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Schwalm-Eder(pm/nh). Mit Bestürzung haben die Spitzen der nordhessischen Union die Nachricht vom plötzlichen Tod des SPD-Bezirksvorsitzenden vernommen. „Mit Manfred Schaub verliert die Region einen herausragenden Kommunal- und Landespolitiker, einen engagierten Kämpfer für die Interessen unserer Heimat“, so der CDU-Bezirksvorsitzende Bernd Siebert. „Die nordhessische Sozialdemokratie wurde einer führenden Persönlichkeit beraubt. Trotz aller Auseinandersetzung in der Sache einte uns Christdemokraten mit Manfred Schaub der stetige Einsatz für unsere Region auf allen politischen Ebenen. Egal ob Nordhessen, Wiesbaden oder Berlin – der Ratschlag Schaubs war überall gefragt. Er war ein Realpolitiker, der stets zum Kompromiss bereit und an der Sache orientiert war. Seine lebenslustige, freundliche und offene Art war stets eine Bereicherung. Unsere Gedanken sind bei seiner Ehefrau und seiner Familie.“

Gießen/Großen Buseck(ots).  Am 22.05.18 um 8 Uhr 41  prallte eine Regionalbahn der Hessischen Landesbahn auf der Bahnstrecke Gießen - Alsfeld am Bahnübergang in Großen Buseck auf einen dort stehenden LKW. Der Lokführer und die Zugbegleiterin wurden bei dem Aufprall schwer verletzt. Elf Reisende wurden leicht verletzt. In dem Zug befanden sich 30 Reisende die evakuiert wurden. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt, da er sein Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen konnte. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Zeugen wollen aber gesehen haben, dass der LKW trotz Rückstau den Bahnübergang befahren haben soll, bevor sich die Schranken geschlossen haben. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bahnstrecke ist noch bis auf weiteres gesperrt. Derzeit sind rund 90 Rettungskräfte vor Ort.

Wiesbaden/Baunatal(pm/nh). Anlässlich des unerwarteten Todes des stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden und Bürgermeisters von Baunatal, Manfred Schaub, erklärte der Landesvorsitzende der CDU Hessen, Ministerpräsident Volker Bouffier: „Die Nachricht vom Tod von Manfred Schaub hat mich sehr berührt. Er ist viel zu früh gestorben. Manfred Schaub war ein hoch engagierter Kommunal- und Landespolitiker und ein leidenschaftlicher Sportler. Wir kannten uns schon sehr lange aus seiner Zeit im Hessischen Landtag. Wir hatten immer einen fairen Umgang miteinander und ich habe seine freundliche Art immer sehr geschätzt. Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Frau und seiner Familie.“

 

Tolle Leistungsbilanz gut fünf Monate vor der Landtagswahl

Wiesbaden(pm/nh). Ministerpräsident Volker Bouffier und sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir haben heute die Leistungen der Regierungskoalition von CDU und GRÜNEN in dieser Wahlperiode aufgezeigt. Dazu erklärte der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Boddenberg: „Hessen wird unter CDU-Führung gut und verlässlich regiert. Wir können gut fünf Monate vor der Landtagswahl auf eine tolle Leistungsbilanz verweisen. Hessen steht für starkes Wachstum, die niedrigste Arbeitslosigkeit, das höchste Einkommen in den Flächenländern sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unserer Land ist so sicher wie nie zuvor, die Zahl der Polizisten und Lehrer liegt auf Rekordniveau und der ländliche Raum und unsere Kommunen werden weiterhin kräftig gestärkt. Außerdem investieren wir massiv in Wohn- und Verkehrsinfrastrukturprojekte und schaffen schnelles Internet für alle, um Hessen für die Zukunft zu rüsten. Und bei all den Vorhaben nehmen wir keine neuen Kredite auf, sondern zahlen erstmals seit 50 Jahren Schulden zurück. Auch unser verantwortungsbewusster Umgang mit dem Landeshaushalt trägt dazu bei, dass Hessen heute ein starkes Land ist.

