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Kassel/Waldeck-Frankenberg(pm). Aufgrund der Sanierung einer Eisenbahnbrücke zwischen Vöhl-Schmittlotheim und Frankenberg-Viermünden, kommt es auf der Linie RB42 Marburg <> Frankenberg <> Korbach <> Brilon Stadt zwischen Frankenberg und Korbach von Samstag, 15. September bis Sonntag, 21. Oktober 2018 zu einer Streckensperrung. In diesem Abschnitt wird für die entfallenden Züge ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Iim Schienenersatzverkehr ist keine Fahrradmitnahme möglich. Der NVV empfiehlt seinen Fahrgästen, die jeweiligen Fahrten zu überprüfen, da die Busse nicht alle Stationen zwischen den beiden Orten bedienen können. Fahrplanauskünfte und Antworten auf alle Fragen rund um Bus & Bahn in Nordhessen gibt es beim gebührenfreien NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800 und über die Internetseite www.nvv.de 

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Korbach(pm/nh). Die Landtagsabgeordneten von Bündnis 90 / Die Grünen, Jürgen Frömmrich und Daniel May, bedauern, dass es während des Hessentags zu Problemen und Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste gekommen ist und fordern mehr Einsatz von Landrat Dr. Reinhard Kubat(SPD), um die vielen unbeschrankten Bahnübergänge entlang der Strecke zu schließen. „Die Situation beim Hessentag war für die Pendler, die nicht zum Hessentag wollen, mit einigen Einschränkungen verbunden. Leider war dies nicht anders zu lösen. Es zeigt aber, dass die Kreisspitze jetzt mit Nachdruck an der Schließung und technischen Sicherung der unbeschrankten Bahnübergänge arbeiten muss. Weniger Bahnübergänge machen die Strecke schneller und sorgen dafür, dass auch bei größeren Fahrgastaufkommen und längeren Zügen mehr Stationen angefahren werden können. „Der Kreistag hatte bereits in 2015 den Antrag der damaligen Koalition von SPD und GRÜNE verabschiedet, der die Kreisspitze auffordert, die Bahnübergänge zu schließen. Dazu stehen auch Investitionsmittel im Haushalt zur Verfügung.  Wir brauchen hier dringend Fortschritte um den konstant guten Fahrgastzahlen gerecht zu werden und die Strecke weiter auszubauen“ erklären Frömmrich und May.

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Korbach(pm/nh). Die Wiedereröffnung der Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg im September 2015 war eines der größten Infrastrukturprojekte, die Landrat Dr. Reinhard Kubat in seiner ersten Amtszeit umgesetzt hat. Politisch wurde heftig über das Für und Wider des Projektes diskutiert, aber mittlerweile ist die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürger sehr hoch und die Fahrgastzahlen, die von Anfang an über den Erwartungen lagen, entwickeln sich weiterhin erfreulich. Der Landrat sieht sich in seiner Entscheidung für die Reaktivierung nachhaltig bestätigt: „Man kann ganz klar feststellen und die Kurhessenbahn bestätigt uns das auch so, dass durch die Reaktivierung der Strecke Korbach - Frankenberg die Fahrgastzahlen auf der gesamten Strecke Marburg - Frankenberg - Korbach - Willingen - Brilon stark gestiegen sind. Da auf dieser Strecke signifikant viele Touristen an Samstagen und Sonn- und Feiertagen in den Zügen unterwegs sind, kann man sicherlich davon ausgehen, dass Gäste verstärkt die Bahn nutzen, insbesondere für Fahrten an den Edersee und in den Nationalpark sowie nach Willingen.

