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Freitag, 10 August 2018 16:25

Das Hospiz ist nicht mehr wegzudenken aus dem Landkreis

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Auf dem Foto: Ruth Piro-Klein, Günter Schmitt, Iris Ruhwedel, Andreas Schaake, Christel Keim, Eddy Röse, Hendrik Klinge, Dr. Daniela Sommer (Landtagsabgeordnete), Renate Thuma, Susanne Plenty, Hendrik Brieden, Dr. Edgar Franke (Bundestagsabgeordneter), Friedhelm Jakobi, Rositta Krämer, Heinz Gärtner, Petra Henkel und Dennis Kowalewski Auf dem Foto: Ruth Piro-Klein, Günter Schmitt, Iris Ruhwedel, Andreas Schaake, Christel Keim, Eddy Röse, Hendrik Klinge, Dr. Daniela Sommer (Landtagsabgeordnete), Renate Thuma, Susanne Plenty, Hendrik Brieden, Dr. Edgar Franke (Bundestagsabgeordneter), Friedhelm Jakobi, Rositta Krämer, Heinz Gärtner, Petra Henkel und Dennis Kowalewski Foto:pr/nh

SPD Waldeck-Frankenberg besucht Hospiz in Frankenberg

Frankenberg(pm). Die SPD Waldeck-Frankenberg hat gemeinsam mit der gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Daniela Sommer das Hospiz in Frankenberg besucht. Eddy Röse, Susanne Plenty und Hendrik Brieden vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk e.V. als Träger der Einrichtung begrüßten die SPD-Abordnung. Hospiz kommt von dem lat. hospitium „Herberge“, „Gastfreundschaft“. Ein Hospiz ist eine Einrichtung der Sterbebegleitung, die versucht den letzten Tagen mehr Leben zu geben. Das stationäre Hospiz, für die sich die SPD im Kreis stark gemacht hatte, verfügt über acht Betten, die nahezu immer belegt sind. Schon dies ist ein Indiz, wie wichtig die Errichtung für den Landkreis Waldeck-Frankenberg ist.

Das Hospiz ist ähnlich wie ein kleines Pflegeheim organisiert und aufgebaut, jedoch ist der Personalschlüssel deutlich besser. Die Kosten für den Aufenthalt werden zu 95 % von den Kranken u. Pflegekassen übernommen. Die restlichen 5 % müssen über Spenden finanziert werden. Im Hospiz stehen der Sterbende, im Hospiz Gast genannt und seine Angehörigen im Mittelpunkt. Die Pflege und Betreuung erfolgt rein nach den Wünschen und Bedürfnissen des Gastes. Dies ist ein entscheidender Unterschied zu herkömmlichen Institutionen des Gesundheitswesens. Krankenhäuser und Pflegeheime, haben einen deutlich schlechteren Pflege-und Betreuungsschlüssel und können sich somit nicht so intensiv um diese Menschen kümmern, wie das im Hospiz möglich ist. Eddy Röse, Hospiz- u. Pflegedienstleiter, zitiert die National Hospiz Organisation: „Hospize bejahen das Leben. Hospize machen es sich zur Aufgabe, Menschen in der letzten Phase einer unheilbaren Krankheit zu unterstützen und zu pflegen, damit sie in dieser Zeit so bewusst und zufrieden wie möglich leben können. – Hospize wollen den Tod weder beschleunigen noch hinauszögern. Hospize leben aus der Hoffnung und Überzeugung, dass sich Patienten und ihre Familien auf den Tod vorbereiten können, dass sie bereit sind, ihn anzunehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass eine angemessene Pflege gewährleistet ist und es gelingt, eine Gemeinschaft von Menschen zu bilden, die sich ihrer Bedürfnisse verständnisvoll annimmt.“ Wir wollen dem Leben nicht mehr Tage geben, dafür jeden Tag mehr Leben. Im Anschluss an die Vorstellung des Hauses und des Konzeptes wurde über Pflege, Gesundheitssystem und konstruktive Verbesserungsvorschläge diskutiert. Insgesamt waren sich alle einig: „Das Hospiz ist eine wichtige Einrichtung, die aus dem Landkreis nicht mehr wegzudenken ist.“

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