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Montag, 17 Juli 2017 10:45

Frömmrich setzt auf GRÜNE Eigenständigkeit: GRÜNER-Direktkandidat für den Wahlkreis Waldeck nominiert

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Caroline Tönges( Kreisvorstitzende Waldeck-Frankenberg) Reinhold Orth und Susanne Regier ( Kreisvorsitzenden Kassel-Land), Jürgen Frömmrich und Jens Deutschendorf Caroline Tönges( Kreisvorstitzende Waldeck-Frankenberg) Reinhold Orth und Susanne Regier ( Kreisvorsitzenden Kassel-Land), Jürgen Frömmrich und Jens Deutschendorf Foto: pr/nh

Waldeck-Frankenberg/Kassel-Land(nh). Jürgen Frömmrich ist der Direktkandidat von Bündnis 90/ Die Grünen im Wahlkreis Waldeck zur Bundestagswahl 2017. Der 57-Jährige ist Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Waldeck-Frankenberg. Er setzte sich auf der Wahlkreisversammlung gegen zwei Mitbewerber durch. Auf der Landesliste der GRÜNEN kandidiert er auf Platz 8. In seiner Bewerbungsrede stellte Jürgen Frömmrich die Ziele für den Wahlkampf hervor: „Für die Bundestagswahl möchte ich, dass wir GRÜNE unseren Fokus mehr auf unsere Eigenständigkeit legen, statt über mögliche Koalitionen im Bund zu spekulieren. Wir sollten uns auf unsere programmatischen Stärken besinnen, unser Profil schärfen und an realistischen Alternativen zur Politik der großen Koalition arbeiten. In Berlin stellen wir inhaltliche Leere und permanenten Koalitionsstreit zwischen CDU/CSU und SPD fest. Das ist das genaue Gegenprogramm zur Arbeit der Koalition in Wiesbaden.“ Frömmrich: „Wir haben in der Koalition in Wiesbaden mit der CDU eine klare GRÜNE Handschrift. Wir haben in den Kernkompetenzen der GRÜNEN viele Projekte auf den Weg gebracht, die das Hessenland GRÜNER und gerechter gemacht haben. Hier sollten wir ansetzen und mit einem Kurs der Eigenständigkeit deutlich machen, dass es bei der Bundestagswahl um die Umsetzung von Inhalten geht, und nicht um Farbenspiele und Koalitionsspekulationen. Mit realistische Konzepte im Bereich Umwelt und Energie, Landwirtschaft und Klimaschutz, Finanz- und Sicherheitspolitik können wir durchaus den Wettstreit mit den anderen Parteien um die besseren Konzepte aufnehmen.“

thumb froemmrich

 

Jürgen Frömmrich


Der Grünenpolitiker erläuterte das am Beispiel Finanzpolitik. „Nicht jedem alles versprechen, sondern realistische Angebote machen, die die Probleme nicht auf die nächsten Generationen verschiebt, muss das Ziel GRÜNER Politik. Dass uns gerade der Gedanke der Nachhaltigkeit in der Politik sehr wichtig ist, kann auch daran erkennen, dass wir in Regierungsbeteiligung mit dafür gesorgt haben, dass das Land erstmals seit dem Jahr 1969 Schulden in Höhe von 200 Mio. Euro zurückgezahlt hat. Gleichzeitig wurden wichtige Investitionen in die Infrastruktur und in den sozialen Zusammenhalt getätigt und 2.500 zusätzliche Lehrerstellen und 1.000 zusätzliche Stellen bei der Polizei geschaffen.“ Frömmrich setzt zudem das Ziel, dass die GRÜNEN noch stärker ihre Kernkompetenzen in der Umwelt,- und Klimaschutzpolitik herausstellen. „Es gibt viele Parteien die über Klimaschutz und Energiewende reden, es gibt aber keine andere Partei, die sich so glaubwürdig wie die GRÜNEN aktiv für Klimaschutz und die Energiewende einsetzen. Hier wird uns auch von der Bevölkerung viel zugetraut und hier werden wir dringend gebraucht. Deutschland muss den Weg der Energiewende entschlossen weitergehen. Wir wollen die Wirtschaft auf Nachhaltigkeit umstellen und viele tausend neue Arbeitsplätze schaffen. In Deutschland haben wir die Technik, die Fähigkeiten und den Willen der Bürgerinnen und Bürger in diesem Bereich Vorreiter zu sein. Wir sind die politische Kraft, die mit den Menschen gemeinsam Klimaschutz und Energiewende zum Erfolg führen können, “ so Jürgen Frömmrich. Gerade für Baunatal als ein Standort der Automobilindustrie ist es wichtig, dass es eine politische Kraft im deutschen Bundestag gibt, die den Zukunftsmarkt der Elektromobilität im Blick hat. „Wer an Diesel- und Ottomotoren festhält, hemmt die Fahrzeugindustrie, sich fit für das 21. Jahrhunderts zu machen. Wir GRÜNE wollen, dass zukunftsfähige Fahrzeugtechnik weiterhin in Deutschland entwickelt und produziert wird. Daran hängen zahlreiche Jobs auch in Nordhessen.“

Geändert am Montag, 17 Juli 2017 10:45

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