An dieser Stelle nenne ich beispielhaft einige Erfolge unserer Arbeit: Hessen ist sicher: 2017 gelang es der Polizei in Hessen 62,8 Prozent aller Straftaten aufzuklären – der beste Wert seit Einführung der Polizeilichen Kriminalstatistik 1971. Die Straßenkriminalität konnte 2017 um bis zu 24 Prozent reduziert werden. Im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls ist ein Rückgang von mehr als 20 Prozent ebenfalls deutlich und erfreulich. Niemals gab es mehr Polizei in Hessen: Wir sorgen mit mehr Polizei, besserer Ausstattung und intensiver Prävention dafür, dass die Menschen in Hessen auch weiterhin gut und sicher leben können. Schon 2017 wurde die Polizei mit 1.160 Polizeianwärtern und 570 neuen Stellen massiv gestärkt. 2018 und 2019 kommen jeweils weitere 240 Stellen im Polizeivollzug hinzu. Außerdem investieren wir massiv in die Ausstattung, Schutzausrüstung, Fahrzeuge und Bewaffnung. In den Jahren 2018 und 2019 sind dafür jeweils insgesamt über 40 Millionen Euro vorgesehen. Verfassungsschutz: Aufgrund gestiegener Anforderungen und der stärker operativen Ausrichtung des Verfassungsschutzes wurde mit zusätzlichen Stellen in die Observation und in die Bekämpfung des Extremismus aller Form investiert. Für 2018 und 2019 sind weitere Stellen geplant, sodass der Verfassungsschutz dann mit über 370 Planstellen gut für seine wichtigen Aufgaben ausgestattet ist. Förderung sozialer Wohnungsbau: Durch das Wohnraumförderungsgesetz haben wir die Förderung des sozialen Wohnungsbaus neu aufgestellt und bessere Fördermöglichkeiten für Studierende und Menschen mit mittlerem Einkommen geschaffen. In der laufenden Legislaturperiode stellen wir insgesamt 1,7 Milliarden Euro an Fördermitteln für den Wohnungsbau bereit und werden so zusätzlichen Wohnraum für etwa 35.000 Menschen schaffen können. Die Mittel für unsere Städtebauprogramme haben wir fast verdreifacht, auf jetzt rund 100 Millionen Euro pro Jahr. Wir sind verlässlicher Partner der Kommunen: Über die Hessenkasse des Landes werden rund fünf Milliarden Euro Entschuldungshilfen für die Landkreise, Städte und Gemeinden zum Abbau von Kassenkrediten bereitgestellt. Finanz- und strukturschwache Kommunen ohne Kassenkredite profitieren von zusätzlich 600 Millionen Euro Investitionshilfen. Bündnis Ausbildung Hessen: Mit dem „Bündnis Ausbildung Hessen“ stärken wir gemeinsam mit der Wirtschaft das Stellenangebot und die Ausbildungsqualität. Unterstützungsangebote während der Ausbildungszeit, die Berufs- und Studienorientierung in der Schule sowie die Nachqualifizierung während des Berufslebens verbessern die Chancen junger Menschen am Arbeitsmarkt. Zusätzlich kümmern wir uns mit dem Programm „ProAbschluss“ darum, die Zahl von Menschen ohne Berufsabschluss zu verringern. Breitband: Eine schnelle Internetanbindung ist für Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor und auch für private Haushalte inzwischen Teil der Grundversorgung. Mit zahlreichen Förderprogrammen unterstützen wir eine flächendeckende Versorgung mit Hochgeschwindigkeitsanschlüssen. Hessen liegt heute schon bei der Versorgung mit schnellem Internet auf Platz drei der Flächenländer. Straßeninfrastruktur: Bis zum Jahr 2022 sollen im Rahmen einer Investitionsoffensive für Hessen über 415 Millionen Euro in rund 600 Einzelbaumaßnahmen zur Sanierung und zum Erhalt von Straßen, Tunneln und Brücken sowie in weitere Maßnahmen investiert werden. Hinzu kommen weitere Landesmittel auch für zahlreiche Neubauvorhaben. Für Autobahnen und Bundesstraßen in Hessen stehen bis 2030 rund 8,2 Milliarden Euro Bundesmittel zur Verfügung. Aus dem Bundes-Sonderprogramm „Brückenmodernisierung“ im Umfang von zwei Milliarden Euro (2015– 2018) werden knapp 40 Prozent in Hessen verbaut. So wird unser Land als zentrale Verkehrsdrehscheibe weiter gestärkt. ÖPNV: Für die drei Verkehrsverbünde in Hessen stehen bis 2021 rund vier Milliarden Euro zur Verfügung. egweisende Projekte sind der Ausbau der S 6 nach Bad Vilbel und die Wallauer Spange oder die Nordmainische S-Bahn. Das hessenweite Schülerticket und das Jobticket für Landesbedienstete stärken die Attraktivität