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Auf das Kulturforum Winterberg folgte „KuKuK!“ - Tolles Jubiläums-Programm 2018

Winterberg(pm/nh). Kultur ist ihre Leidenschaft, ehrenamtliches Engagement ihr Selbstverständnis – beides zusammen ergibt stolze 30 Jahre ehrenamtliche Kulturarbeit für Winterberg. 1988 angefangen mit dem Kulturforum, setzte in den vergangenen 15 Jahren die Projektgruppe „KuKuK!“ im Stadtmarke-tingverein Winterberg mit seinen Dörfern die erfolgreiche Arbeit mit viel Kreativität und Hingabe fort. Grund genug, dieses Jubiläum mit einem attraktiven und vielschichtigen Jubiläums-Programm 2018 zu feiern. Am Freitag stellten die Verantwortlichen das Programm offiziell vor. Wer sich für einen Papierkünstler, Musical-Melodien, Filmhits und Evergreens, Theater, Musik mit Poesie sowie für Kabarett und Literatur begeistern kann und begeistern lassen möchte, der ist bei „KuKuK!“ in diesem Jahr goldrichtig. Denn dies alles bietet das Programm ab März. „Wir sind über-zeugt, ein tolles kulturelles Jubiläumsjahr auf die Beine gestellt zu haben und hoffen auf viele neue Besucher und natürlich auf unser treues Stamm-Publikum. Wir versprechen großartige Veranstaltun-gen“, sagt Sigrid Stamm, die Sprecherin der Kulturgruppe.

Ehrenamtliche Mitstreiter sind willkommen
Wer mehr als Besucher sein möchte, der ist bei „KuKuK!“ immer willkommen. Das Team freut sich über jeden ehrenamtlichen Mitstreiter, der dabei hilft, das kulturelle Leben in Winterberg zu gestalten und zu prägen. „Das Engagement ist sehr spannend. Wir lernen viele Künstler persönlich kennen und blicken hinter die Kulissen der Theaterarbeit. Es macht einfach Spaß, aktiv an der Kulturlandschaft mitzuarbeiten“, sagt Sigrid Stamm. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei jeder „KuKuK!“-Veranstaltung bei den Verantwortlichen melden. „KuKuK ist ein fester Bestandteil der kulturellen Viel-falt unserer Stadt und steht für tolle Kleinkunst-veranstaltungen. Stadtmarketing ohne Kultur ist nicht vorstellbar“, so der Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins Winterberg mit seinen Dörfern, Micha-el Beckmann. Zum Programm 2018: Los geht es bereits am 18. März um 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr) in der Stadthalle im Oversum Winterberg mit Ennio Marchetto, dem lebendigen Papiercartoon. Er ist weltberühmt, in Deutschland noch ein Geheimtipp und vielfach preisgekrönt. Die Kostüme des Verwandlungskünstlers sind ausschließlich aus Papier und Pappe angefertigt. Ennio Marchetto hat seine eigene Theaterspra-che entwickelt. Mit Kreativität und innovativen Ideen schenkt er seinem Publikum einen unvergessli-chen Abend. Das Zusammenspiel von Pantomime, Tanz und der rasante Wechsel der Kostüme ma-chen seine mitreißende Show aus. Und seine Kostüme bastelt er sich schnell selbst. Egal ob als Madonna, Cher, Mona Lisa oder Michael Jackson, der einzigartige Künstler weiß es, sein Publikum zum Staunen und zum Lachen zu bringen. Die Auftritte von Ennio Marchetto begeistern die Fans in aller Welt.

