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26 September, 2023

Klartext Tour mit Björn Jäger

Klartext Tour mit Björn Jäger


26 September, 2023

Im Rahmen der Klartext-Tour habe ich folgende Termine in Frankenberg und den Stadtteilen geplant. Lassen Sie uns miteinander ins Gespräch kommen. Offen, natürlich, ehrlich und direkt. Als Kandidat für das höchste Amt gilt für mich der Grundsatz: klare Worte, klare Taten. Dazu lade ich Sie herzlich ein. Treffen Sie mich für ein Ortsbegehung mit Möglichkeit zum persönlichen Austausch.

Geismar, Dorfmittelpunkt; 18:00 Uhr

Kommunales Kino - "Der besondere Film" im September: "Samstagmittag, 12 Uhr"

Kommunales Kino - "Der besondere Film" im September: "Samstagmittag, 12 Uhr"


26 September, 2023

Handlung, Hintergrund & Infos

Samstagmittag, 12 Uhr ist der Titel dieses Films und zugleich die Zeitangabe des ersten Zitats aus den Tagebüchern der in Auschwitz ermordeten Amsterdamer Jüdin Etty Hillesum im Film, aus denen die Schauspielerin Martina Gedeck in besonderer Weise vorliest.

Bei diesem Experimentalfilm sitzt Martina Gedeck allein in einem völlig dunklen Raum - nur ein Tisch, ein Lichtkegel, ein Manuskript tauchen auf, aus dem die Gedanken, Ängste und Entwicklungsprozesse von Etty Hillesum von der Schauspielerin in außergewöhnlich intensiver Art vorgetragen werden. Von dieser Szene im nachtschwarzen Raum schwenkt die Kamera langsam auf ein Detail im Gesicht. Immer wieder wird die Leinwand ganz schwarz, manchmal mehrere Sekunden.

Dem Regieduo Thomas und Peggy Henke ging es darum, eine BrĂĽchigkeit des Bildes zu erzeugen und gleichzeitig einen Abstand.

Der Film folgt der Chronologie der Tagebücher, die mit der Beschreibung eines Verliebtseins beginnen und mit dem Abtransport nach Auschwitz enden. Vor dem Hintergrund des sich verdichtenden Wissens um die systematische Vernichtung der Jüdinnen und Juden sowie um ihre eigene Vernichtung beschreibt Etty Hillesum (Jahrgang 1914) die letzten drei Jahre (1941 - 1943) ihres Lebens voller Entwicklungs- und Verwandlungsprozesse: ihre tägliche "Arbeit an sich selbst", ihre Hinwendung zum Inneren und Göttlichen, ihre Auseinandersetzung mit Leid und Tod, aber auch dem Vorwurf, zu passiv ihrem eigenen Schicksal gegenüberzustehen. Gerade in ihren letzten Aufzeichnungen beschreibt sie in eindringlicher Weise das Festhalten an ihrem inneren Schutz- und Freiraum, der in absolutem Gegensatz zu unvorstellbarem Leid und beispielloser Vernichtung steht.

Zur Filmvorführung wird auch der Regisseur Thomas Henke anwesend sein und ergänzende Informationen zum Film darlegen.

Beginn der FilmvorfĂĽhrung ist am Dienstag, dem 26.09.2023,
19:30 Uhr, in der Reinhardshäuser Wandelhalle.

Das aktuelle Kinoprogramm ist auch auf folgender Homepage hinterlegt:
www.kino-bad-wildungen.de