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Mittwoch, 21 November 2018 07:34

Codewort: „Ist Luisa hier?“

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Sie wollen ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt in Waldeck-Frankenberg setzen: Monika Lacher vom „runden Tisch gegen häusliche Gewalt“, die Frauenbeauftragte des Landkreises Beate Friedrich und Jürgen Figge vom Landesvorstand des Deutschen Hotellerie- und Gaststättenverband. Sie wollen ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt in Waldeck-Frankenberg setzen: Monika Lacher vom „runden Tisch gegen häusliche Gewalt“, die Frauenbeauftragte des Landkreises Beate Friedrich und Jürgen Figge vom Landesvorstand des Deutschen Hotellerie- und Gaststättenverband. Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg

Landkreis will Frauen unterstützen, die sich beim Feiern bedrängt fühlen

Korbach(pm). Nachts im Club: Die Musik ist laut, die Luft verbraucht. Dieser eine Typ lässt einfach nicht locker. Er ist immer in ihrer Nähe - und irgendwann spürt sie am Po eine fremde Hand. Viele Frauen kennen solche Situationen. Einige haben die Kraft, die fremde Hand einfach wegzuschlagen und dem Übergriffigen die Meinung zu sagen; andere sind wie gelähmt, es fehlen ihnen die Worte. Um Frauen schnell und unkompliziert aus dieser Situation zu helfen, schließt sich der Landkreis Waldeck-Frankenberg nun als erster in Hessen der Kampagne „Ist Luisa hier?“ an.

Diese wurde vom Frauen-Notruf Münster e.V. initiiert – andere Städte und Landkreise können sich anschließen. Das Prinzip: Wenn Frauen sich bedrängt, bedroht oder belästigt fühlen, gehen sie zur Bar der Diskothek, Kneipe oder des Restaurants und stellen dem Personal die Frage: „Ist Luisa hier?“ – für das geschulte Personal eine Art Code, Frauen aus der Situation zu helfen, zu unterstützen oder in Sicherheit zu bringen. Dieses Projekt auch in Waldeck-Frankenberg einzuführen, dazu hat sich das Frauenbüro des Landkreises entschieden. „Und zwar nicht, weil die Zahlen sexueller Übergriffe hier besonders hoch sind, sondern um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen“, erläutert die Frauenbeauftragte des Landkreises Beate Friedrich die Strategie. „Das Projekt bietet Frauen die Möglichkeit, schnell und unkompliziert um Unterstützung zu bitten – ohne, dass die Situation lang und breit erklärt werden muss.“ Dieses niederschwellige Hilfsangebot sei für viele Frauen in solchen Lagen besonders wichtig und hilfreich. Die Frau entscheidet dann selbst, welche Hilfemöglichkeiten sie in Anspruch nehmen will: so kann zum Beispiel das Barpersonal lediglich ein Auge auf die Situation haben, die Frau kann aber beispielsweise auch ein Taxi bestellen, Freunde bzw. Familie anrufen oder die Bar durch einen Hinterausgang verlassen. Oder sie entscheidet sich dafür, den Vorfall – abhängig vom Geschehnis – zur strafrechtlichen Verfolgung der Polizei zu melden. „Die Möglichkeiten sind hier vielfältig und zielen immer darauf ab, der Frau die sofortige Unterstützung zuzusichern, die sie individuell in dieser Situation braucht“, weiß Beate Friedrich. Oft stehe die Frage im Raum, warum ausgerechnet die Frau in solchen Situationen beispielsweise die Bar verlässt, wenn doch eigentlich der Übergriffige rechtmäßig des Lokals verwiesen werden müsste. „Natürlich sind sexuelle Übergriffe in keinster Weise zu tolerieren – Männer, die Frauen in irgendeiner Form bedrängen, sind eigentlich diejenigen, die die Bar verlassen müssen“, stellt Friedrich klar. „In der Realität sieht das aber leider anders aus, da erstens nicht jede Tat nachgewiesen werden kann und es zweitens vielen Frauen lieber ist, wenn sie schnell und diskret aus der Situation gebracht werden können.“ Um das Projekt im Landkreis Waldeck-Frankenberg auf breite Füße zu stellen, holt sich das Frauenbüro den Landesvorstand des Deutschen Hotellerie- und Gaststättenverbands, kurz DEHOGA, und die Initiative „Runder Tisch gegen häusliche Gewalt“ mit ins Boot. Gemeinsam soll die Kampagne in Waldeck-Frankenberg umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem die Information und die Schulung des Personals in den sich beteiligenden Lokalitäten und die Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt. „Wir als Frauenbüro stellen darüber hinaus als Fachstelle sicher, dass die Frauen auch im Anschluss an so einen Vorfall die Unterstützung und Betreuung bekommen, die sie benötigen“, so Friedrich weiter. „Wir möchten ein Zeichen setzen, dass sexualisierte Gewalt im Landkreis in keinster Weise toleriert wird“, unterstützt auch Landrat Dr. Reinhard Kubat das Projekt. „Die Luisa-Kampagne ist nicht nur ein niederschwelliger Baustein, sondern trägt in hohem Maße dazu bei, dass sich Frauen in Waldeck-Frankenberg sicherer fühlen können.“ Weitere Informationen gibt es unter www.luisa-ist-hier.de 

