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Gerhard Merz: SPD-Entwurf steht für wirkliche Beitragsfreiheit, deutliche Qualitätsverbesserung und bessere Landesfinanzierung

Bad Wildungen(pm/nh). . Die heimische Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion hatte mit der Fraktion den sozial- und familienpolitische Sprecher Gerhard Merz zum Thema „Gebührenfreie Bildung von Anfang an“ nach Bad Wildungen zur Diskussion eingeladene. „Unser Gesetz schafft die Beiträge in einem Stufenmodell komplett ab, für alle Betreuungszeiten, für alle Kinder vom ersten Lebensjahr an und auch in der Tagespflege. Unser Gesetz verbessert erheblich die Qualität, indem Zuschläge für die Leitungstätigkeit, für die mittelbare pädagogische Arbeit, wie z.B. für Elterngespräche und für Vor- bzw. Nachbereitung, sowie ein auskömmlicher Zuschlag für die Ausfallzeiten bei Urlaub und Krankheit vorgesehen sind. Unser Gesetz stellt die Landesförderung wieder auf Gruppen um, ist wesentlich einfacher und deutlich höher. Am Ende trägt das Land dann 2/3 der Betriebskosten“, erklärte Merz.

Im Gegensatz hierzu sei das schwarz-grüne Modell deutlich schlechter. „Wir haben in der Anhörung für unseren Gesetzentwurf vor allem deshalb viel Zustimmung erhalten, weil wir die Qualität in der Kinderbetreuung durch deutliche Erhöhung des Personalschlüssels verbessern. Dieser Aspekt bleibt bei Schwarz-Grün vollkommen auf der Strecke. Und auch bei der Gebührenfreiheit bleibt man auf halber Strecke stehen und verursacht dadurch viel Unsicherheit. Bis heute ist unklar, ob nun „sechs Stunden“ oder „bis zu sechs Stunden“ gebührenfrei sind, weil Gesetzestext und Begründung voneinander abweichen. Bis heute ist unklar, wie die Beiträge für die über sechs Stunden hinausgehenden Zeiten berechnet werden können. Auf beide Fragen haben uns die Vertreterinnen und Vertreter von Schwarz-Grün auch nach intensiver Befragung im Ausschuss keine Antwort geben können“, kritisierte Merz. Das sind derzeit Aspekte die nicht nur in der Stadtverwaltung in Bad Wildungen, sondern Land auf und Land ab diskutiert werden. Nach der Erläuterung von Gerhard Merz wurden viele Fragen gestellt. „Der Diskussionsbedarf in den Kommunen zeigt, dass die Landesregierung die Kommunen derzeit bei der Umsetzung ihres schlechten Gesetzes alleine lässt,“ sagt Dr. Daniela Sommer. Sommer und Merz bekräftigen, dass der SPD-Gesetzesentwurf auf der Tagesordnung bleibe: „Man kann diesen Gesetzentwurf wählen und zwar am 28.Oktober 2018 bei der Landtagswahl und damit für wirkliche Gebührenfreiheit, für deutlich mehr Qualität und für eine einfache, aber verbesserte Landesförderung der Kitas stimmen. Wir wollen, dass die Eltern wirklich entlastet werden und wir werden vor allem das Defizit der Kommunen verringern und sie in ihren Betriebskosten für die KiTas unterstützen.“ Die heimische Abgeordnete sagte zum Anschluss: „Wir wollen keine halben Sachen. Wir stehen für wirkliche Beitragsfreiheit, deutliche Qualitätsverbesserung und eine bessere Landesfinanzierung.“ und überreichte ihrem Kollegen aus Gießen zum Dank eine rote Stracke. Einen herzlichen Dank sprach sie auch dem SPD-Ortsverein für die Unterstützung aus.

Veröffentlicht in Hessen

Bad Wildungen(pm/nh). Die Diskussion um die Notfallversorgung in den deutschen Kliniken nahmen CDU Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und CDU Fraktionsvorsitzender Marc Vaupel zum Anlass für einen Besuch in der Asklepios Stadtklinik in Bad Wildungen.