des hessischen ÖPNV erheblich. Beitragsfreistellung für die Kindergartengartenbetreuung: Wir weiten die bisherige fünfstündige Beitragsfreistellung im letzten Kindergartenjahr vor Schuleintritt aus. Künftig entlasten wir Eltern vom vollendeten dritten Lebensjahr ihres Kindes bis zum Schuleintritt im Umfang von sechs Stunden täglich. Dafür stellen wir im Doppelhaushalt 2018/2019 insgesamt 440 Millionen Euro bereit. Familien sparen dadurch bis zu 5.000 Euro in drei Kindergartenjahren. Darüber hinaus investieren wir kräftig in die Qualitätsverbesserungen der Kitas. Pakt für den Nachmittag: Mit dem „Pakt für den Nachmittag“ wird das größte Ganztagsprogramm in der Geschichte des Landes umgesetzt. Die Eltern aller hessischen Grundschulkinder sollen dabei ein freiwilliges und individuell ausgestaltetes Bildungs- und Betreuungsangebot von 7.30 bis 17 Uhr wahrnehmen können. Bereits im dritten Jahr beteiligen sich 21 der 33 Schulträger in Hessen am „Pakt für den Nachmittag“. Jährlich werden für den Ausbau der Ganztagsangebote 230 zusätzliche Stellen zur Verfügung gestellt. Lehrerversorgung von 105 Prozent: Wir behalten in Hessen trotz steigender Schülerzahlen eine Lehrerversorgung von 105 Prozent im Landesdurchschnitt bei – dieser Wert wird bis heute in keinem anderen Bundesland erreicht. Seit dem wir Regierungsverantwortung tragen, wurden fast 10.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. Die Schüler-Lehrer-Relation konnte dadurch von 1:21 auf 1:15 gesenkt werden. Rekordinvestitionen in Bildung: In keinem anderen Flächenland sind die Pro-Kopf-Investitionen in Bildung höher als in Hessen. Alleine in den elf Jahren von 2005 bis 2016 sind die Bildungsausgaben in Hessen um 56 Prozent gestiegen – das ist der Spitzenwert aller 16 Bundesländer. Auch im Doppelhaushalt 2018/19 erzielt der Einzelplan Kultus mit 5,37 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. HEUREKA-Bauprogramm: Die Landesregierung wird bis 2025 insgesamt rund vier Milliarden Euro in die bauliche Erneuerung der hessischen Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen investieren. Diese Investitionen ermöglichen an allen Standorten eine Vielzahl von Projekten für den Ausbau und die Verbesserung der Studien-, Lehr- und Forschungsbedingungen in Hessen. Hessischer Hochschulpakt 2016 – 2020: Mit dem Hochschulpakt erhalten unsere Hochschulen ein einmaliges Maß an Planungssicherheit – neun Milliarden Euro werden ihnen in den nächsten Jahren sicher zur Verfügung stehen. Zudem sollen sich die Hochschulen verstärkt um eine gezieltere Betreuung der Studienanfänger kümmern und den Studierenden-Anteil an Fachhochschulen steigern, insbesondere bei den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und des Dualen Studiums. Das sind nur wenige Beispiele für unsere erfolgreiche Arbeit. Wir wollen diese Erfolgsgeschichte fortsetzen und die Stärke und die Werte unserer Heimat bewahren. Daran werden wir in den kommenden Monaten bis zur Landtagswahl weiter arbeiten. Erfolg, Sicherheit und Wohlstand sind nicht selbstverständlich, sie müssen bewahrt und immer wieder neu erarbeitet werden. Eine Politik des Haderns und Zauderns schadet der Entwicklung unserer Heimat und sorgt für Vertrauensverlust bei den Menschen. Die CDU packt tatkräftig an, ist der Garant für Verlässlichkeit und Stabilität in unserem Land. Wir sind bereit, erneut Regierungsverantwortung für Hessen zu übernehmen und verweigern uns nicht, Antworten auf die drängenden Fragen der Zukunft zu geben. Ein klarer politischer Kompass und ein festes, auf dem christlichen Menschenbild beruhendes Wertefundament sind dabei die Grundlage für die ebenfalls nötige Kompromissfähigkeit und -bereitschaft, ohne die eine Demokratie nicht funktionieren kann. In diesem Sinne haben wir den Anspruch, auch weiter führend Verantwortung für Hessen zu übernehmen.“ Im Anhang finden Sie die Broschüre „Hessen erleben“ mit weiteren Informationen über die erfolgreiche Arbeit der CDU-geführten Landesregierung und wertvollen Tipps über Hessen. Auf www.erfolgreichregiert.hessen.de  ist die Leistungsbilanz der Landesregierung im Internet abrufbar.