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Auch die Aufnahme der Kellerwaldregion und des Nationalparks in das Programm „Fahrtziel Natur“ der Deutschen Bahn wäre ohne die Reaktivierung nicht möglich gewesen. Ein wichtiger Aspekt ist für den Landrat ist auch, dass die für das Reaktivierungsprojekt eingesetzten Eigenmittel des Landkreises ein enormes Investitionsvolumen ausgelöst haben, das dem Kreis und der Region unmittelbar zugutekommt. „Wir haben rd. 4,7 Millionen Euro seitens des Landkreises bereitgestellt, die sich mittlerweile schon fast verzehnfacht haben“, freute sich Dr. Kubat. „Rund 40 Millionen wurden bislang von dritter Seite eingesetzt“. Die größten Posten sind die Reaktivierung der Strecke mit 20,4 Millionen Euro sowie der Bau der Fahrzeugwerkstatt und Waschanlage in Korbach mit 11,6 Millionen Euro. Darüber hinaus investiert die Kurhessenbahn jährlich erhebliche Beträge in die Unterhaltung und Erneuerung der Infrastruktur des heimischen Streckennetzes. „Durch die Reaktivierung der Strecke Frankenberg – Korbach und den langfristigen Verkehrsdurchführungsvertrag hat die Kurhessenbahn Planungssicherheit für weitere Investitionen in ihren Fahrzeugpark und in die Schienenstrecken im Landkreis Waldeck – Frankenberg um dadurch den Schienenpersonennahverkehr attraktiv zu sichern“ erläuterte Joachim Kuhn, der Sprecher der Geschäftsleitung der Kurhessenbahn. Auch arbeitsmarktpolitisch hat die Maßnahme positive Auswirkungen. In unmittelbarem Zusammenhang mit der Reaktivierung und dem Betrieb der Strecke sind fast 70 Stellen entstanden, 21 allein in der Kundenbetreuung und 15 bei den Zugführern. Weitere Stellen wurden in den Bereichen Instandhaltung und Fahrzeugreinigung geschaffen. „Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass eine Reaktivierung der Bahnverbindung Korbach -Frankenberg positive Effekte für die Region auslösen würde“, bilanziert der Landrat. „Die Ergebnisse übertreffen unsere Erwartungen noch deutlich und das Ende der positiven Entwicklung ist bislang nicht absehbar“. Die Akzeptanz für die Bahn seitens der Bevölkerung steige weiter an und der Bahnverkehr sei wieder ein fester Bestandteil im System des öffentlichen Personennahverkehrs in Waldeck-Frankenberg und werde an Bedeutung weiter zunehmen.

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Ziel: Emissionen weiter reduzieren

Kassel(pm/nh). Bisher sind die Züge zwischen Kassel und Wolfhagen mit Dieselantrieb unterwegs. Ob es dazu Alternativen für die Zukunft gibt, will der Nordhessische Verkehrsverbund mit einer Untersuchung herausfinden. Dabei geht es um die Möglichkeit, weitere Schienenstrecken zu elektrifizieren, um dort auf den Einsatz von Dieseltriebwagen zu verzichten und andere Fahrzeuge einsetzen zu können. Denn auch im Schienenpersonennahverkehr lässt sich der Ausstoß von Treibhausgasen und anderen Emissionen so reduzieren. Als ersten Schritt wird der Verkehrsverbund kurzfristig eine Machbarkeitsstudie für die 25,5 Kilometer lange Strecke Obervellmar - Wolfhagen in Zusammenarbeit mit der Kurhessenbahn in Auftrag geben. Ziel der Studie wird es sein, die Möglichkeiten einer Elektrifizierung unter den gegebenen baulichen und topografischen Verhältnissen abzuschätzen, finanziell zu bewerten und einen möglichen Zeitplan zu erstellen. Hessens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/GRÜNE) begrüßte die Initiative und verwies darauf, dass Deutschland bei der Elektrifizierung seines Streckennetzes mit einem Anteil von etwa 60 % großen Nachholbedarf hat. “Da die Elektrifizierung der Eisenbahn schon vor über 100 Jahren begonnen hat, würden wirklich bedeutsame Fortschritte bei der weiteren Elektrifizierung in Deutschland viel zu lange dauern, wenn das bisherige Tempo beibehalten würde. Die Schweiz hat seit Jahrzehnten die Elektrifizierung ihres Netzes fast komplett abgeschlossen. Die Bundesregierung muss nun ernst machen und jetzt mindestens die in der Koalitionsvereinbarung genannte Zielgröße von 70 % durch ein entsprechendes Förderprogramm zügig angehen. Das wäre auch ein Beitrag, die Schadstoffbelastungen in unseren Städten zu senken.“

NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch unterschrieb in dieser Woche eine entsprechende Vereinbarung mit der Kurhessenbahn, die als Infrastrukturbetreiber die Studie in Auftrag geben wird. Ergebnisse sollen Mitte des Jahres vorliegen. „Wir wollen das Dieselnetz und damit auch die belastenden Abgase reduzieren“ betonte Rausch. „Besonders wichtig ist uns, dass es dann keiner RegioTram-Fahrzeuge mehr bedarf, die neben einem Elektro- auch einen Dieselmotor haben.“ Aber auch die Kurhessenbahn, die nach Korbach fährt, würde mittelfristig von der Elektrifizierung profitieren, wenn es entsprechende Fahrzeuge gibt, die Batterien unter Strom fahrend aufladen und dann den Abschnitt von Wolfhagen nach Korbach im Batteriebetrieb bewältigen können. Joachim Kuhn, Sprecher der Kurhessenbahn, erläuterte dazu, dass die Kurhessenbahn plant, einen Teil ihrer modernisierten Fahrzeugflotte zu einem Diesel-Hybrid-Fahrzeug umzubauen, um auf elektrifizierten Strecken mit Strom und auf einen Teil der Strecke mit Batterieantrieb zu fahren: „Dadurch wird der Einsatz des Dieselmotors weitgehend ersetzt und der Verkehr wird leiser und umweltfreundlicher“.

Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen in der Machbarkeitsstudie untersucht:

- Dämme wegen der Gründung von Mastfundamenten

- Böschungen wegen der Gründung von Mastfundamenten

- Eisenbahnbrücken (Erdung und Statik wegen neuer Maststandorte)

- Erdung der vorhandenen Anlagen

- Straßen- /Wegeüberführungen

- Gleisabstände in Bahnhöfen, um Masttrasse mit Sicherheitsabstände einzupassen

- Leit- und Sicherungstechnik, Telekommunikation (Beeinflussung, Signalsichten, Abstände zu Signalen und Bahnübergängen)

- Baugrund an der Strecke und Abschätzung des technischen Aufwands für Gründung

- Zierenberger Tunnel, falls besondere Konstruktion erforderlich

- Energieversorgung der Strecke

- Schnittstelle im Bahnhof Obervellmar

Die Machbarkeitsstudie wird voraussichtlich im Sommer abgeschlossen sein, so dass damit dann die Grundlagen für die weitere Verfolgung des Projektes vorliegen werden.

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Korbach(nh). Im Rahmen der "GRÜNwirktTour" hat der Chef der Landtagsfraktion Mathias Wagner zusammen mit den Landtagsabgeordneten Jürgen Frömmrich und Daniel May die umfangreichen Bauarbeiten am Bahnhof Korbach besichtigt. Der Sprecher der Kurhessenbahn, Joachim Kuhn in formierte die Landespolitker, die von Kommuanlpolitikerinnen und Kommunalolitiker aus dem Kreistag sowie dem Korbacher Stadtparlament begleitet wurden. Für den Umbau des Bahnhofs und seines Umfeldes werden rund 12 Mio.€ verbaut. Die Bauarbeiten sollen bis zum Hessentag 2018 in Korbach abgeschlossen sein.

"Am Standort wird zudem eine Instandhaltungswerkstatt für Bahnfahrzeuge für über 11 Mio.€ gebaut. Dort entstehen 22 Arbeitsplätze", so Joachim Kuhn. Durch das Werk in Korbach können 300.000 km Fahrten und entsprechend Diesel pro Jahr eingespart werden, die sonst für Fahrten zu anderen Werkstätten z.B. Erfurt nötig sind. Diese Investitionen wären nicht möglich geworden, wenn nicht durch Grünen Einfluss die Eisenbahn Korbach-Frankenberg reaktiviert worden wäre resümerten die Grünen-Politiker. Die Fahrgastzahlen übersteigen massiv die Prognosen. Insgesamt zeigt die Kurhessenbahn: auch im ländlichen Raum wird öffentlicher Nahverkehr stark nachgefragt, wenn es ein qualitativ hochwertiges Angebot gibt.