Die Asklepios Stadtklinik wird auch künftig die Notfallversorgung sicherstellen, stellte Geschäftsführer Marc Reggentin klar. Bereits heute werden die Voraussetzungen weitestgehend erfüllt, um auch künftig an der Notfallversorgung teilnehmen zu können, so lautet seine Einschätzung. Darüber hinaus werde gegenwärtig eine zentrale Notfallaufnahme mit Überwachungsbetten geschaffen. Die Notfallversorgung habe einen hohen Stellenwert für die Stadtklinik. Allein im Kalenderjahr 2017 hätten die Notärzte der Asklepios Stadtklinik in über 1.200 Einsätzen die Notfallversorgung sichergestellt. Erfreut nahmen die beiden CDU Politiker diese Nachricht auf: „Wir halten es für unbedingt erforderlich, dass in der Bad Wildunger Stadtklinik auch künftig eine Notfallversorgung vorhanden ist.“  
In den letzten beiden Jahren habe sich die Asklepios Stadtklinik konsequent auf die neuen Voraussetzungen zur Teilnahme an der Notfallversorgung ausgerichtet. Der neue Kriterienkatalog des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Notfallversorgung beinhaltet das Vorhalten umfangreicher Strukturen. Eine der Voraussetzungen sei die Vorhaltung von speziell in der Notfallmedizin ausgebildetem Fachpersonal und räumlich eigenständigen Strukturen (Zentrale Notaufnahme mit Überwachungsbetten) an 24 Stunden und 7 Tagen. Bei einem kurzen Rundgang konnten Ravensburg und Vaupel den neuen Notfallbereich mit 6 Überwachungsplätzen bereits besichtigen, der gegenwärtig im Erdgeschoss eingerichtet wird. „Wir sind in der finalen Umsetzung aller Voraussetzungen zur strukturellen, räumlichen und gerätetechnischen Ausstattung“ betont Geschäftsführer Reggentin. In der Asklepios Stadtklinik gebe es Fachabteilungen in den Bereichen, Innere Medizin/Kardiologie, Pneumologie, Urologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie und Endoprothetik. Asklepios habe sehr breit ausgebildete Fachärzte, die sich permanent um die Versorgung schwerkranker und beatmungsbedürftiger Patienten im Intensivbereich kümmern und decke die für die Notfallversorgung geforderten Fachabteilungen im Rahmen der Grund- und Regelversorgung ab. Abschließend betont Claudia Ravensburg MdL, die den für die Gesundheitspolitik zuständigen Ausschuss in Wiesbadener Landtag leitet, dass in Hessen über den Krankenhausrahmenplan bereits zukunftsfähige Strukturen in den Kliniken geschaffen worden sind. Die Kliniken bereiten sich auf die Erfüllung der neuen Kriterien gegenwärtig vor, so dass die Bürgerinnen und Bürger in Hessen keine weiteren Wege durch die Reform befürchten müssen.

Veröffentlicht in Lokalpolitik

Bad Wildungen (r/nh). Die Stadt Bad Wildungen erhält eine Zuweisung aus dem Kommunalen Finanzausgleich für das Museumsprojekt Quellenmuseum in Höhe von 9.452 EUR, teilt die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg erfreut mit. Eine Arbeitsgruppe hat in akribischer Kleinarbeit 101 Häuser aus der Bad Wildungen Kernstadt ermittelt, die aus verschiedenen Gründen abgerissen wurden, an die es aber noch viele Erinnerungen gibt. Darunter sind auch Häuser die man heute vielleicht nicht mehr abreißen würde. Zum Beispiel die Villa Krüger an deren Stelle heute die Kreissparkasse steht, die Villa Waldschmidt oder der Europäische Hof.

Mit alten Aufnahmen werden die ursprünglichen Gebäude und die jetzige Bebauung nebeneinander zu sehen sein. Die Ausstellung wird am 13.05. in einer kleinen Feierstunde in den Räumlichkeiten des Quellenmuseums eröffnet und soll bis in den August hinein zu sehen sein. Ich freue mich, dass mit der Förderung ein Stück Zeitgeschichte von Bad Wildungen in der Ausstellung im Quellenmuseum wieder lebendig werden wird. Ein Dankeschön gilt den Initiatoren. Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger von der Möglichkeit Gebrauch machen in die Wildunger Stadtgeschichte hinein zu schnuppern, betont Claudia Ravensburg.

