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Mittwoch, 07 November 2018 11:56

Staatsminister Roth zu Besuch bei Thonet in Frankenberg

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Die Geschäftsführung von Thonet und Designer Ulf Möller mit Gästen; Dritter sitzend: Staatsminister Michael Roth. Die Geschäftsführung von Thonet und Designer Ulf Möller mit Gästen; Dritter sitzend: Staatsminister Michael Roth. Foto:pr

Frankenberg(pm). Michael Roth, Staatsminister im Auswärtigen Amt, war zu Besuch in Frankenberg. Unter anderem besuchte Roth mit dem Unterbezirksvorsitzendem Dr. Hendrik Sommer, der Kreistagsvorsitzenden Iris Ruhwedel und Landtagsabgeordneten Dr. Daniela Sommer die Firma Thonet. Thonet ist einer der ältesten familiengeführten Möbelhersteller der Welt und produziert seit 1819, zunächst in Boppard, Wohn- und Objektmöbel in höchster Qualität. 1890 eröffnete das Werk in Frankenberg, nach dem Krieg gründete Michael Thonet 1953 in Frankenberg die Thonet GmbH neu. Der Mut, immer wieder Neues zu wagen - mit bahnbrechenden Technologien und herausragendem Design -, ohne dabei die Wurzeln der langen Unternehmenstradition zu vergessen, hat Thonet weltweit bekannt gemacht. Alle Tätigkeiten sind geprägt durch die Verbindung von Form, Funktion und Ästhetik.

Den Durchbruch schaffte Firmengründer Michael Thonet 1859 mit dem ikonischen Stuhl Nr. 14, dem sogenannten Wiener Kaffeehausstuhl: Durch die neuartige Technologie des Biegens von massivem Buchenholz konnte erstmals ein Stuhl industriell hergestellt werden. Das zweite wichtige Material im Thonet-Programm bildet Stahlrohr. In den 1930er-Jahren war das Unternehmen der weltweit größte Produzent der damals neuartigen Stahlrohrmöbel, die von berühmten Bauhaus-Architekten wie Mart Stam, Ludwig Mies van der Rohe und Marcel Breuer entworfen wurden. Heute gelten die frühen Stahlrohrmöbel wie auch die ersten Bugholzmöbel von Thonet als Meilensteile in der Designgeschichte.
Von dem Design und den qualitativ hochwertigen Produkten konnten sich die Gäste überzeugen. Michael Roth machte kein Hehl daraus, Fan der Möbel zu sein.


Im immerwährenden Prozess der Neuerfindung wird die Thonet-Kollektion neben den Bugholz- und Stahlrohrklassikern in unterschiedlichen Variationen und Editionen permanent durch neue Entwürfe erweitert. Dazu arbeitet das Frankenberger Unternehmen mit namhaften nationalen und internationalen Designern zusammen - einige Möbel entwirft zudem das werkseigene Thonet Design Team. Der Designer Ulf Möller war beim Termin anwesend. Nach dem Gespräch folgte ein Besuch des Thonet Museums sowie des Showrooms. Besondere Aufmerksamkeit bekam dabei die limitierte Jubiläumsedition des berühmten Freischwingers S 533 F von Ludwig Mies van der Rohe. Zum 100 jährigen Bauhausjubiläum ist diese Jubiläumsedition angefertigt worden.  Die Besucher zeigten sich gemeinsam mit Michael Roth begeistert: „Ein tolles Unternehmen mit qualitativ hochwertigen Produkten - made in Frankenberg. Ein solches Familienunternehmen am Standort Frankenberg zu haben, zeigt, welche Potenziale der ländliche Raum hat. Darauf können wir stolz sein.“

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