Kommentare   

# Andreas Salzmann 2018-11-27 12:41
Interessante Initiative ! Warum erst jetzt ? Hat aber sichern "Nichts" mit "Nichts" zu tun.
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# Mensch Meier 2018-11-27 13:20
Warum erst jetzt ? .. Na weil man sich auf die AfD, Pegida, Junge Alternative, Identitäre usw verlassen hat. Leider haben die sich als totale Versager erwiesen :-) Scherz beseite: Weil z. B. in Clubs und Discos Einlasskontroll e herrscht und ein Großteil der Belästiger blond und blauäugig ist? Oder ist es in der AfD-Ideologie nicht vorstellbar, dass Bio-Deutsche auch gerne grabschen ?
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# Andreas Salzmann 2018-11-27 17:04
Einfach mal die Kriminalstatist ik und deren Entstehung verstehen und mal unter Leute gehen,dann versteht man,dass unsere Special Guests um Grössenordnunge n häufiger dem Testosterondruc k nachgeben. Ca. 7-14 Vergewaltigunge n pro Tag allein in Deutschland durch unsere Goldenen Jungs.Da auf Grund unserer PC Berichterstattu ng und Maulkörbe bei Polizei und anderen Sicherheitsdien sten nur die Spitze des Eisberges an die Öffentlichkeit gelangen,ist die Behauptung,dass der Großteil der Belästiger ostfriesische AfD-Anhänger sind wohl dem Scheinweltschme rz zu zuordnen.Sie scheinen tatsächlich kaum raus zu kommen,oder verlassen sich vielleicht auf ZDF und ARD.Ich gönne es Ihnen,aber den Preis für Ihre Ignoranz zahlen die unschuldigen jungen Frauen, und das sind nicht wenige.Träumen Sie nur weiter Ihren wunderschönen PC Traum.
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# Mensch Meier 2018-11-27 17:16
Vermutlich beziehen Sie Ihre Informationen NICHT con Compact, Junge Freiheit oder ähnlich seriösen Informationsque llen. Noch wahrscheinliche r ist es, da Sie so profunder Kenner sind, dass Sie regelmäßig in Clubs, Discos und auf Feste gehen, um die Berichterstattu ng und Maulkörbe zu wiederlegen. Oder haben Sie Ihre Information etwa aus dem Internet und via PC? ;-)
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# Andreas Salzmann 2018-11-27 18:59
Versuchen Sie es doch einfach mal mit :
google.com/.../...
oder gehen Sie einfach mal in einer beliebigen größeren Stadt irgendwo in Deutschland spazieren.Ich empfehle Städte im Ruhrgebiet.Wer nur im Waldecker Hinterland auf seiner Hofreite weilt,der wird wohl kaum einen adequaten Überblick bekommen,oder ?
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# Mensch Meier 2018-11-27 19:39
zitiere Andreas Salzmann:
Versuchen Sie es doch einfach mal mit :
google.com/.../...
oder gehen Sie einfach mal in einer beliebigen größeren Stadt irgendwo in Deutschland spazieren.Ich empfehle Städte im Ruhrgebiet.
Ah.. die PC Traum Welt muss dann doch herhalten. Zitat:
Wer nur im Waldecker Hinterland auf seiner Hofreite weilt,der wird wohl kaum einen adequaten Überblick bekommen,oder ?
Stimmt, den Überblick bekommt man eher, wenn man in einem verschlafenen Bergstädtchen im Ederbergland wohnt. Gilt das Städtchen doch als Hochburg von Kopftuchmädchen und alimentierten Messermänner. Sie sind der Knaller, Salzmann
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# Andreas Salzmann 2018-11-28 13:06
Da Sie Sich ja so gut auskennen und Ihnen die Privatsphäre Ihrer Mitmenschen völlig wurscht ist beim hemmungslosen Diffamieren,dar f ich Ihre Bemühungen dann doch noch etwas auf diesem Gebiet unterstützen.Al s Besitzer zweier Firmen,die national und internationale Geschäfte machen komme ich sehr wohl in der Welt herum und sehe und höre sehr viel,weil ich auch im ständigen und engen Kontakt mit hunderten von Menschen stehe.Der Wohnort tut diesem keinerlei Abbruch.Wenn ich dazu Ihre grausame Lebenssituation betrachte,dann erscheinen mir Ihre Aussagen vor einem ganz anderen Licht.Wieviele km sind Sie dieses Jahr gefahren ? Bei mir waren es ohne Flüge und Bahnreisen ca. 30.000 km.Noch was habe ich vergessen: "Was meinen Sie eigentlich was all die tausende von Opfer,von Straftaten unserer 'Heerscharen der Unantastbaren' von Ihrer 'PC Traumwelt"-Form ulierung halten ? Abgesehen, dass Sie noch nicht mal in der Lage sind ordentlich zu lesen und zu realisieren,das s "PC" für den Begriff "Political Correctness" bei mir steht.Aber vielleicht sind Sie ja auch wie schon Andere vor Ihnen nur ein Opfer der Ideologien des Herrn G. Schwartz.Vielle icht ? Ansonsten Danke ich Ihnen erneut vielmals für Ihre Ausführungen,di e so wunderbar dokumentieren,w as unser größtes Problem ist und warum es so dringend einer "AfD" bedarf.
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# Mensch Meier 2018-11-28 13:23
Mimimi ;-). Man braucht nur Google anwerfen und dann findet man Sie. Das kann selbst jeder Internet-Legast heniker. Ich bin wohl in der Lage richtig zu lesen, Sie aber nicht sich richtig auszudrücken. Wenn Deutschland so unsicher ist mit " Tausende von Opfern", was hält Sie als internationale Geschäftsmann hier? Unser größtes Problem ist eben die AfD, die sich nicht mit wirklichen Problemen in Deutschland beschäftigen will... oder kann
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