Veröffentlicht in Lokalpolitik

Bad Wildungen(pm/nh). Die hessische SPD-Landtagsfraktion hat bei ihrer dreitägigen Frühjahrsklausur in Bad Wildungen die politische Agenda für die letzten Monate der Wahlperiode bis zur Landtagswahl am 28. Oktober bestimmt. „Wir setzen ganz klar auf drei thematische Schwerpunkte: mehr Bildungsgerechtigkeit, Mobilität in Stadt und Land und bezahlbares Wohnen“, sagte Thorsten Schäfer-Gümbel. Die Debatte über gebührenfreie Kitas und Krippen sei mit der Beschlussfassung zum halbherzigen Kita-Gesetz der schwarz-grünen Koalition keinesfalls beendet. „Halbe Sachen reichen nicht – wir wollen, dass die Betreuung in Krippen, in Kitas und in der Tagespflege gebührenfrei wird. Das verbinden wir mit dem Anspruch, die Qualität in Kitas durch bessere Betreuungsschlüssel zu verbessern und die Kommunen von den Kosten zu entlasten. Damit schnüren wir ein Paket für mehr Bildungsgerechtigkeit in der frühen Bildung. Die Frage „Kostenfreiheit oder Qualität?“, führt in die Irre – niemand würde es akzeptieren, wenn die Eltern in Schulen vor diese Alternative gestellt würden. Die Ziele müssen zusammen gedacht, geplant und umgesetzt werden. Da bleiben wir hart am Ball.“

Die weiteren bildungspolitischen Themen seien insbesondere Lehrermangel und Unterrichtsausfall sowie der Ausbau von Ganztagsschulen. „Der CDU-Kultusminister behauptet, es gibt keinen Unterrichtsausfall. Das ist redensartlich ausgedrückt ein ‚dicker Hund‘. Alle Eltern sehen doch den Unterrichtsausfall und die nicht gehaltenen Versprechen der Landesregierung.“ Zum Thema Mobilität sagte Schäfer-Gümbel: „Zwei Grundprobleme packt die Landesregierung nicht an: Im Ballungsraum sind Straßen, Züge und Busse verstopft, insbesondere weil der Ausbau der Infrastruktur nicht vorankommt. Und im ländlichen Raum sehen sich die Menschen abgehängt, weil es zu wenig ÖPNV-Angebote gibt. Beide Themen müssen dringend angegangen werden. Die letzte echte Innovation im Bereich ÖPNV auf Landesebene war die Gründung der Verkehrsverbünde NVV und RMV unter SPD-Minister Lothar Klemm. In 19 Jahren CDU-Regierung hat sich nichts Entscheidendes geändert“, kritisierte Schäfer-Gümbel. Gerade die großen Infrastrukturprojekte wie die Autobahnen A49 und A44, die nordmainische S-Bahn oder die Regionaltangente West müssten mit Nachdruck vorangebracht werden. „Jedes Jahr wächst die Staulänge in Hessen. Vergangenes Jahr reichten die hessischen Staus rechnerisch dreimal um den Globus.“ In dieser Situation sei die Planung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vollkommen falsch, in Hessen keine Niederlassung der künftigen Bundesfernstraßengesellschaft vorzusehen. „Die hessischen Probleme von Hannover und Montabaur aus lösen zu wollen, ist sachfremd. Eine Zuständigkeitsgrenze mitten durch unser Bundesland schafft zusätzliche Probleme, obwohl gerade Hessen durch Transitverkehr besonders belastet ist. Die SPD-Fraktion erwartet, dass die Landesregierung sich für eine Niederlassung in Hessen massiv einsetzt und dass Ministerpräsident Bouffier hier Druck auf den CSU-Minister macht.“ Schäfer-Gümbel kritisierte, dass die Landesregierung zu wenig Geld für den Landesstraßenbau bereitstellt. „Aus dem Motto der Landesregierung ‚Sanierung vor Neubau‘ ist in Wahrheit inzwischen das Motto ‚Sanierung statt Neubau‘ geworden. Aber auch neue Straßen braucht das Land.“ Im Hinblick auf kommunale Straßen bekräftigte Schäfer-Gümbel die Forderung, dass Straßenausbaubeiträge grundsätzlich abgeschafft werden sollen. Den Kommunen solle zum Ausgleich eine Investitionspauschale des Landes zur Verfügung gestellt werden. Die wohnungspolitische Bilanz der Landesregierung sei verheerend. „Die Zahl der Sozialwohnungen hat sich in Hessen in den 19 Jahren CDU-Regierungszeit mehr als halbiert. Damit fehlt massiv bezahlbarer Wohnraum“, kritisierte Schäfer-Gümbel. „Die beste Mietpreisbremse ist jedoch bauen, bauen, bauen. Das heißt, es muss deutlich mehr geförderten Wohnraum geben – sowohl klassische Sozialwohnungen als auch für Normalverdiener, die sich das Wohnen in den Städten immer weniger leisten können.“ Dafür müssten gemeinnützige Wohnungsgesellschaften gestärkt werden: „Nötig ist eine starke öffentliche Verantwortung – der freie Markt braucht dieses Korrektiv, wenn die Mieten nicht weiter durch die Decke gehen sollen.“ Die öffentliche Hand sei auch in der Pflicht, ihren Beitrag gegen Bodenspekulation zu leisten. „Bund, Land und Kommunen müssen Baugrund aus eigenem Bestand günstig verkaufen, wenn es Konzepte für bezahlbaren Wohnraum gibt. Wenn das Land sich selbst wie ein Spekulant verhält, wie beim Verkauf des alten Polizeipräsidiums Frankfurt, wird es selbst zum Preistreiber.“ Bildung, Mobilität und Wohnen seien wichtige Themen für eine nachhaltige Politik, die auch soziale Aspekte berücksichtige. Der Ausstieg des DGB und der IB BCE aus der hessischen Nachhaltigkeitsstrategie, sei in diesem Zusammenhang eine dramatische Entwicklung. „Die Gewerkschaften haben der Nachhaltigkeitskonferenz den Rücken gekehrt, weil soziale Fragen dort keine Beachtung finden. Eine Nachhaltigkeitsstrategie kann und darf keine Strategie der sozialen Kälte sein – dafür steht aber die CDU-geführte Landesregierung seit 19 Jahren.“