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Korbach(pm/nh). Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Sonderzug geben, der Besucher aus dem Landkreis von Korbach über Frankenberg zur Frankfurter Messe „Land und Genuss“ bringt – direkt und ohne Umstiege.Aufgrund der positiven Resonanz wird die Aktion dieses Jahr zum dritten Mal angeboten.Reservierungen sind ab sofort beim Landkreis Waldeck-Frankenberg möglich. Die Erlebnismesse „Land und Genuss“ findet vom 23. bis 25. Februar auf dem Frankfurter Messegelände
statt. Am Samstag, 24. und Sonntag, 25. Februar verkehrt je ein Sonderzug, um den Waldeck-Frankenbergern eine bequeme Anreise zur Messe zu ermöglichen. „Aufgrund der großen Nachfrage beim letzten Mal wird es auch in diesem Jahr sogar gleich zwei Sonderzüge geben, die nach Frankfurt fahren: einen am Samstag, den 24. und einen am Sonntag den 25. Februar“, berichtet Landwirtschaftsdezernent Fritz Schäfer. „Denn uns ist es wichtig, möglichst vielen Bürgern aus Waldeck-Frankenberg die bequeme Anreise zu dem Event anbieten zu können.“ Auf der "Land & Genuss" präsentieren regionale und überregionale Anbieter hochwertige, handwerklich erzeugte Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen „Landwirtschaft erleben“, „Garten gestalten“ und „Regionale Spezialitäten genießen“. Besucher können dort nach Herzenslust probieren und einkaufen – und mit den Sonderzügen, die vom Landkreis, dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV), dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Kurhessenbahn organisiert werden, einfach und komfortabel reisen. Vor Ort stehen den Teilnehmern am Samstag, 24.02. rund acht und am Sonntag, 25.02. rund sechs Stunden zur Verfügung.Das Besondere an den Sonderfahrten zur Messe: Die Fahrgäste müssen in Marburg nicht umsteigen, sondern können direkt bis Frankfurt im Zug sitzen bleiben. Der Zustieg ist zwischen Korbach und Ernsthausen an jeder Station möglich. Im Westbahnhof in Frankfurt werden die Fahrgäste durch die Mitarbeiter der Kurhessenbahn den kurzen Weg zum Abfahrtsgleis der S-Bahn begleitet, mit der bereits zwei Minuten später die Messe erreicht wird. Auch den Weg bis zum Eingang der Messe werden die Fahrgäste geführt, wenn Sie sich nicht dort auskennen.

Ziel des besonderen Ausflugsangebotes ist es, auf die guten Verbindungen des Nordhessischen Verkehrsverbundes und die damit verbundenen Freizeitziele in Südhessen hinzuweisen. Der Besuch der Genussmesse in Frankfurt steht als Beispiel für die zahlreichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, die für die Bürger in Waldeck-Frankenberg mit den regionalen Zugverbindungen erreichbar sind. „Mit dem letzten Fahrplanwechsel konnten wir das Angebot auf der Strecke für den Landkreis deutlich verbessern, denn mit dem Neubau des Kreuzungsbahnhofes Viermünden sind seit Mitte Dezember zwischen Korbach und Marburg mehr Züge unterwegs und bieten an allen Tagen nachmittags eine stündliche Anbindung zwischen Korbach, Frankenberg und Marburg „ betont der NVVGeschäftsführer Wolfgang Rausch. „ Hier passen touristische Aktivitäten und das Nahverkehrsangebot gut zusammen.“

Die Teilnehmerzahl für die Sonderfahrt ist auf 220 Personen am Samstag und 220 Personen am Sonntag begrenzt. Daher ist die Mitfahrt nur mit Anmeldung möglich. Am Samstag, 24. Februar startet der Sonderzug um 7:27 Uhr in Korbach und kommt um 9:55 in Frankfurt-West bzw. um 10:04 Uhr in Frankfurt/M Hbf an. Am Sonntag, 25. Februar startet der Sonderzug um 9:01 Uhr in Korbach und kommt um 11:27 Uhr in Frankfurt-West bzw. um 11:34 Uhr in Frankfurt/M Hbf an. Damit auch mobilitätseingeschränkten Personen das Angebot gut nutzen können, werden an beiden Tagen niederflurige Fahrzeuge eingesetzt. Die Messe Land und Genuss erreichen Fahrgäste auch mit den regulären, niederflurig ausgestatteten Zügen der Linie RB42 mit Anschluss in Marburg an die Linie RE30 oder RE98 nach Frankfurt (M) Hbf und von dort mit U-, S-Bahn oder Tram weiter zur Messe. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg Fachdienst Landwirtschaft ist auf der Messe mit einem lukrativen Aktionsstand vertreten. Ausgewählte regionale Köstlichkeiten von verschiedenen direkt vermarktenden Betrieben werden dem Gast präsentiert. Auch die Touristiker der Erlebnisregion Edersee sind mit im Boot (Halle 1, Ebene 2.) Falls die Fahrgäste bereits frühzeitig alles von der Messe gesehen haben, können Sie durch die Frankfurter Innenstadt schlendern. Mit der S-Bahn wird der Frankfurter Hauptbahnhof von der Messe in nur vier Minuten erreicht. Die Nutzung aller ÖPNV Angebote ist bereits in Ihrem Fahrpreis enthalten. Bei der Rückfahrt ist der Zustieg zum Sonderzug auch direkt im Hauptbahnhof möglich. Die Abfahrt des Sonderzuges zurück nach Hause erfolgt an beiden Tagen in Frankfurt/M Hauptbahnhof um 18 Uhr. Der Zustieg ist auch in Frankfurt West, Abfahrt um 18:07 Uhr, möglich. Für Gäste, die sich nicht so gut auf dem Messegelände auskennen, gibt es einen Treffpunkt vor dem Eingang der Halle 1. Von dort führen die Mitarbeiter der Kurhessenbahn die Fahrgäste wieder bis zum Bahnhof Messe. Mit der S-Bahn geht es zum Westbahnhof, wo nur noch ein paar Schritte bis zum Sonderzug gelaufen werden müssen. Die Kosten für die Fahrt in Höhe von sieben Euro sind im Zug zu zahlen. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos mit. Zu diesem Preis kann mit dem Hessenticket übrigens Mo-Fr ab 9 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ganztägig, mit dem Regionalverkehr durch ganz Hessen gereist werden. Das Ticket kostet 35 Euro und ist für bis zu 5 Personen gültig. Auch die Karten für die Messe können zum Sonderpreis von acht Euro – anstatt regulär zwölf Euro – im Zug erworben werden. So verlieren die Fahrgäste keine Zeit in der Warteschlange an der Kasse und können die komplette Zeit auf der Messe nutzen. Für Kinder bis zwölf Jahre ist der Eintritt zur Messe frei. Es wird darum gebeten, den Betrag möglichst passend mitzubringen. Interessierte können sich ab sofort telefonisch unter (05631) 954829 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Alle Informationen zum Sonderzug finden Sie unter: www.kurhessenbahn.de/landundgenuss

