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Montag, 16 Oktober 2017 12:22

Nach umfassender Sanierung: Bauarbeiten an der Kegelbergschule Frankenberg fertiggestellt

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Die Schulleitung Harald Vogler (l.) und Dagmar Kopecky (r.), Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese und Projektleiterin Simone Jungermann vom Eigenbetrieb Gebäudemanagement haben gemeinsam die neuen Räumlichkeiten an der Kegelbergschule Frankenberg besichtigt. Das Foto zeigt sie hauseigene Schwimm- und Therapiebad. Die Schulleitung Harald Vogler (l.) und Dagmar Kopecky (r.), Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese und Projektleiterin Simone Jungermann vom Eigenbetrieb Gebäudemanagement haben gemeinsam die neuen Räumlichkeiten an der Kegelbergschule Frankenberg besichtigt. Das Foto zeigt sie hauseigene Schwimm- und Therapiebad. Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg/nh

Frankenberg(nh). In mehreren Bauabschnitten wurde die Frankenberger Kegelbergschule seit 2011 unter funktionalen und energetischen Gesichtspunkten erweitert und saniert. Die Maßnahme ist jetzt weitestgehend abgeschlossen und sorgt dafür, dass moderne Standards und die Anforderungen für praktisch bildbare und praktisch bildbare körperbehinderte Schüler erfüllt werden. Schritt für Schritt wurden in unterschiedlichen Bauabschnitten ein erdgeschossiger und barrierefreier Erweiterungsbau errichtet und die Klassentrakte erweitert und saniert. Im Anbau sind die großzügige, lichtdurchflutete Cafeteria und die Ausgabeküche sowie Fachräume zu den Themen EDV, Musik und Gestalten untergebracht. Im Untergeschoss befinden sich neben Lager- und Materialräumen Werkräume zur Bearbeitung von Holz und Metall. Auch WC-Bereiche und die für diese Schulform notwendigen Pflegeräume sind dort untergebracht. Der eingeschossige Klassentrakt wurde saniert und um zwei weitere Räume vergrößert. So enthält der erneuerte Bereich nun insgesamt zehn Klassenräume, eine Aula für Veranstaltungen, eine Lehrküche und Therapieräume sowie die komplette Verwaltung der Schule mit Sekretariat, Schulleitungsbüros und Lehrerzimmern. Alle Bauarbeiten wurden während des laufenden Schulbetriebs umgesetzt, so dass eine etappenweise Nutzung stattfinden konnte. „Die Sanierung bzw. der Ausbau der rund 35 Jahre alten Kegelbergschule war unbedingt notwendig, um die Schule an moderne Standards, aber vor allem an die Anforderungen der Schülerinnen und Schüler anzupassen“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete und Dezernent für den Eigenbetrieb Gebäudemanagement Karl-Friedrich Frese. Um auch den Energiebedarf zu reduzieren, wurden die Baumaßnahmen nach den neuesten energetischen Standards realisiert. So wurde unter anderem auch ein Blockheizkraftwerk installiert, welches das hauseigene Schwimm- und Therapiebad mit Wärme versorgen wird. Dieses wurde bis auf den Beckenkörper zurückgebaut und die Gebäudehülle mit Dach und Fassade komplett neu errichtet und im Sommer 2016 in Betrieb genommen. Die Schwimmbadtechnik einschließlich Lüftungs-, Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation wurde ebenfalls erneuert. In einem weiteren Schritt wurde ebenfalls die Sporthalle, die von der Kegelbergschule, als auch von der Friedrich-Trost-Schule genutzt wird, unter energetischen und funktionalen Gesichtspunkten umfassend mit einem Volumen von rund 1,3 Millionen Euro saniert und steht seit Ende der Sommerferien 2017 wieder für den Schul- und Vereinsbetrieb zur Verfügung. Als Abschluss der Sanierungsmaßnahmen am Standort Kegelbergschule und Friedrich-Trost-Schule werden in diesem Jahr noch die Freiflächen, einschließlich der Spiel- und Sportflächen mit Erneuerung des Kleinspielfeldes und der Schulhofsanierung an der Fried-rich Trost Schule, sowie die Spiel- und Schulhofbereiche an der Kegelbergschule nahezu komplett überarbeitet und erneuert. Auch diese Maßnahme ist fast fertiggestellt. Die Gesamtkosten für alle umgesetzten Baumaßnahmen liegen bei rund acht Millionen Euro. „Gerade im Hinblick auf das Thema Inklusion ist es wichtig, Einrichtungen wie die Kegelbergschule zu fördern und weiterzuentwickeln“, betont Karl-Friedrich Frese. „Um den praktisch bildbare und praktisch bildbare körperbehinderte Schülerinnen und Schülern ein optimales Lernumfeld zu bieten sind im Zuge der Bauarbeiten daher auch die Anforderungen an das gesamtunterrichtliche Angebot entsprechend angepasst worden.“ Die Schule kann nach der Sanierung sogar ihre Kapazitäten aufstocken – auf bis zu 70 Schülerinnen und Schüler. Am 18. November veranstaltet sie einen Tag der offenen Tür, bei dem Interessierte sich das Schulgelände und die neuen Räumlichkeiten ansehen können.

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