Veröffentlicht in Hessen

Bad Wildungen(pm/nh). Den Kampf gegen die Strassenausbaubeiträge ist nun auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg angekommen. Die Freie Wähler - Bad Wildungen starten jetzt auch in die Kampagne gegen die „Strabs“ und sammeln Unterschriften für die landesweite Petition. Zu Gast war der Vorsitzende der Landesvereinigung Freie Wähler Hessen, Engin Eroglu, der von der großen Resonanz auf die Petition berichten konnte: „Wir merken, dass die Bürgerinnen und Bürger die ungerechten Straßenbeiträge satt haben. In gerade einmal sieben Wochen haben wir bereits 45 Prozent der nötigen Unterschriften zusammen.Das sind über 7.000 Menschen, die Angst vor so einem existenzbedrohenden Gebührenbescheid haben.“

Auch Kira Hauser, Vertreterin der Freie Wähler Bad Wildungen, sieht es an der Zeit, die Straßenbeiträge abzuschaffen: „Straßen sind Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie werden von jedermann benutzt, nicht nur von den Anwohnern. Deshalb muss eine Straßenerneuerung auch von der Allgemeinheit bezahlt werden!“ Auf dem anstehenden Hessentag in Korbach werden ab dem 25. Mai von den Freie Wähler Hessen ebenfalls Unterschriften gegen die „Strabs“ gesammelt. „An unserem Stand in der Landesausstellung werden wir mit den Besucherinnen und Besuchern über die Straßenbeiträge diskutieren. Mit jeder weiteren Unterschrift die wir sammeln, setzen wir die Landesregierung in Wiesbaden weiter unter Druck und werden so den Bürgerwillen durchsetzen können“, betont Eroglu abschließend. Online kann die Petition unter www.strabs-hessen.de  unterzeichnet werden.Bis dahin ist es unsere Aufgabe, gemeinsam Wege zu finden zu einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Bewirtschaftung der Landschaft.

Veröffentlicht in Lokalpolitik

Korbach(pm/nh). Informationen in geselliger Runde: Beim Frühstückstreff für Frauen gibt es Wissenswertes rund um den Wiedereinstieg in den Beruf zu erfahren. Das Mehrgenerationenhaus, die Agentur für Arbeit Korbach und das Jobcenter Waldeck-Frankenberg laden dazu interessierte Frauen - egal ob sie erwerbstätig sind, sein wollen oder sich in Elternzeit befinden - am Dienstag, 8. Mai, von 9 Uhr 30 bis 11 Uhr 30 ins Mehrgenerationenhaus Alte Schule, Kirchplatz 9, 34537 Bad Wildungen ein. Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Kerstin Wickert-Strippel und Julia Rusch, informieren zum Wiedereinstieg in den Beruf und zum Dienstleistungsangebot der Agentur für Arbeit und des Jobcenters. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 05631/957-453.