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Weltberühmte Musical-Melodien und mehr
Weltberühmte Musical-Melodien, Film-Hits und Evergreens stehen am 21. April um 20 Uhr (Einlass:19 Uhr) im Mittelpunkt, wenn Michaela Schober mal alleine, mal in Duetten mit Jan Rekeszus, Klassiker aus Cats, Mozart oder Songs „Mercie Cherie“ und „Sehnsucht“ in der Stadthalle des Oversum präsentiert. Die Sängerin ist ausgebildete Musical-Darstellerin und ebenfalls Trägerin zahlreicher Preise. Ein Theaterstück, das unter die Haut geht verspricht „KuKuK!“ dem Publikum am 10. Juni um 17 Uhr im Forum des Winterberger Gymnasiums (Einlass: 16 Uhr) mit dem Stück „Paradiso“ von Lida Winiewicz. Zwei Frauen unterschiedlichen Alters haben eins gemeinsam: Ihre Einsamkeit. Das Publikum darf sich auf eine besondere Liebesgeschichte freuen und darauf, wie sich zwischen zwei ungleichen Frauen allmählich eine innige Freundschaft entwickelt und wie beide es genießen, nicht mehr allein zu sein. „Paradiso“ ist ein bissig humorvolles Stück, das unter die Haut geht und dessen Protagonistinnen eigensinnig und nachgiebig, schonungslos und verletzlich, liebenswert und egoistisch, eben zutiefst menschlich sind. Nach der Sommerpause gastiert dann das Trio „TyCK“ am 29. September um 20 Uhr in Borgs Scheune (Einlass: 19 Uhr). Das Trio verzaubert mit malerischer Musik, kombiniert mit Poesie und französischem Charme. Mit Akkordeon, Kontrabass und Schlagzeug lässt es Musik ganz unterschiedlicher Genres lebendig werden: charmante Swing- und Latin-Musik sind ebenso zu hören wie Akkordeontypische Musette Walzer und spannende Bearbeitungen klassischer Werke. Schönheit des Klanges, Einfallsreichtum, Virtuosität und Präzision prägen diese Interpretationen, die immer wieder überraschende Wendungen nehmen. Dazu kommen eigene Kompositionen voller eigenwilliger Intensität und überbordender Spielfreude.

Fahrt zur Frankfurter Buchmesse
Die Fahrt zur Frankfurter Buchmesse ist fast eine Tradition bei „KuKuK!“. Los geht es am 13. Oktober mit dem Reisebus um 7 Uhr ab Edeka-Markt in Winterberg. Neben vielen Neuerscheinungen und Informationen rund um das Thema „Buch“ erwartet die Teilnehmer ein interessantes Rahmenprogramm. Reservierungsschluss ist der 6. Oktober.  Für das Finale des Kultur-Jahres ist der Kabarettist Martin Zingsheim am 4. November um 18 Uhr im Oversum (Einlass: 17 Uhr) verantwortlich mit seinem Programm „Kopfkino“. Im Sturm hat er die Kleinkunstszene erobert, zahlreiche Kabarettpreise eingeheimst und den Sprung ins Radio sowie ins Fernsehen geschafft. Jetzt ist das 30 Jahre junge Ausnahmetalent aus Köln mit seinem neuen Soloprogramm auf Welttournee durch den deutschsprachigen Raum und präsentiert eine rasante Ein-Mann-Show jenseits aller Schubladen. Die Dramaturgie des Abends folgt dem wilden Gedankenstrom des frisch promovierten Lockenkopfes. Ein sprachlich wie musikalisch virtuoses Abenteuer über Gott und die Welt, Liebe und Hass, Erziehung und Pauschalreisen. Zu jeder Veranstaltung bieten die „KuKuK!“-Verantwortlichen günstige Hin- und Rückfahrten an. Die Hin- und Rückfahrt mit Mietwagen Greve aus der Kernstadt Winterberg kostet 4,50 Euro, aus den Dörfern 6 Euro pro Person. Ein Anruf unter 02981 9199654 montags bis freitags zwischen 8 und 13 Uhr genügt und der Transfer ist gebucht.

 

Für mehr Gelassenheit und Freude im Leben

Frankenberg(pm/nh). Die heimische Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer hatte erneut mit dem Veranstaltungsformat „Kaffeeplausch mit Tiefgang“ alle Interessierten zum gemeinsamen Kaffeetrinken eingeladen. Diesmal fand das Kaffeetrinken im Café Schritt für Schritt für dem guten Zweck statt - passend zum Ende der Karnevalszeit unter dem Motto „Spiel mal den Clown“. Sommer hatte für diesen Kaffeeplausch die lokale Autorin Petra Tursky sowie Fritz Neuschäfer gewinnen können. Petra Tursky stellte ihr Buch „Die Symphonie meines Herzens“ vor und sagte: „Jeder erlebt im Leben Geschichten, die es wert sind aufgeschrieben zu werden. Am wichtigsten sind die Erinnerung und die schönen Momente im Leben. Die tragen wir in unseren Herzen.“  Tursky hat in ihrem Buch u. a. das Gedicht „Spiel mal den Clown“ von Fritz Neuschäfer verwendet:


Spiel mal den Clown
Sei nicht so stolz, spiel mal den Clown
und bring das Volk zum Lachen.
Hab den Humor und auch den Mut,
den dummen Clown zu mache.