Regierung wirkt erschöpft und müde -· Vorrat an Gemeinsamkeiten ist aufgebraucht

·Wiesbaden(pm/nh). Zur aktuellen Situation in Hessen und den Leistungen der Landesregierung sagte der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, René Rock: „Mit großem Interesse wurde seinerzeit die erste schwarz-grüne Landesregierung in Hessen aufgenommen. Nun ist die Legislaturperiode fast vorbei. Übrig bleibt Ernüchterung. CDU und Grüne hatten ihrer Regierung Überschriften wie „Bewahren“ und „Befrieden“ gegeben. Tatsächlich verlief die Regierungsarbeit meistens lautlos. So lautlos, dass der Eindruck entstand, Hessen habe keine Regierung mit Gestaltungsanspruch. In den großen bundespolitischen Debatten ist Hessens Stimme nicht mehr zu hören. Berlin nimmt auf unser Land keine Rücksicht, wie die aktuellen Pläne zur Bundesautobahngesellschaft zeigen. Sie sehen zehn Niederlassungen vor, aber keine in Hessen. Nicht umsonst hat Schwarz-Grün keine Mehrheit mehr, auch nicht in der aktuellen Insa-Umfrage.“

„Angesichts der europaskeptischen Stimmen erwarte ich von der Landesregierung viel stärkeren Einsatz für Europa und den Freihandel. Frankfurt ist Europastadt und Sitz der EZB. Wir Hessen haben durch den Flughafen, den internationalen Finanzplatz und die Messe enorme Vorteile vom europäischen Binnenmarkt. Es geht um zehntausende hessische Arbeitsplätze, und deshalb müsste der Ministerpräsident viel deutlicher machen, wie wichtig Europa für Hessen und seine Bürger ist“, erklärte der FDP-Fraktionschef. Rock weiter: „Wir Freie Demokraten stehen für Aufbruch und ein modernes Hessen. Wir stehen für ein Land, in dem Innovationen und Wachstum sozialen Zusammenhalt und Wohlstand sichern. Wir spielen soziale Herkunft und Religion nicht gegeneinander aus, sondern wir wollen die Gesellschaft zusammenhalten. Deshalb haben wir mit der Hessen-Agenda 2030 ein Strategiekonzept vorlegt, um Hessen auf das nächste Jahrzehnt vorzubereiten.“ „Wir wollen ein Hessen, in dem alle Kinder eine Chance auf Zukunft haben, egal aus welchem Elternhaus sie stammen. Leider gibt Hessen so wenig für Kinder aus, wie kaum ein anderes Land. Deshalb kämpfen wir für eine neue Qualitätsstufe in unseren Bildungseinrichtungen. Dazu gehören mindestens 7.000 neue Erzieherstellen, weil heute 23.000 Krippenplätze in Hessen fehlen. Dazu gehören mehr Lehrer, weil sie angesichts der Belastungen in den Schulen absolut am Limit sind. Bis 2030 werden in Hessen 400.000 Fachkräfte fehlen. Das ist eine massive Belastung auch mit Blick auf die Sicherung der Gesundheitsversorgung und der Pflege. Von Wirtschaftsminister Al-Wazir hören wir dazu nichts. Notwendig wären Weitblick und eine langfristige Strategie, die über den Rand der Tagespolitik hinausschaut und gezielt Fachkräfte und Talente aus dem Ausland für Hessen gewinnt.