 Fahrplan

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Neues Fahrplanangebot ab 10. Dezember nicht beeinträchtigt

Kassel(nh). Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 wird der alte und neue Betreiber Kurhessenbahn sein Nordwesthessennetz mit zum Teil anderen Fahrzeugen als ursprünglich geplant ausstatten. Das Fahrplanangebot bleibt davon unberührt und kann wie bisher angekündigt umgesetzt werden. Beim Nordwesthessennetz handelt es sich um die Linien RB4 Kassel-Korbach, RB 42 Marburg-Frankenberg-Korbach-Willingen-Brilon (Wald) - Brilon Stadt, RB 94 Marburg - Bad Laasphe - Erndtebrück und die RB39/RB38 Kassel - Wabern - Bad Wildungen / Treysa. Weitere Partner und Aufgabenträger in dem Verkehrsnetz sind daher der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Das gesamte Paket hatte die Kurhessenbahn bereits im Frühjahr 2017 im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung gewonnen und sich in dem Zuge verpflichtet, innerhalb der geplanten Flotte eine neue Fahrzeuggeneration mit Klimaanlage und höhengleichen Ein- und Ausstieg einzuführen. Die vorgesehene Modernisierung der 14 Siemens Desiro wird nicht wie im Verkehrsvertrag vorgesehen zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 abgeschlossen sein; vielmehr werden diese mehrere Monate später zur Verfügung stehen. Ein genauer Fertigstellungstermin steht noch nicht fest. Engpässe im Instandsetzungswerk der DB in Kassel führen nach Auskunft der Kurhessenbahn zu dieser Verzögerung. Dies hatte der NVV erst vor kurzem erfahren und hofft jetzt, dass die KHB im Laufe des nächsten Jahres ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllt. Zurzeit bemüht sich die Kurhessenbahn mit Unterstützung des NVV, RMV und NWL darum, Ersatz in der ganzen Republik zu beschaffen. Dabei handelt es sich um Niederflurfahrzeuge, die zur gleichen Familie gehören, ähnliche Ausstattungsmerkmale haben und ausgeliehen werden können. Sichtbar wird das für die NVV-Fahrgäste möglicherweise nur durch eine andere Farbgebung. Für Wolfgang Rausch, NVV-Geschäftsführer, steht in der jetzigen Situation besonders die Fahrzeugqualität und das Angebot im Fokus: „ Gemeinsam versuchen wir alles, um pünktlich zum Fahrplanwechsel eine ausreichende Anzahl von Fahrzeugen zu bekommen, die einen höhengleichen Ein- und Ausstieg bieten. Das haben wir unseren Fahrgästen versprochen und wollen wir auch einhalten. Eventuell müssen wir damit rechnen, dass eine Zeitlang von den 27 Fahrzeugen maximal vier Fahrzeuge diese Vorgaben nicht erfüllen, aber der Fahrplan kann so gefahren werden, wie angekündigt. Dazu gehört auch, dass zwischen Korbach und Frankenberg zukünftig am Nachmittag jede Stunde ein Zug unterwegs ist.“ „Es ist zweifellos ärgerlich, dass die moderne Fahrzeugflotte nicht vom ersten Tag an komplett wie mit der Kurhessenbahn vereinbart im Einsatz ist“ so Prof. Knut Ringat, RMV-Geschäftsführer. „Mindestens so wichtig ist aber, dass die geplanten Fahrplanausweitungen realisiert werden. Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember bieten wir auch samstags stündliche Züge von Marburg Richtung Bad Laasphe und sonntags nach Frankenberg. Dies ist eine bundesweit betrachtet nicht selbstverständliche Stärkung der Region“, so Prof. Ringat abschließend. Mit dem Fahrplanwechsel erweitert der NVV sein Angebot im Nordwesten Hessens, dazu gehören u.a. zusätzliche Züge an den Wochenenden und abends sowie ein stündliches Fahrtenangebot am Nachmittag zwischen Brilon Stadt und Frankenberg (bisher nur 2-Stundentakt). An Sonn- und Feiertagen existieren bereits ab 9.29 Uhr stündliche Verbindungen von Marburg ins Upland.