Verpack das Leid in Ironie
und mach daraus ´nen Scherz.
Simple deine Philosophie,
sei hilft und heilt das Herz.

Drum spiel, sooft du kannst, den Clown,
du wirst das Spiel schon machen.
Du füllst die Dunkelheit mit Licht,
du bringst das Volk zum Lachen.

Weitere Gedichte von Fritz Neuschäfer zu Fremdwörtern in Kommentaren, zur Politik, zum Aufstehen am Morgen und zu den kleinen Unwägbarkeiten des Lebens sowie Anekdoten aus Frankenberg folgten im engagierten Vortrag des fast 90jährigen Frankenberger Urgesteins. Die Gäste waren sich einig "Wir hätten noch stundenlang zuhören können," Der Nachmittag mit den beiden Lokalmatadoren war sehr kurzweilig und sehr amüsant. Bereits jetzt steht fest: „Das muss wiederholt werden,“ Dr. Daniela Sommer bedauert, dass das Buch, erschienen im Reclam Verlag, mit Gedichten und Karikaturen von Fritz Neuschäfer vergriffen ist. Sie bedankte sich herzlich bei dem Frankenberger Duett und sagte: „Lassen Sie uns beherzigen, was Petra Tursky und Fritz Neuschäfer mit ihren Werken sagen wollen: Genieße das Leben, lass Dich nicht unterkriegen und halte an den schönen Momenten fest. Simpel die Philosophie und nimm was immer auch kommt mit Gelassenheit!“ Sommer lobte den O-Ton von Fritz Neuschäfer: "Ich mache mir lieber eine kleine Kerze an, statt über die Dunkelheit zu schimpfen" und forderte auf, in diesem Sinne aktiv zu sein und mitzugestalten.

Wabern(pm/nh). Auf ihrem Landesparteitag in Wabern-Harle habe die PIRATEN am 17. und 18. Februar 2018 Kurs auf die Landtagswahlen im Herbst gesetzt. Neben dem Beschluss eines gut 15-seitigen Wahlprogramm haben sie auch ihre Kandidierendenliste aufgestellt. Angeführt wird diese von dem Datenschützer Juergen Erkmann aus Frankfurt, Robin Geddert aus Vellmar und Michael Behrendt aus Korbach. Ingesamt umfasst sie 29 Personen. Schwerpunkt des Wahlprogramms sind Bürgerbeteiligung sowie mehr und direktere Demokratie. Um die Demokratie zu stärken, soll unter andere das Landesamt für Verfassungsschutz abgeschafft werden. Im Wahlprogramm heisst es dazu: "Eine überwachte Gesellschaft ist nicht frei. Ein Geheimdienst, der politische Aktivitäten der Bürger überwacht und geheime Akten über sie anlegt, widerspricht unserer Vorstellung von einer freien, offenen Gesellschaft. Wir Piraten fordern daher die Auflösung des hessischen Verfassungsschutzes. Eine unabhängige Kommission soll die bisherige Tätigkeit des Verfassungsschutzes aufarbeiten. Alle sollen die über sie gesammelten Daten einsehen können." Natürlich umfasst das Programm auch soziale Themen wie die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), bezahlbares Wohnraum, Barrierefreiheit und umlagefinanzierter ÖPNV. Wie unlängst auch die Bundesregierung erkannt hat, bietet der umlagefinanzierte ÖPNV stadtplanerische und ökologische Vorteile. Darüber hinaus ist er ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Teilhabe.

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Kandidierendenliste:
====================
1. Juergen Erkmann
2. Robin Geddert
3. Michael Behrendt
4. Dr. Michael Weber
5. Frank Lerche
6. Marcel Duve
7. Herbert Förster
8. Sebastian Alscher
9. Helge Herget
10. Volker Berkhout
11. Christian Hachmann
12. Martina Scharmann
13. Dr. Anette Schaper-Herget
14. Martin Zindel
15. Dajana Unverzagt
16. Gregory Engels
17. Sabrina Schleicher
18. Dr. Aljoscha Kreß
19. Petra Engels
20. Jutta Dietrich
21. Mei-Yee Lee
22. Gernot Köpke
23. Gabriele Munke
24. Knut Baensch
25. Stefan Klatt
26. Carsten Baums
27. Simon Klages
28. Helmut Eisenkolb
29. Gunnar Lange

 