“ Rock weiter: „Für uns hat die Transformation zur digitalen Gesellschaft höchste Priorität. Leben, Arbeit, Kommunikation ändern sich von Grund auf. Wir wollen, dass die Bürger Hessens diese Entwicklungen aktiv mitgestalten können. Deshalb unser Fokus auf die Förderung von Schlüsseltechnologien wie Big Data und Künstlicher Intelligenz statt mit der Gießkanne überall eine bisschen Digitalisierung. Wir brauchen eine Innovationsoffensive, die auch die Startchancen für Start-Ups und Gründer in Hessen verbessert, um den Rückstand gegenüber Berlin, Hamburg und Bayern aufzuholen. Genauso anspruchsvoll ist der Umbau der öffentlichen Verwaltung zu einem digitalen Dienstleister, um mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung zu ermöglichen. Die Digitalisierung darf nicht vor den Amtsstuben halt machen. Hier bleibt die Landesregierung tatenlos, statt die Chancen zu nutzen, um Bürokratie abzubauen.“ „Durch die gegenseitige Lähmung von CDU und Grünen hat Hessen auch im Verkehrsbereich nach viereinhalb Jahren größere Probleme als je zuvor. Mehr als 120.000 Kilometer Stau im Jahr - eine Verdoppelung seit 2012! - sprechen eine klare Sprache. Busse und Bahnen sind so überfüllt wie nie. Mit uns würde sich das ändern. Wir wollen die Planungs- und Baumittel für Verkehrsprojekte deutlich aufstocken und diese energisch vorantreiben.“ Rock abschließend:„Schwarz-Grün macht Dienst nach Vorschrift. Die Regierung wirkt erschöpft und müde. Viele Gesetzesvorgaben der letzten Monate, beispielsweise zu den Kindergartengebühren oder den Straßenbeiträgen, kamen von der Opposition. Eigene Gestaltungsprojekte der Landesregierung sind nicht mehr vorhanden. Der Vorrat an Gemeinsamkeiten ist aufgebraucht. Die schwarz-grüne Geschichte ist zu Ende erzählt. Aufbruch und Leadership sieht anders aus.“

Willingen(pm/nh). Dank seines Sieges beim zweiten von drei Stopps der Scott Enduro Series, der heute im Rahmen des 21. BIKE Festival Willingen ausgetragen wurde, hat Christian Textor (GER) die Führung der in diesem Jahr neu ins Leben gerufenen Rennserie übernommen. Der Team Bulls-Fahrer absolvierte fünf der sechs Wertungsprüfungen im Hochsauerland als Schnellster und brachte am Ende den Sieg mit der Gesamtzeit von 10:22.57 Minuten nach Hause. Rang zwei hinter dem gebürtigen Siegener sicherte sich Fabian Heim (GER; 10:34.27), Platz drei Michal Prokop (CZE; 10:35.54), der als Hauptkonkurrent Textors um den Gesamtsieg aber weiter Boden im Kampf um den Tour-Titel verlor. Schon beim Serien-Auftakt in Riva del Garda vor drei Wochen hatte sich der Deutsche Meister von 2016 als Dritter vor dem Tschechen einen Punktevorsprung herausgefahren. Bei den Damen ging der Sieg an Stefanie Monshausen (GER; 13:52.42), die aber am Gardasee auf einen Start verzichtet hatte. Das große Saisonfinale steigt am 1. September 2018 beim BIKE Festival Saalfelden Leogang in Österreich.

Korbach(pm/nh). Der Dienstagabend, 22. Mai, steht im hr-fernsehen ganz im Zeichen der Hessentagsstadt Korbach. Um 20.15 Uhr erkundet Tobi Kämmerer die Stadt und ihre reizvolle Umgebung, nimmt unter dem Titel „Tobis Städtetrip – Korbach hautnah“ die Zuschauer mit auf eine 45-minütige Entdeckungstour der besonderen Art und gibt wertvolle Insider-Tipps für einen eigenen Ausflug in die Hansestadt. Um 21.45 Uhr möchte Philipp Engel in seiner Sendung „Engel fragt …“ von den Korbachern wissen: Ist die Heimat noch zu retten?