Hintergrund zum Verkehrsvertrag:

Beim Nordwesthessennetz handelt es sich um die Linien RB4 Kassel-Korbach, RB42 Marburg-Frankenberg-Korbach-Willingen-Brilon (Wald) - Brilon Stadt, R 94 Marburg - Bad Laasphe - Erndtebrück und die RB39/RB38 Kassel – Wabern – Bad Wildungen / Treysa. Im März 2017 war der EU-weite Wettbewerb um die Verkehrsleistungen für das Nordwest-Hessennetz entschieden worden, bei dem die DB RegioNetz Verkehrs GmbH (Kurhessenbahn) erneut den Zuschlag erhalten hatte. Federführend war das damit verbundene Verfahren durch den NVV gemeinsam mit den anderen Aufgabenträgern Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) umgesetzt worden. Die Leistungen für den NWH-Betrieb auf den vier bzw. fünf Linien umfassen 2,5 Millionen Zugkilometern/Jahr mit einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren. Die vorhandenen Fahrzeuge sollen dabei in Teilen gegen eine neue Generation mit Klimaanlage und höhengleichen Ein- und Ausstieg ausgetauscht werden. Der neue Verkehrsvertrag sieht ab 10. Dezember 2017 einen flächendeckenden Einsatz von insgesamt 27 Dieseltriebfahrzeugen (13 Stadler Gelenktriebwagen und 14 Siemens Desiros) vor. Die Fahrzeugtypen haben eine Fußbodenhöhe von ca. 58 cm, so dass bei Bahnsteigen von 55cm über Schienenoberkante ein ebenerdiger Einstieg möglich ist. Darüber hinaus umfasst der Vertrag die tarifvertraglichen Bestimmungen der DB AG, so dass die hessischen Regelungen zur Tariftreue eingehalten werden. Im NVV-Gebiet ist das Nordwesthessennetz neben dem Nordostenhessennetz, das von Cantus betrieben wird und dem RegioTram-Netz das drittgrößte im Schienenpersonennahverkehr.

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Unterführung am Bahnhof kann einseitig genutzt werden, Station Korbach Süd erst am 21. Oktober wieder in Betrieb