Korbach(pm/nh). . Volles Haus bei der Jahreshauptversammlung der Junge Union (JU) Waldeck-Frankenberg. Für die Wahl des neuen Vorstandes trafen sich die Mitglieder in diesem Jahr im Bürgerhaus in Korbach. In der Hessentagsstadt 2018 stimmten sich die Nachwuchspolitiker auf das kommende Jahr mit vielen Höhepunkten ein. Auch Vorstandswahlen standen auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende der JU Waldeck-Frankenberg, Jannik Schwebel-Schmitt (Frankenberg), wurde dabei einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als Ehrengäste waren die Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Armin Schwarz, der Bürgermeister Klaus Friedrich sowie der Vorsitzende der CDU Kurhessen-Waldeck, Bernd Siebert, anwesend. Auch der stellvertretende Landesvorsitzende der JU Hessen, Sebastian Sommer, nahm in diesem Jahr den Weg auf sich ebenso wie der Bezirksvorsitzende der JU Nordhessen, Dominik Leyh. Im Bericht des Vorsitzenden wurden die Aktivitäten und Erfolge des Verbandes aus dem abgelaufenen Jahr resümiert. Höhepunkt des Jahres 2017 war neben dem traditionellen Kennenlerntag am Edersee das kommunalpolitische Seminar in Willingen. Schwebel-Schmitt betonte neben den Aktivitäten zum Abschluss seines Berichtes nochmals die Bedeutung des Kreisverbandes. „Wir haben im letzten Jahr weit über 50 Neumitglieder gewinnen können. Wir sind nordhessenweit der mitgliedsstärkste und aktivste JU-Kreisverband und dies wird auch durch unsere Abgeordneten wertgeschätzt – darüber freue ich mich sehr.“ Schmerzhaft blickt Schwebel-Schmitt auf die Verluste der Bundestagsmandate für die CDU zurück: „Es kommt jetzt darauf an, dass wir im Herbst im Zuge der Landtagswahl engagiert die Bürger in unserem Landkreis von der erfolgreichen Arbeit von Claudia Ravensburg und Armin Schwarz überzeugen, damit sie unsere Interessen in Wiesbaden auch weiterhin vertreten können.“ Für das kommende Jahr ist geplant, die einzelnen Ortsverbände weiterhin zu fördern, damit von den Jugendlichen vor Ort Wünsche und Ideen in die innverbandliche Arbeit eingebracht werden können. In ihren Grußworten lobten die Abgeordneten die Arbeit des JU Kreisverbandes. Sie forderten die JU’ler auch weiterhin dazu auf, aktiv zu bleiben und Themen in die CDU einzubringen.

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Die Wahlen für die übrigen Posten des Vorstands liefen infolgedessen problemlos ab. Der Vorsitzende der JU Korbach, Jonas Sauerwald, wurde in seinem Amt als Stellvertreter bestätigt ebenso wie die Vorsitzende der JU Gemünden, Alisa Hesse und Henriette Schwarz aus Bad Arolsen. Florian Stieglitz (Korbach) wurde in seinem Amt als Schatzmeister wiedergewählt, ebenso wie Lennart Briehl (Korbach) als Schriftführer. Der Vorsitzende der JU Frankenberg, Johannes Müller, wird als Vertreter des Kreisverbandes im Bezirksvorstand bestätigt. Eva Maria Friedewald, Karl Klebig (beide Bad Arolsen), Ann-Katrin Klante (Willingen/Diemelsee), Christopher Schneider und Sören Waßmuth (beide JU Frankenberg) sowie Tioll Wallrath (Bad Wildungen) komplettieren den Vorstand als Beisitzer.

FDP-Präsidium trifft CDU-Spitze

- Analyse der politischen Lage in Hessen
- Rock: Wollen eine Reformkoalition nach der Landtagswahl
- Ruppert: FDP steht für eigenständigen Kurs