Tobis Städtetrip – Korbach hautnah

Gemeinsam mit Stadtführerin Petra Pohlmann geht es mit kleinen Elektroflitzern rasant durch die Stadt und entlang der alten Stadtmauer. Die Führung endet hoch oben auf dem Tylenturm – mit einem imposanten Blick über die ganze Hessentagsstadt. Im Wolfgang-Bonhage-Museum erfährt Tobi Kämmerer alles über den „Korbacher Dackel“; Dr. Wilhelm Völcker-Janssen entführt in die prähistorische Zeit und zeigt die monumentale Korbacher Spalte. Mithilfe der Korbacher Goldspur findet Tobi zu der kleinen, aber feinen Goldschmiede von Martin Ox – und darf seinen eigenen Korbacher Goldring schmieden. Vor dem Rathaus trifft der Moderator außerdem die Mädels der Twirling-Gruppe vom TSV 1850/09. Sie zeigen ihm, was es mit dem faszinierenden Sport aus den USA auf sich hat – und lassen Tobi auch mal selbst den Metallstab schwingen. Dass man Gold auch essen kann, erfährt Tobi Kämmerer im Hotel Goldflair bei Steffi Köhler und Ulli Zabel. Der Koch zaubert ihm Schweinelendchen mit Blattgoldauflage. Dass der Korbacher Goldrausch auch Autotuner ansteckt, zeigt Manuel Dörbandt mit seinem Peugeot „Goldrausch 208“ – ein Fahrzeug, das in stundenlanger Kleinarbeit zum rollenden Bergwerk inklusive echtem Bachlauf umgebaut wurde. Im Besucherbergwerk am Eisenberg macht sich Tobi mit Gerald Berberich auf die Suche nach den immer noch vorhandenen Goldschätzen. Weißes Gold hingegen gibt‘s im Kuhcafé von Familie Grebe. Chefin Christine lädt Tobi zum Kaffee ein – und lässt ihn seine Kaffeemilch selbst melken. Am Ende lautet Tobis Fazit: Korbach ist perfekt für einen Städtetrip mit Familie und Freunden. Eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, vielen Überraschungen und vor allen Dingen vielen netten Menschen.

Engel fragt: Ist die Heimat noch zu retten?

Lange galt „Heimat“ als ein verstaubter, kitschiger, ja fast schon reaktionärer Begriff. Wer allzu „heimatverbunden“ war, galt schnell als rückständig. Mittlerweile aber hat der Begriff quer durch alle gesellschaftlichen Schichten wieder Hochkonjunktur. In Berlin hat sich mittlerweile sogar ein Ministerium der Heimat angenommen. Denn die Heimat scheint nicht nur schwer in Mode, sondern zugleich auch schwer in Gefahr. Tatsächlich sterben Dialekte aus. Menschen ziehen fort, alteingesessene Betriebe müssen dicht machen, während gleichzeitig fremde Kulturen neue Gebräuche mitbringen. Warum ist „Heimat“ für uns Menschen so wichtig? Was verbinden wir mit Heimat? Wie viel Veränderung verkraftet unsere Heimat, und wie bedroht ist sie? Ist sie in Zeiten der Globalisierung überhaupt noch zu retten? Und wenn ja, wie? Philipp Engel begibt sich in der diesjährigen Hessentagsstadt Korbach auf die Suche nach Antworten auf all diese Fragen …

Korbach(pm/nh). Kurz vor dem Auftritt der Berliner Tanzgruppe „Flying Steps“ bei der Veranstaltung „Red Bull Flying Bach – die Show“ beim Hessentag in Korbach hat ein Tänzer des Ensembles einen Workshop in der Kreisstadt angeboten. Sebastian „Killa Sebi“ Jaeger trainierte mit 16 Teilnehmern der „Street Dance Academy“ unter anderem Tanzgrundlagen und sogenannte Freezes. Außerdem studierte der „Lehrmeister“ mit den Schülern in den Räumen des Fitnessstudios „Clever fit“ eine Choreographie ein. Die 13- bis 25-Jährigen waren begeistert von dem Angebot, das die Stadtverwaltung Korbach ermöglicht hatte. Die „Street Dance Academy“ von Tina und Robin Hellwig ist in Winterberg, Medebach und Korbach vertreten. Bei „Red Bull Flying Bach“ ist eine Gruppe der Tanzschule im Vorprogramm der Show zu sehen. Beginn der außergewöhnlichen Veranstaltung ist am Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr, im Festzelt. Einige Tage später können Besucher des Hessentags die „Academy“ dann nochmal eine ganze Stunde lang erleben: Für den Auftritt auf der Bühne im Volksbanken-Weindorf im Stadtpark am Donnerstag, 31. Mai (Feiertag), ab 11.30 Uhr, haben sich insgesamt fünf Gruppen vorbereitet. Ein Moderator wird nach Auskunft von Tina Hellwig, ehemalige internationale und deutsche Vizemeisterin im Hip Hop, durchs Programm führen und Erläuterungen zu den verschiedenen Tanzstilen geben.