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Donnerstag, 26 April 2018 14:53

Gleiche Startbedingungen für alle Kinder

Landkreis engagiert sich im Projekt „Brücken bauen in frühe Bildung“

Bad Wildungen(pm/nh). Eine gute Kindertagesbetreuung ist eine der Grundvoraussetzungen, um gleiche Startbedingungen für alle Kinder zu schaffen. Bisher profitieren jedoch nicht alle Familien in Waldeck-Frankenberg gleichermaßen von früher Bildung. Darum engagiert sich der Landkreis im Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“. Das Ziel: niedrigschwellige Angebote bereithalten, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten und unterstützend begleiten.
Dies wird im Landkreis seit 01. Februar 2018 in Form von zwei Welcome-Gruppen in Frankenberg und Bad Wildungen – umgesetzt. Familien mit Fluchterfahrungen, die bisher nicht oder nur unzureichend von der Kindertagesbetreuung erreicht werden konnten sowie Familien, die in stark belasteten Sozial- und Wohnverhältnissen leben, soll auf diese Weise der Einstieg in das System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erleichtert werden. In den Gruppen, in denen die Mütter oder Väter ihre Kinder begleiten, knüpfen die Mitarbeiterinnen Kontakte zu den Familien – und können so individuell auf sie eingehen. „Durch niederschwellige Angebote wie beispielsweise Singen, Tanzen, Malen, Spielen oder gemeinsame Mahlzeiten werden Zugangshürden abgebaut – sowohl bei den Kindern, als auch bei den Eltern“, berichtet die Projektkoordinatorin Anja Scholl. „Zudem werden erste Einblicke in das System der Kindertagesbetreuung vermittelt und die Familien über die Möglichkeiten der frühen Bildung in Deutschland informiert.“

Sobald die Kinder in einer Kindertagesstätte aufgenommen sind, endet das Angebot. Voraussetzung dafür, dass Familien in die Welcome-Gruppen aufgenommen werden, ist, dass sie mit ihren Kindern ab anderthalb Jahren noch kein Regelangebot als frühe Bildung in Anspruch nehmen. Auch Familien mit Säuglingen sind willkommen. Mit Hilfe der Fördermittel des Bundes hat der Landkreis die Gruppen im Februar dieses Jahres ins Leben gerufen. Zuvor gab es einiges an Vorbereitungsarbeit: es wurden entsprechende Räumlichkeiten angemietet, geeignete Mitarbeiterinnen eingestellt und ein Netzwerk unter anderem mit Sozialarbeitern, Ehrenamtlichen und Dolmetschern geknüpft. Weiterhin wurde der Kontakt zu den Kitas im Umfeld der Welcome-Gruppen hergestellt, um den Austausch zwischen der Kindertagesbetreuung und den Einstieg dort hinein zu erleichtern. Um das Angebot bekannt zu machen, besuchen die Mitarbeiterinnen der Welcome-Gruppen geeignete Familien Zuhause– zudem wurden Infomaterialien in zahlreiche Sprachen übersetzt. „Als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe freuen wir uns, ein solches Angebot in Waldeck-Frankenberg initiieren zu können“, betont der Erste Kreisbeigeordnete und Dezernent Karl-Friedrich Frese. „Durch diese Vorstufe entsteht eine stabile Brücke in die darauffolgende Kinderbetreuung.Durch das Projekt entsteht eine interkulturelle Gemeinschaft, in der Familien bestmöglich unterstützt werden. Der Landkreis unterstützt das Projekt mit einer Finanzierung von 10 Prozent der Gesamtkosten. Mit dem Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten, begleiten und Hürden abbauen. Die Angebote richten sich gezielt an Familien, die bisher nur unzureichend von Kindertagesbetreuung erreicht werden. Von 2017 bis 2020 erhalten die geförderten Standorte dafür jeweils 150.000 Euro pro Jahr. Weitere Informationen zum Bundesprogramm gibt es auf der Webseite www.fruehe-chancen.de/kita-einstieg

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Bad Wildungen(r). Claudia Ravensburg und Barbara Gaidzik laden herzlich zum nächsten Stammtisch der Frauen Union am 02.05.2018 um 19 Uhr im Hotel Quellenhof in Bad Wildungen ein. Thema der Veranstaltung wird die Arbeit des VdK in Bad Wildungen sein. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen.

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Donnerstag, 26 April 2018 08:44

Bad Wildungen: Respektiert den Bürgerwillen!