FRANKFURT/M. – Nach rund fünf Jahren sind die Präsiden der Freien Demokraten und der CDU Hessen erstmals wieder zu einer gemeinsamen Sitzung zusammengekommen. Am Freitag, 16. Februar, trafen sich die Vertreter beider Parteien am Frankfurter Flughafen. Im Mittelpunkt stand dabei eine Analyse der politischen Lage in Hessen zu Beginn des Wahljahres. Der FDP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 28. Oktober, René Rock, hob im Anschluss an das rund zweistündige Treffen die angenehme Gesprächsatmosphäre hervor. „Wir wünschen uns für die nächste Legislaturperiode eine Reformkoalition in Hessen, die das Land wieder voranbringt und seine Zukunft sichert“, so Rock. Der FDP-Landesvorsitzende Stefan Ruppert sagte: „Die FDP Hessen steht für einen eigenständigen Kurs, anders als alle unsere Mitbewerber trauen wir jedem einzelnen Menschen etwas zu und setzen nicht immer nur auf staatliche Lösungen.“ Es sei ihm wichtig, mit beiden großen Parteien in einem stetigen Dialog zu bleiben: "Alle demokratischen Parteien ringen schließlich um die besten Lösungen." Ruppert lobte den Meinungsaustausch mit den Vertretern der CDU als zielführend.
Die Idee zu dem Treffen der Spitzengremien beider Parteien war bei einem Essen entstanden, zu dem Ministerpräsident Volker Bouffier FDP-Fraktionsvorsitzenden Rock am 5. Januar eingeladen hatte.


Greilich zur Fraktionsanhörung zur Arbeitsbelastung von Schulleitungen

· Fachliche Auseinandersetzung mit Arbeitsbelastung und Aufgabenkritik ist längst überfällig

· Stimmen aus der täglichen Praxis müssen Gehör finden

· Aufgaben müssen von den Schulen auch bewältigt werden können

WIESBADEN – „Nachdem die Landesregierung einmal mehr die Augen vor der Lebens- und Arbeitswirklichkeit an hessischen Schulen verschließt und die Koalitionsmehrheit die Durchführung einer Anhörung durch den zuständigen Landtagsausschuss verweigert, nehmen wir dies in die Hand. Wir haben heute Lehrerverbände, Mitwirkungsgremien, Praktiker und die Verbände der einzelnen Schulformen zu einer Anhörung am 14. Juni um 14.30 Uhr im Hessischen Landtag eingeladen“, so der schulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang Greilich. Greilich weiter: „Wir haben uns dazu entschlossen, diese Anhörung als Oppositionsfraktion selbst durchzuführen, da unser Antrag zur fachlichen Auseinandersetzung mit der Arbeitsbelastung und Aufgabenkritik von der Koalition und dem Kultusministerium abgelehnt wurde. Hintergrund unseres Anliegens ist das Kurzgutachten zur Arbeitsbelastung der Direktorinnen und Direktoren, das im Auftrag der Bundesvereinigung der Oberstudiendirektoren Landesverband Hessen erstellt wurde. Das Verhalten im Kulturpolitischen Ausschuss und in der letzten Plenardebatte hat deutlich gezeigt, dass der Kultusminister entweder die Wirklichkeit nicht kennt oder vorsätzlich Realitätsverweigerung betreibt, um sich nicht den vorhandenen Problemen stellen zu müssen. Aus diesem Grund machen wir die Arbeit des Ausschusses und lassen die betreffenden Lehrkräfte und Schulleitungen zu Wort kommen. Der Verweis des Kultusministers auf Verordnungen und Richtlinien hilft nicht weiter, wenn es darum geht, Lehrkräfte und Schulleitungen in die Lage zu versetzen, guten Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler zu verwirklichen. Wie bei jeder ordentlichen Landtagsanhörung werden wir auch bei unserer Anhörung allen schulpolitischen Sprechern der anderen Fraktionen wie auch dem Minister und seinem Staatssekretär die Möglichkeit geben, sich an der Anhörung durch Befragung der Teilnehmer zu beteiligen.“


