Abgabetag am Mittwoch, 19. Dezember, von 10 Uhr bis 19 Uhr im Gymnasium St. Michael in Paderborn

Kreis Paderborn(krpb). Lichterglanz in den Straßen, Glitzer in den Geschäften. Es weihnachtet wieder sehr in den Innenstädten. Und während die einen sorglos ihren Glanz genießen und mit gut gefüllten Taschen heimkehren, fühlen sich andere abgehängt und ausgeschlossen wie nie zuvor. Finanzielle Not tut in diesen Tagen besonders weh. „Fröhliche Weihnachten für alle!“ lautet das Motto und Ziel der diesjährigen Weihnachtspäckchenaktion, die Menschen mit Herz und Bedürftige zusammenbringen möchte. Damit der Zauber der Weihnacht sich überall entfalten kann. Landrat Manfred Müller als Schirmherr der Tafel Paderborn und ihr Vorsitzender Uwe Hoffmann bitten auch in diesem Jahr die Bürgerinnen und Bürger, möglichst viele festlich dekorierte Päckchen mit haltbaren Lebensmitteln und kleinen Überraschungen zu spenden. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Alle, die es sich leisten können, packen ein Weihnachtspäckchen für jene, die es nicht so gut getroffen haben. Alle gespendeten Päckchen werden von Ehrenamtlichen an Bedürftige ausgegeben. Hier kommt wirklich jeder Cent an. „Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen der Mitmenschlichkeit und des Zusammenhalts setzen“, appelliert der Landrat und Vorsitzende der Tafel Paderborn an die Menschen im Kreis Paderborn.

 

Niemand muss in Deutschland hungern: Diesen Satz hören Uwe Hoffmann und seine ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer immer wieder in ihrem Alltag. „Auch in Paderborn leben Menschen, die jeden Tag Hunger haben und nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Auch gleich nebenan wohnen Menschen mit riesigen Problemen“, sagt Hoffmann. Fast die Hälfte davon sind Kinder. „Und wie will man Kindern erklären, dass der Wohlstand da draußen scheinbar nicht für alle reicht“, fragt Hoffmann. Praktische Hilfe ist seine Antwort. Sein Wunsch für Weihnachten ist auch in diesem Jahr, dass die Päckchen reichen und niemand mit leeren Händen nach Hause geschickt werden muss. In die Lebensmittelpäckchen gehört alles, was schmeckt, haltbar ist und zu Weihnachten Freude macht: Einfach beim nächsten Einkauf zum Beispiel eine Tafel Schokolade, ein Pfund Kaffee, Tee, ein Päckchen Reis oder Nudeln mehr einkaufen. Weihnachtsgebäck, Schokolade, Obstsäfte, Konserven oder eingeschweißte Fleischprodukte passen gut hinein. Hygieneartikel wie Zahnpasta oder Duschgel, das ein oder andere kleine Spielzeug, Gutscheine oder auch Weihnachtsdekoration wie Kerzen und Servietten sind ebenfalls genau richtig. Nur Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, dürfen nicht hinein. Damit es auch nach Bescherung aussieht, sollten die Päckchen zudem weihnachtlich dekoriert, aber offen gelassen werden. Die Weihnachtspäckchen können am Mittwoch, 19. Dezember, von 10 Uhr bis 19 Uhr im Gymnasium St. Michael (Michaelstr. 17) in Paderborn abgegeben werden. Einen Tag später und damit vier Tage vor dem Fest werden sie von den Ehrenamtlichen der Paderborner Tafel sowie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Michael verteilt.

 Die Tafeln in Deutschland sammeln überschüssige Lebensmittel im Handel und bei Herstellern ein und verteilen sie an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Bedürftige erhalten auf diese Weise für wenig Geld qualitativ hochwertige Nahrungsmittel und damit ein Stück Lebensqualität. Verteilt werden bei den Tafeln ausschließlich gespendete Lebensmittel. Zugekauft wird nichts. Miete, Transport- und Verwaltungskosten der Tafeln werden über private und privatwirtschaftliche Spender und Sponsoren gedeckt. So schaffen die Tafeln eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel.

Im Kreis Paderborn sorgen Uwe Hoffmann und über 120 ehrenamtliche Helfer dafür, dass rund 3.000 Bedürftige Lebensmittel zu einem symbolischen Betrag von zwei Euro einkaufen können. Verteilt wird nur Ware, die zuvor sortiert wurde und in einem einwandfreien Zustand ist. Täglich kommen mehr Menschen. Bis Januar kann die Tafel niemanden mehr aufnehmen. „Wir können nicht mehr verteilen als wir haben“, bedauert Hoffmann. Landrat Manfred Müller ist seit Sommer 2009 Schirmherr der Tafel Paderborn. Die Weihnachtspäckchen-Aktion dient jedes Jahr dazu, auch jenen ein Weihnachten mit Festessen und Geschenken zu ermöglichen, die es sich schlicht nicht leisten können.

Weitere Infos unter www.tafel-paderborn.de 

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Kreis Paderborn(krpb). „Wir wollen zum Ausdruck bringen, dass wir überzeugte Europäer sind“, begrüßte Landrat Manfred Müller in seinem Grußwort die rund 150 Gäste im Spiegelsaal des Neuhäuser Schlosses. Darunter auch hoher Besuch aus Italien: den Präsidenten der Provinz Mantua, Dr. Benjamino Morselli, und seine Stellvertreterin Dr. Francesca Zaltieri. Gemeinsam feierten sie am vergangenen Freitag die Patenschaft des Paderborner Landes und der norditalienischen Region und genossen das alljährliche Weihnachtskonzert des Freundeskreises Mantua.

 

Ein achtköpfiges Ensemble des Musik-Konservatoriums Mantua mit fünf Solisten – zwei Sopranistinnen, eine Mezzosopranistin, zwei Tenöre und ein Bassist –, begleitet von einer Cellistin sowie dem Cembalisten und Dirigenten Roberto Perata, spielten Lieder aus den Madrigalbüchern des Komponisten Claudio Monteverdis. Das Madrigal ist ein vertontes und gesungenes Gedicht. Mit weltlichen Themen und auf Italienisch statt in Latein gesungen war es eine beliebte Musikform der Spätrenaissance. Fürsten aus ganz Europa sandten im 16. und 17. Jahrhundert ihre Komponisten nach Italien, um diese neue Musikform zu erlernen. Die Besucher des Weihnachtskonzertes konnten Monteverdis Lieder im Original genießen. Beim Verständnis half Dirigent Roberto Perata, der vor jedem Vortrag die Liedtexte übersetzte. Ornella von Tongern, Vorsitzende des Freundeskreises, freute sich sehr über den großen Besucherzuspruch. Mit viel Liebe zum Detail – so begrüßten zum Beispiel zwei junge Damen mit Kostümen aus der Spätrenaissance die ankommenden Gäste – hatten sie und ihre Mitstreiter des Freundeskreises das Konzert vorbereitet. Belohnt wurden diese Arbeit und der exzellente Vortrag des italienischen Gastensembles mit anhaltendem Applaus der Konzertbesucher.

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Kreis Paderborn(krpb). Ab sofort sind die beiden Kultureinrichtungen des Kreises Paderborn, die Kreisfahrbücherei und die Kreismusikschule, unter neuen Telefonnummern zu erreichen. Fragen zum Beispiel zum Bücherbus können nun an die Kreisfahrbücherei unter der Telefonnummer 05251 308-4130 gestellt werden. Die Kreismusikschule nimmt Fragen und Anmeldungen ab sofort unter der Telefonnummer 05251 308-4120 entgegen.

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