Bad Wildungen(von Kira Hauser). Bad Wildungen, einst Weltbad mit über 500jähriger Kurgeschichte kann leider nur wenige Gebäude von historischer Bedeutung vorweisen. Und anscheinend wird auch alles dafür getan, das Gebäude erst gar nicht in ein Alter kommen, in dem sie als historisch bezeichnet werden können. Lieber lässt man Gebäude verfallen, bis ein Abriss alternativlos ist. Warum empfindet man es als Last, Gebäude zu erhalten und zu schützen, fragt der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Dr. Hans Schultheis. Denkmalschutz wie in anderen Bundesländern - Fehlanzeige. Haus Oestreich, seit Jahren in städtischem Besitz, verfällt langsam, aber sicher. Beim Heloponte wurde der schleichende Tod eingeleitet, ein gesichtsloser Kasten soll die schwungvolle und wohl durchdachte, sich harmonisch in die Landschaft einfügende Architektur ersetzen.

Nun auch noch das Kurhaus. Wie jedes andere Gebäude ist auch dieses nur dann ein Denkmal, wenn seine Erhaltung „wegen der geschichtlichen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Bedeutung oder zur Bewahrung charakteristischer Eigenheiten des Stadtbildes im öffentlichen Interesse“ liegt. In jeder anderen Stadt wäre dieses Interesse nicht angezweifelt worden. Ein Gebäude, dass die Architektur des gegenüberliegenden Jugendstil-Gebäudes aufgreift, sich unauffällig in die Umgebung einfügt und doch einen eigenen Charakter hat, muss nun Kommerzinteressen weichen. Statt mit einfühlsamer Architektur werden wir nun mit einer 90 m langen und 13 m hohen Fassade beglückt. Die Berliner Mauer war 3,60m hoch. Ein Renditezwang, der nichts gibt auf die Bedeutung des Grundstücks, interessiert sich nicht für Stadtbaukunst oder soziale Stadtentwicklung und nicht für die Bürger, die diese Gebäude mit ihrer Geschichte und den Geschichten erhalten möchten, kritisiert Kira Hauser. Anstatt mit Mut und Phantasie das Kurhaus zu einer Begegnungsstätte, zu einem verbindenden Element zwischen Gästen und Einheimischen, zwischen Alt und Jung, wiederzubeleben, werden nun Privatvillen und ein Hotel geplant. Gebäude in einer Architektur, die die Menschen weiter voneinander trennt, anstatt öffentlichen Raum mit Nutzen für alle zu schaffen. Eine Stadt, die immer und immer wieder mit einer Selbstverständlichkeit die Bedürfnisse der Menschen - nach einem Miteinander, nach Begegnungsorten, nach identitätsstiftenden Bauwerken - ignoriert, darf sich nicht wundern über Politikverdrossenheit und Resignation. Über Bürger, die ihren gewählten Vertretern nicht mehr vertrauen.

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Bad Wildungen-Reinhardshausen(pm/nh). „Musik ist das Schönste auf der Welt, und Musikant zu sein, ist Gottes Segen“, sagte einst Ernst Mosch. Diese Freude an der böhmischen Blasmusik präsentieren die 24 Musikerinnen und Musiker der beliebten „Egerländer Blasmusik“ aus Bad Kissingen am Samstag, 5. Mai 2018, in der Wandelhalle Reinhardshausen.

Der unverkennbare Klang der Egerländer Blasmusik verkörpert die böhmische Lebensart und das Egerländer Brauchtum. Die anspruchsvollen Musikstücke schwelgen in grenzen-loser Lebensfreude, lassen aber auch Melancholie und Wehmut nach der verlorenen Heimat durchklingen. Schwungvolle Melodien, gefühlvoll und schmissig gespielt, sprechen Herz und Gemüt an, begeistern das Publikum und sind ein Garant für volle Konzertsäle. Das Orchester „Egerländer Blasmusik“ zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Formationen seines Genres. Seit ihrer Gründung im Jahr 1985 gestalten die Musikanten in schmucker Original Egerländer Tracht ihre Bühnenauftritte kurzweilig und authentisch, mit Temperament und Leidenschaft. Der Schwerpunkt der musikalischen Darbietungen liegt auf der Interpretation der ursprüng-lichen Musikstücke von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten aus der Anfangszeit bis in die 1990-er Jahre. Das musikalische Repertoire des Orchesters umfasst aber auch Werke und Titel bekannter und aktueller Komponisten der böhmischen Blasmusik.
Das Konzert mit Blasmusik der Spitzenklasse beginnt um 19 Uhr 30.


Kartenservice:
-Tourist-Informationen Bad Wildungen und Reinhardshausen
- www.reservix.de  


Eintrittspreise:
€ 12,00 / mit Gästekarte € 10,00

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