Greilichzur Kriminalstatistik in Hessen 2017

· Dank geht an alle hessischen Polizistinnen und Polizisten

· Nachhaltige Entwicklung muss sichergestellt werden

· Innenminister muss „PMK links“ entschiedener angehen

WIESBADEN – Nach der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik in Hessen 2017 durch den hessischen Innenminister erklärte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Wolfgang Greilich: „Zunächst möchte ich mich ausdrücklich bei allen hessischen Polizistinnen und Polizisten für ihren tagtäglichen und unermüdlichen Einsatz zum Schutz der hessischen Bürgerinnen und Bürger bedanken. Es ist den qualifizierten Beamtinnen und Beamten der hessischen Polizei, sei es auf der Straße oder in der Verwaltung, zu verdanken, dass der Innenminister am heutigen Tag eine sehr erfreuliche Kriminalstatistik vorlegen konnte.“ Greilich weiter: „Positiv hervorzuheben sind die Entwicklungen im Bereich der Wohnungseinbruchsdiebstähle (WED) und der Straßenkriminalität. Es ist überaus erfreulich, dass sich in beiden Bereichen sowohl die Fallzahlen verringert als auch die Aufklärungsquoten erhöht haben. Betrachtet man aber die reinen Fallzahlen im Bereich der WED, sind diese nach wie vor noch zu hoch. Es bleibt noch einiges zu tun. Bedenklich sollte im Zusammenhang mit der Straßenkriminalität der Anstieg von neun Prozent bei Körperverletzungen im öffentlichen Raum stimmen. Dies ist eine Entwicklung, der entschieden begegnet werden muss. Gleiches gilt für die steigende Anzahl an Übergriffen auf die hessischen Polizistinnen und Polizisten. Es darf nicht sein, dass die Beamtinnen und Beamten, die für unsere Sicherheit sorgen, während ihrer Berufsausübung mehr und mehr Angst um ihre eigene Sicherheit haben müssen. Es ist festzuhalten, dass es sich insgesamt um eine positive Entwicklung handelt, doch diese Entwicklung muss nachhaltig gesichert werden. Das kann nur gelingen, wenn noch mehr qualifizierte Polizeianwärterinnen und -anwärter angeworben und ausgebildet werden. Wir regen zudem nochmals an, das Berufsbild des Polizeiverwaltungsassistenten zu schaffen und eine entsprechende Ausbildung dafür zu konzipieren, um die Polizisten im Außeneinsatz zu entlasten.“ Zum Themenbereich der Politisch motivierten Kriminalität (PMK) äußert sich Greilich wie folgt: „Der hohe Rückgang der „PMK links“ ist ausschließlich durch das Fehlen von Großereignissen wie Blockupy oder der EZB-Eröffnung in Frankfurt zu erklären. Vielmehr hat im letzten Jahr aufgrund des G20-Gipfels eine Auslagerung der „PMK links“ nach Hamburg stattgefunden. Der Innenminister muss hier deutlich aktiver und energischer werden, um Rückzugsräume der links Autonomen-Szene, etwa in kommunalen Gebäuden in Frankfurt (Klapperfeld, Café Exzesse) auszutrocknen. Große Worte reichen nicht, es müssen konkreten Taten folgen.“

Experten-Chat am 21. Februar auf abi.de

Korbach(pm/nh). Psychologie erfreut sich bei Abiturienten großer Beliebtheit: Mehr als 75.000 Menschen waren im Wintersemester 2016/17 in das Studienfach eingeschrieben. Doch welche Inhalte stehen dabei eigentlich im Fokus? Und was lässt sich mit diesem Studienabschluss anfangen? Diese Fragen klärt der nächste abi>> Chat am 21. Februar von 16 Uhrbis 17 Uhr 30. Vielfältig sind die Berufsfelder: Psychologen finden beispielsweise im Gesundheits- und Sozialwesen eine Beschäftigung, wo sie in Kliniken und Heimen angestellt sind. Auch in der Erwachsenenbildung und Forschung ist eine Tätigkeit möglich. Während etwa Arbeits- und Organisationspsychologen häufig in Wirtschaftsunternehmen, Unternehmensberatungen und psychologischen Diensten tätig sind, erforschen und entwickeln pädagogische Psychologen verschiedenartige Konzepte der Bildung, Erziehung und Wissensvermittlung. Viele Psychologen streben außerdem die Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten an. Wer sich für ein Psychologiestudium entscheidet, muss zunächst die Hürde eines sehr guten Abiturs nehmen. Was bei der Studienbewerbung sonst noch zu beachten ist, klärt der nächste abi>> Chat am 21. Februar. Von 16 bis 17.30 Uhr wird auch beantwortet: Welche Inhalte hat das Studium der Psychologie? Wie gestaltet sich der Studienaufbau? Wie steht es um die Arbeitsmarktchancen für Psychologen? In welchen Bereichen werden sie besonders gesucht? Und was hat es eigentlich mit der Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten auf sich? Als Experten sind Daniela Feistauer (Uni Kassel), Fredi Lang (Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.), Michael Klein (HU Berlin) und Michael Hümmer (Agentur für Arbeit Fürth) mit von der Partie. Unterstützung erhalten sie von der abi>> Redaktion. Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch vorab an die abi>> Redaktion richten (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und die Antworten im Chatprotokoll später nachlesen.

