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Samstag, 06 Oktober 2018 19:28

Endlich Klarheit beim Diesel: Nachrüstung auf Kosten der Hersteller oder Umtausch

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Symbolbild Pixabay.com/webandi Symbolbild Pixabay.com/webandi

Berlin(pm). „Das ist eine faire und gute Lösung“, kommentieren die Bundestagsabgeordneten Esther Dilcher und Timon Gremmels die Einigung im Koalitionsausschuss zur Diesel-Problematik. „Gerade für unsere Wahlkreise galt es einen tragfähigen Kompromiss zu finden, so Esther Dilcher und Timon Gremmels weiter, der sowohl die Interessen der Dieselfahrerinnen und -fahrer als auch die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zum Beispiel bei VW um ihre Arbeitsplätze fürchten, berücksichtigt“. Dieser Spagat ist uns gelungen. Die SPD-Fraktion hatte dabei von Anfang an eine ehrgeizige Zielsetzung verfolgt: Saubere Luft in den Städten, möglichste keine Fahrverbote und Schutz der Arbeitnehmer- und der Verbraucherinteressen.

Für die belasteten Städte und Kommunen sollen Luftreinhaltepläne entwickelt werden. Nachrüstung öffentlicher Verkehrsmittel sowie bei Kommunalfahrzeugen und die Förderung von Elektromobilität werden zukünftig in den allermeisten Fällen helfen, Fahrverbote zu verhindern. Für Dieselfahrinnen und -fahrer wurden zwei Möglichkeiten verabredet. Sie können ihr Fahrzeug der Euroklasse 4 oder 5 in einem Umtauschprogramm, das die deutschen Autobauer der Bundesregierung zugesagt haben, gegen Fahrzeuge ohne Verkehrsbeschränkungen eintauschen, ohne dass dabei Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger dabei entstehen. Sie können aber auch ihr Fahrzeug der Klasse Euro 4 und 5 nachrüsten lassen. Hierbei übernehmen die Autobauer die Kosten für die Hardware und die Kosten für deren Einbau.  „Mit diesem Ergebnis, das auch in enger Zusammenarbeit mit den Betriebsräten entstanden ist, kann die für alle Seiten sehr belastende Diskussion jetzt zu einem guten Abschluss gebracht werden und die Anstrengungen aller Beteiligten in die rasche Umsetzung der geplanten Schritte fließen“, so die Abgeordneten abschließend.

Podcast: Kommentar zur Pressemitteilung

Kommentare   

# Andreas Salzmann 2018-10-09 12:37
In der Tat ist es sehr fair, wenn:
NOx-Grenzwerte von 40microgramm die an einer absichtlich falsch aufgestellten städtischen Messstelle temporal marginal überschritten werden (60-100 mikrogramm) gemessen werden und dies von ausgewiesenen Nichtfachleuten zu einem globalen tödlichen Problem hochstilisiert werden. Während die maximale Arbeitsplatzkon zentration an NOx in Arbeitsräumen (8 h Aufenthalt) auf 900microgramm (dies ist der Unbedenklichkei tswert für gesundheitsschä dliche Beeinträchtigun g) keinerelei Problem darstellen.Noch abstruser wird es vor dem Hintergrund,das s bei einem Zug an einer brennenden Zigarette NOx Werte von 100-600mikrogra mm.Bei Abgasen von Feststoffverbre nnungen (z.B. Holzheizern) kann beim Anfeuern garnicht NOx gemessen werden, weil der Anteil so hoch ist,das jedes Meßgerät aussteigt.
Wo haben den unsere beiden Protagonisten nochmal Chemie bzw. Pharmazie studiert ?
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# Andreas Salzmann 2018-10-11 11:28
Empfehle zu diesem Thema auch den hörenswerten und aufschlußreiche n Podcast Beitrag von EDR auf diesem Blog. (So geht objektive bzw. ausgewogene, nicht tendenziöse Kommentierung bzw. Berichterstattu ng, Danke EDR). Ob tatsächlich alle Autohersteller durch die Bank betrogen haben,dass kann ich nicht beurteilen. VW hat definitiv einen Teil seiner Kunden in die irre geführt. Allerdings beruht jede Art von Produktwerbung irgendwie auf Schönreden bzw. Irreführung. Der Übergang ist wie so oft fliessend.
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