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Donnerstag, 16 März 2017 20:00

Jan Nolte tritt für die AfD bei der Bundestagswahl an

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Claudia Papst-Dippel(links), gratuliert Jan Nolte als erste zu seiner Wahl als Bundestagskandidat. Foto:/nh

Volkmarsen(nh/thu). Jan Nolte aus Frankenberg ist bei der Wahlkreis-Versammlung der AfD Verbände aus Waldeck-Frankenberg und dem Landkreis Kassel als Kandidat für die Bundestagswahl im September nominiert worden. Nolte setzte sich im zweiten Wahlgang mit 67 Prozent der Stimmen gegen die Volkmarserin Claudia Papst-Dippel durch. Am vergangenen Samstag fand die Wahl in der Nordhessenhalle in Volkmarsen statt. Es stellten sich zwei AfD - Mitglieder zur Wahl. Neben den wahlberechtigten AfD-Mitgliedern des Wahlkreises 167/ Waldeck nahmen an der Wahlveranstaltung auch zahlreiche interessierte Bürger als Zuschauer und Zuhörer teil. Claudia Papst-Dippel, Kreistagsmitglied in Waldeck-Frankenberg und Abgeordnete im Parlament des Landeswohlfahrtsverband Hessen, hob ihre soziale Kompetenz, ihre ausgeprägte kommunalpolitische Erfahrung und ihre Verankerung in der Bevölkerung hervor. Jan Nolte, Landesvorsitzender der Jungen Alternative Hessen und Fraktionsvorsitzender der AfD im Kreistag Waldeck-Frankenberg, rief in seiner Rede dagegen zur Geschlossenheit auf: „Wir dürfen uns nicht, von wem auch immer, auseinanderdividieren lassen. Wir sind für Millionen Deutsche die letzte Hoffnung und diese Menschen dürfen wir nicht im Stich lassen.“ Nolte steht genau wie Papst-Dippel zum AfD-Grundsatzprogramm und hebt die Notwendigkeit für direkte Mitbestimmung durch Volksentscheide auf Bundesebene hervor. Die Wahlentscheidung fiel mit 67% für Nolte denkbar knapp im zweiten Wahlgang. Im ersten lagen beide Kandidaten noch gleichauf. Papst-Dippel war die erste, die Nolte zu seiner Wahl gratulierte und ihm ihre volle Unterstützung zusicherte. Florian Kohlweg, Sprecher der AfD im Landkreis Kassel, wertete das Ergebnis als Beleg für die hohe Qualität beider Kandidaten: „Wir haben zwei sehr gute Reden gehört, mit deutlich unterscheidbaren Inhalten und Vorstellungen.“ Dies machte es den Mitgliedern schwierig, gleich im ersten Wahlgang eine Entscheidung herbeizuführen. Thorsten Huntzinger, Sprecher des gastgebenden AfD Stadtverbandes in Volkmarsen, dankte beiden Kandidaten in seinem Schlusswort für ihre Bereitschaft, der AfD im Wahlkreis ein Gesicht zu geben: „Zu einer Wahl gehört, auch wirklich die Wahl zu haben. Und jetzt können wir den Wählern auch hier im Wahlkreis eine Alternative bieten.“ 

Kommentare   

# Mr.X 2017-03-17 08:11
Warum auch nicht. Es soll ja schon mal ein Gefreiter Karriere in Berlin gemacht haben
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