Eintrittskarte sichern
Wer die mit „Killa Sebi“ einstudierte Choreographie der „Street Dance Academy“ sehen möchte, benötigt eine Eintrittskarte für „Red Bull Flying Bach – die Show“. Tickets für die Veranstaltung am Freitag, 25. Mai, ab 20 Uhr, im Festzelt gibt es im Hessentags-Shop oder im Bürgerbüro im Rathaus.

Korbach(pm/nh). Das aktuelle Schuljahr geht bald zu Ende. Viele Eltern sind verunsichert, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich mein Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit Ausbildung oder Studium beginnt? 
Grundsätzlich erhalten Eltern für ihre Kinder bis zum 18. Lebensjahr Kindergeld. Aber auch nach der Vollendung des 18. Lebensjahres kann Anspruch auf Kindergeld bestehen, zum Beispiel dann, wenn das Kind eine Schul- oder Berufsausbildung, ein Studium oder ein Praktikum absolviert. Auch während des Bundesfreiwilligendienstes oder ähnlicher Dienste (FSJ, FÖJ, anerkannte Freiwilligendienste im Ausland) kann Kindergeld gezahlt werden.



Da es nach dem Schulende aber in aller Regel nicht nahtlos weitergeht, gibt es Kindergeld ebenfalls während einer Übergangsphase von längstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten. Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger gestaltet, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden, wenn es auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz wartet. Hierfür genügt die Zusendung eines Nachweises über den Ausbildungs- oder Studienbeginn oder einer Schulbescheinigung an die Familienkasse vor Ort. Eine Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit ist in diesem Zeitraum nicht erforderlich. Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. Dann können die Zahlungen aufrechterhalten werden. Alle Informationen, Antragsformulare und Nachweisvordrucke sind im Internet unter www.familienkasse.de  verfügbar. Informationen gibt es auch telefonisch von Montag bis Freitag von 8.00 - 18.00 Uhr (gebührenfrei) unter 0800 4 5555 30.

Korbach(pm/nh). Jetzt ist es bald soweit: Nach vielen Monaten der Vorbereitungen fällt am kommenden Freitag der Startschuss für den 58. Hessentag in Korbach. Ministerpräsident Volker Bouffier und Bürgermeister Klaus Friedrich werden, begleitet von Landrat Dr. Kubat sowie dem Hessentagspaar Lisa-Marie Fritzsche und Lukas Goos, am Freitag. 25. Mai um 14: Uhr 30 Uhr auf dem Rathausvorplatz das größte Landesfest offiziell eröffnen. „Alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Gäste sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen“, erklärt Bürgermeister Friedrich. „Wir wollen dabei in Anwesenheit von Presse, Rundfunk und Fernsehen dem ganzen Land zeigen, dass wir Korbacher uns auf die nächsten zehn Tage freuen und Allen das Motto unseres Hessentages vor Augen führen: Sympathisch.Bunt.Goldrichtig!“ Moderiert wird die schon um 14: Uhr beginnende Veranstaltung von dem bekannten „Wetterfrosch“ des Hessischen Rundfunks, Thomas Ranft. 

Wie alljährlich zur Eröffnung des Altstadtkulturfestes wird es auch am Freitag einen Luftballonwettbewerb für Kinder geben. „Auch für Freigetränke ist in bewährter Weise gesorgt“, so Bürgermeister Friedrich.“ Ich freue mich schon jetzt auf viele Besucher und ein buntes Bild auf dem Rathausvorplatz“.

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