Talk & Lunch am 19. März

Korbach(pm/nh). Anlässlich des Equal Pay Day – des internationale Aktionstages für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen – veranstaltet das Bündnis Beruf und Familie gemeinsam mit der Sparkasse Waldeck-Frankenberg am 19. März von 11 Uhr bis 14 Uhr einen Talk & Lunch zum Thema „Gleichberechtigung? Frauen und die Rentenlücke“ im Bürgerhaus Korbach. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen. Gleiche Karrierechancen für Männer und Frauen sind für eine nachhaltig in der Unternehmenskultur verankerte Vereinbarkeit von Beruf und Familie unerlässlich – und erhöhen nachweislich die Mitarbeiterzufriedenheit und –bindung und die Attraktivität der Arbeitgeber. Doch wie sieht die Gleichberechtigung hinsichtlich der Vergütung in deutschen Unternehmen aus? Haben Frauen die gleichen Chancen auf eine gute Absicherung im Alter durch die gesetzliche und betriebliche Altersvorsorge? Familienfreundliche Betriebe setzen auf Transparenz, sensibilisieren Ihre Mitarbeiterinnen in dieser Thematik und bieten aktiv Lösungsmöglichkeiten an. Dabei will sie das „Regionale Bündnis Beruf und Familie Waldeck-Frankenberg“, das sich erfolgreich mit seinen Partnern für familienbewusste Personalmaßnahmen und Gleichberechtigung einsetzt, unterstützen. Gemeinsam mit der Sparkasse Waldeck-Frankenberg lädt das Bündnis daher herzlich zu der Veranstaltungsreihe „Talk & Lunch“ ein. Die Referenten Sonja Klein und Andreas Josefiak werden in diesem Rahmen über den Status Quo der Gleichbehandlung, Hintergründe und aktuelle Studien zur Rentenlücke von Frauen und das Betriebsrentenstärkungsgesetz referieren sowie in einem Praxisbericht darlegen, wie sich die Frauenförderung im Sinne der Gleichbehandlung mit den Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge optimal miteinander kombinieren lässt. „Weiterhin wird das Referenten-Team natürlich auch für zusätzliche Fragen zur Verfügung stehen“, betont die Frauenbeauftragte des Landkreises Waldeck-Frankenberg Beate Friedrich. „Durch das innovative Veranstaltungsformat wollen wir den bereichsübergreifenden Austausch und ein gutes 16. Februar 2018 Networking – gern auch beim anschließenden Imbiss – fördern und die Familienfreundlichkeit in Waldeck-Frankenberg stärken.“ Zur besseren Planung wird um die Anmeldung zu dieser Veranstaltung bis Montag, 12. März gebeten (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.:05631 – 954 318.

Lesung und Vortrag mit Dr. Katja Kosubek im Filmraum der Wewelsburg

Kreis Paderborn(/pmkrpb). Im Sommer 1934 verfassten Nationalsozialistinnen der ersten Stunde, auch „Alte Kämpferinnen“ genannt, ihre Lebensgeschichten. Der Hintergrund war ein Aufsatzwettbewerb unter der Fragestellung „Warum ich vor 1933 der NSDAP beigetreten bin“. Von insgesamt 600 Zuschriften stammten 36 aus der Feder von Frauen. Die Frage nach den Ursachen des Nationalsozialismus beschäftigt uns bis heute. Hier geben die damals Mitlebenden eine Antwort. Dr. Katja Kosubek hat diese autobiographischen Essays erstmals vollständig veröffentlicht. Ihr Buch zeigt, warum sich Frauen der NS-Bewegung anschlossen – Nationalismus, der Wunsch nach Gerechtigkeit und Abenteuerlust sind nur einige Gründe – und es beschreibt, wie Frauen den Aufstieg Hitlers unterstützten. Am Donnerstag, 22. Februar wird Kosubek erst in das Thema einführen, anschließend folgt eine szenische Lesung aus den Quellen. Veranstaltungsbeginn ist um 19 Uhr im Filmraum der Wewelsburg. Der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei. Die Autorin studierte Geschichte und Germanistik an der Universitäten Bielefeld und Hamburg. Ihr besonderes Interesse gilt Erinnerungen und Autobiographien, vor allem den Lebensgeschichten von Frauen. Neben der wissenschaftlichen Mitarbeit in Museen in Hamburg und Bielefeld promovierte über das Thema „Die Alten Kämpferinnen der NSDAP vor 1933“. Katja Kosubek arbeitet heute als freiberufliche Historikerin.