Kassel/Waldeck-Frankenberg(nh). Die umfangreichen Baumaßnahmen der Kurhessenbahn zwischen Münchhausen, Frankenberg, Korbach und Brilon sind soweit abgeschlossen, dass ab 3. Oktober zwischen Frankenberg und Korbach wieder Züge unterwegs sein werden. Der seit den Sommerferien andauernde Schienenersatzverkehr (SEV) ist damit beendet. Ab nächster Woche kann auch die Fußgängerunterführung am Bahnhof in Korbach aus Richtung Arolser Landstraße zu den Gleisen 1 und 2 genutzt werden. Aufgrund der Bauarbeiten am Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) halten jedoch alle Busse weiterhin an der Haltestelle „Ersatz ZOB Elfringhäuser Weg“, ca. 7 Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt. Die Ersatz-Stadtbushaltestelle „Zentrum“ bleibt bestehen. Die von der Bahn auf die Stadtbuslinien umsteigenden Fahrgäste werden gebeten, weiterhin entlang der Arolser Landstraße zur Innenstadt zu gehen, da ein Durchqueren des Fußgängertunnels am Bahnhof noch nicht möglich ist. Die Züge von/nach Kassel halten bis auf weiteres am Gleis 3, die Züge der Linie R 42 Marburg-Brilon an den Gleisen 1 und 2. Ein Mitarbeiter der Kurhessenbahn ist bei Ankunft der Züge in den ersten Tagen vor Ort und steht für Auskünfte zur Verfügung.  Die Station Korbach Süd wird zurzeit neu errichtet. Die Bauarbeiten dort dauern noch bis zum 20. Oktober an, so dass die Station am 21. Oktober wieder von den Fahrgästen genutzt werden kann. Bis dahin fahren die Züge durch, Fahrgäste können am Bahnhof Korbach ein- und aussteigen und innerhalb von Korbach die von den Haltestellen „Korbach, Süd“ oder „Grüner Weg“ abfahrenden Stadt- und Regionalbusse nutzen. In den letzten drei Monaten wurden Gleise umgebaut, Weichen ausgetauscht, Brücken und Stützmauern neu errichtet, aber auch ein neuer Kreuzungsbahnhof in Viermüden gebaut und der Bahnsteig in Korbach Süd wird bis zum 20. Oktober neu errichtet. Dazu kommen die barrierefreie Modernisierung des Bahnhofs und des Busbahnhofs in Korbach für den Hessentag 2018. NVV und Kurhessenbahn bitten bei den Kunden und Anliegern um Verständnis für die Auswirkungen, insbesondere durch die aufgrund der noch laufenden Bauarbeiten weiterhin erforderlichen Umwege. Insgesamt werden fast 12 Mio. € in die Infrastruktur investiert. Damit setzt die Kurhessenbahn die Modernisierung ihres Streckennetzes fort.

Bundesliga-Talk mit Kai Völker (HR1) und Anré Schubert

Hintergrundinformationen zu den Baumaßnahmen

Kreuzungsbahnhof Viermünden:

In der Lage des heutigen Haltepunktes Viermünden wurde ein neuer Kreuzungsbahnhof gebaut. Das bestehende Streckengleis wurde verlegt und ein neues Kreuzungsgleis mit 2 Weichen angebunden. Zwischen diesen Gleisen wurde ein Mittelbahnsteig mit 100 m Nutzlänge und einer Höhe der Bahnsteigkante von 0,55 cm (über Schienenoberkante) erstellt, der bei Niederflurfahrzeugen für die Kunden einen barrierefreien Einstieg, z. B. mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Fahrrädern bietet. Der Zugang zum Bahnsteig erfolgt über einen höhengleichen Reisendenübergang am Gleis 1. Der heute nur durch Übersicht und Pfeifsignale gesichert Bahnübergang im Zuge der Straße „In der Lache“ hat eine technische Sicherung mit Lichtzeichen und Halbschranken erhalten. Hierdurch kann auf die Pfeifsignale durch die Züge verzichtet und die Sicherheit wesentlich erhöht werden. Weiterhin erhielt der Bahnhof die entsprechende Signaltechnik und Energieversorgung. Mit diesem neuen Kreuzungspunkt für die Linie R 42 wird die Anschlusssituation in Brilon Wald von/aus dem Ruhrgebiet wesentlich verbessert. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 2,7 Mio. € und werden aus Bundesmitteln zur Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs finanziert.

Neubau Busbahnhof (ZOB) und Personenunterführung am Bahnhof Korbach:

Für den Hessentag 2018 in Korbach werden der Bahnhof und das Bahnhofsumfeld in einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Korbach, des Nordhessischen Verkehrsverbundes und der Kurhessenbahn umfassend modernisiert. Die Stadt errichtet einen neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) und ein modernes Servicegebäude mit Fahrkartenausgabe, Wartemöglichkeiten für Bus- und Bahnreisende sowie Toilettenanlagen. Die Bussteige werden überdacht und mit Fahrgastinformationsanlagen ausgestattet. Parallel zum Gleis 3 überspannt das Kombi-Dach auch den Bahnsteig der Kurhessenbahn. Um den Kunden in Korbach auch einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen zu ermöglichen, wird der Zugang nicht mehr durch das nun in privater Hand befindliche ehemalige Bahnhofsgebäude erfolgen, sondern es wird eine neue transparente und helle Fußgängerunterführung im direkten Anschluss an die Fußgängerzone errichtet. Die beiden Bahnsteige werden daher in Richtung Süden bis zur neuen Unterführung verlängert und durch zwei Fahrstühle erschlossen. Ebenfalls werden die Treppenanlagen von der Unterführung auf die Bahnsteige neu gestaltet. Beide Bahnsteige erhalten wieder ein Fahrgastinformationssystem. Die Baukosten für die Maßnahmen der Kurhessenbahn belaufen sich auf 3,2 Mio. € und werden mit Bundesmitteln aus dem Programm zur Herstellung von barrierefreien Verkehrsstationen finanziert.

Neubau Bahnsteig Korbach Süd:

Am Haltepunkt Korbach Süd wird zur Herstellung der Barrierefreiheit der vorhandene Bahnsteig beseitigt und auf 100 m Länge ein neuer Bahnsteig mit einer Höhe von 0,55m über Schienenoberkante und 2,50 m Breite errichtet. Die Beleuchtung wird an die neue Situation angepasst, für die Kunden wird ein Wetterschutzhaus mit Sitzbank und Fahrplanvitrine aufgestellt. Die elektronische Fahrgast-Informationsanlage bekommt einen neuen Standort. Hiermit wird auch dort ein niveaugleicher Zugang in die modernen Niederflurfahrzeuge der Kurhessebahn ermöglicht. Für den Hessentag 2018 ist dieser Bahnsteig der Endpunkt für die Besucher aus Mittelhessen und dem Rhein-/Maingebiet. Die Baukosten belaufen sich auf 250.000 € und werden mit Bundesmitteln aus dem Programm zur Herstellung von barrierefreien Verkehrsstationen finanziert. Die Fertigstellung des Bahnsteiges ist für den 20.10.2017 geplant. Kunden müssen bis dahin den neuen Hauptbahnhof nutzen.

Instandsetzung von 2 Eisenbahnbrücken in Frankenberg:

Die beiden Stahlbrücken in der Ederaue im Stadtgebiet von Frankenberg erhielten im Rahmen einer Instandsetzungsmaßnahme neue Brückenbalken. Hierbei wurden die alten Holzschwellen zur Führung der Schienen auf den Brücken erneuert. Die Baukosten belaufen sich 700.000 € und werden von der Kurhessenbahn finanziert.

Gleisumbau zwischen Frankenberg und Münchhausen

Das Gleis wurde auf einer Länge von 2.900 m erneuert. Dafür wurden 4800 Betonschwellen und 5.800 m Schienen verlegt und 4.000 to Schotter eingebaut. Die Arbeiten erfolgten im Bereich von Bahnsteigen und Brücken im konventionellen Umbauverfahren durch Zweiwegebagger, auf der freien Strecke kamen Großmaschinen wie Gleisumbauzug, Bettungsreinigungsmaschine und Schotterpflug zum Einsatz. Es werden ca. 2,2 Mio. € Bundesmittel investiert.

Weichenerneuerung im Bahnhof Willingen

im Bahnhof Willingen wurden 2 Weichen erneuert. Die neuen Weichen werden mit einem Kran eingehoben, danach mit einer Stopfmaschine in die sogenannte Solllage gebracht. Die Investitionskosten belaufen sich auf ca. 400.000 € und werden vom Bund finanziert.

Neubau von Eisenbahnbrücken und Stützwänden im Upland

Auf der Uplandbahn zwischen Korbach und Brilon Wald wurden im Juli drei Brücken und zwei Stützwände erneuert. Die Bauwerke sind teilweise über 100 Jahre alt und weisen dementsprechende altersbedingte Schäden auf. Die Investitionskosten belaufen sich auf ca. 2,2 Mio € und werden vom Bund finanziert

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Freitag, 14 April 2017 14:31

Mobilität ist ein Grundrecht

Während der Diskussion (von links) Karsten Zolna, Anette Blumberg, Joachim Kuhn, Dr. Olaf M. Winter und Dr. Hendrik Sommer. Foto:nh

Veröffentlicht in Lokalpolitik
Donnerstag, 16 März 2017 13:39

Mobilität im ländlichen Raum

Symbolbild

Veröffentlicht in Lokalpolitik
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