Staatssekretär Samson gratuliert auf Freisprechungsfeier

Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson(Grüne) hat am Freitag 34 Jungmeisterinnen und -meistern der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg zu ihren Titeln gratuliert: „Mit viel Engagement, Disziplin und Fleiß haben Sie die zusätzlichen Mühen im wahrsten Sinne des Wortes gemeistert. Sie können stolz sein auf das, was Sie erreicht haben“, sagte Samson auf der Freisprechungsfeier in Frankenberg. Der Staatssekretär wies auf die weitreichenden Perspektiven einer handwerklichen Ausbildung hin: „Mit dem Meisterbrief können Sie jetzt selbständig einen Betrieb führen. Wir brauchen Menschen, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen - auch im Hinblick auf die vielen tausend Betriebe in Hessen, die in den nächsten Jahren einer Nachfolgeregelung bedürfen. Als Jungmeister ist für Sie die Übernahme eines bereits etablierten Betriebs eine große persönliche Chance.“ Samson würdigte den Beitrag des Handwerks zur Berufsausbildung. „Über 10.000 junge Menschen in Hessen haben im vergangenen Jahr eine Lehre begonnen - das waren mehr Neuverträge als noch im Jahr 2016. Ich hoffe, dass dieser erfreuliche Trend sich auch in Zukunft fortsetzen wird. Über 900 dieser Verträge wurden mit Auszubildenden aus den Hauptherkunftsländern der Flüchtlinge geschlossen. Das Handwerk leistet viel für die Integration und damit für unsere Gesellschaft.“ Der Staatssekretär appellierte an die jungen Meisterinnen und Meister, die Chancen der neuen digitalen Technologien zu nutzen. Er verwies auf die speziellen Berater („Digi-Guides“), die es in jedem Kammerbezirk gibt, und auf die geplanten Landeszuschüsse zu erforderlichen Investitionen von bis zu 10 000 Euro. „Wir unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation ihrer Produktions- und Arbeitsprozesse und bei der Verbesserung der IT-Sicherheit, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Denn das Handwerk ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“

Stadtrundfahrt mit der THermine

Landkreis Waldeck-Frankenberg(pm/nh). Die heimische Landtagsabgeordnete Dr. Daniela Sommer(SPD) informiert über ihre nächste Fahrt in den Hessischen Landtag in Wiesbaden am Donnerstag, den 22. März 2018. Nach der Möglichkeit gemeinsam zum Mittagessen einzukehren, wird die Besuchergruppe mit der traditionellen Bimmelbahn THermine zur „Tour de Wiesbaden“ ( http://www.thermine.de/tour-de-wiesbaden/ ) aufbrechen. Auf der rund 50-minütigen Stadtrundfahrt lernen die Besucher aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg die hessische Landeshauptstadt von ihren schönsten Seiten kennen: Die Tour verläuft über die luxuriöse Wilhelmstraße zum prachtvollen Kurhaus und zum international bekannten hessischen Staatstheater, weiter über den idyllischen Kurpark durch das malerische Villenviertel auf den Hausberg der ehemaligen Weltkurstadt. Höhepunkte sind die russisch-orthodoxe Kirche mit ihren goldenen Zwiebeltürmen und die Nerobergbahn, Deutschlands einzige noch mit Wasserballast betriebene Standseilbahn. Die Reise führt vom Nerotal aus weiter über die Taunusstraße mit ihren zahlreichen Geschäften zum historischen Kranzplatz und dem Kochbrunnen, der heißesten und wohl bekanntesten Thermalquelle der Stadt. Von hier aus geht es über den Schlossplatz und am Rathaus, Stadtschloss (Hessischer Landtag) und Marktkirche vorbei zurück zum Marktplatz. Anschließend verfolgt die Gästegruppe die Plenarsitzung im Hessischen Landtag, bevor die Abgeordnete für ein persönliches Gespräch zur Verfügung steht. Wer an der Wahlkreisfahrt am 22. März teilnehmen möchte, kann sich unter der Telefonnummer 06451 6590 oder E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Der Kostenbeitrag für die Fahrt beträgt 22,50€. Der Bus startet voraussichtlich um 7 Uhr 30 in Bad Wildungen, voraussichtlich um 8 Uhr 15 Uhr in Frankenberg. Die Rückfahrt erfolgt voraussichtlich um 17 Uhr 30 .

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