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Kolumne

Donnerstag, 20 Oktober 2016 10:34

An einen Freund

Sascha Brandhoff Sascha Brandhoff

 

Montag, 07 März 2016 11:04

Abwatschen mit Ansage

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Olaf Dudek(EDR). Das Wahlergebnis der AfD bei der Kommunalwahl in Hessen war kein Erdbeben und keine Katastrophe. Denn Erdbeben und Katastrophen kann man  nicht vorhersehen, sie kommen einfach. Das Wahlergebnis der AfD war vorhersehbar. Denn mit dem Ein-Punkte-Programm der Rechtspopulisten wurden wurden hauptsächlich die CDU und die SPD für die Bundespolitik abgewatscht. Parteien wie die FDP, die FWG und vor allen Dingen die Bürgerbündnisse, die sich auf kommunalpolitische Themen konzentriert haben, sind Gewinner der hessischen Kommunalwahlen.

Dienstag, 05 Januar 2016 15:13

Wenn Toleranz als Schwäche ausgelegt wird

Von Olaf Dudek. Nicht nur  kriminellen  Vorfälle in Köln, Hamburg oder Stuttgart, wo Frauen sexuellen Übergriffen der übelsten Art ausgesetzt waren, zeigen deutlich, dass ein grundlegendes unterschiedliches soziales und kulturelles Verständnis zwischen Menschen aus archaisch patriarchischen Kulturkreisen gibt. Die unterschiedliche Auffassung zeigte sich schon viel länger in einer Vielzahl von Vorfällen: Männer lassen sich nicht von Ärztinnen untersuchen und reagieren mit Gewalt, nehmen kein Essen von Frauen an, sexuelle Übergriffe in Aufnahmeeinrichtungen auf Frauen und Kinder sind keine Ausnahme oder auch die Neigung religiöse oder ethnische Streitereien schnell mit Messern und Knüppel aus zutragen. Oder Bürger müssen Rettungsassistenen und Rettungswagen vor Flüchtlingen schützen, damit die Retter ihrer Arbeit nach gehen können. Ab und zu erscheint dann und wann auch ein kleiner Hinweis, das die körperlicher Züchtigung von Ehefrauen und Kinder , wie in den Heimatländern auch in Deutschland fort gesetzt wird. Der Staat und die Gesellschaft reagiert mit halbherzigen Integrationsbemühungen, aber sehr viel Entgegenkommen  und erreicht damit eher das Gegenteil,denn grade das übertriebene Verständnis für die fremde, patriarchisch geprägte Kultur wird als Schwäche des Staates und der Gesellschaft ausgelegt.

Samstag, 17 Oktober 2015 10:30

Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst

Olaf Dudek, Ederdampf-Radio. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst pflegte der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, bei schwierigen Situationen der jungen Republik zu sagen. Mit der Zuweisung an Flüchtlingen in  den Kreis Waldeck-Frankenberg kommt man mit rheinischen Humor nicht mehr weit.  Viel zu lange hat die Kreispolitik in dem Irrglauben gelebt nur weil man bisher die wöchentlichen Zuweisungen von rund 40 Flüchtlingen, aktuell 100 Flüchtlinge/Woche ziemlich geräuschlos abgearbeitet hat, dass damit auch eine Willkommenskultur bei der Bevölkerung vorhanden ist.

Altenlotheim (Olaf Dudek). Man darf gespannt sein auf die neue Wirtschaftförderin im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Denn bisher dümpelte die Wirtschaftförderung so vor sich hin und Erfolge waren eher spärlich. Mal abgesehen von der Eigendarstllung mancher Wirtschaftförderer, die mehr um ihre eigene Reputation bemüht schienen. Und  warum der letzte, Johannes Haupt still und leise den Posten wieder aufgegeben hat, darüber kann man nur spekulieren. Denn von "engen Dialog Wirtschaftsförderung und Unternehmen", wie der erste Kreisbeigeordnete Deutschendorf (Grüne) kann ja wohl kaum die Rede sein. Es sei denn mit Unternehmen sind die drei großen Unternehmen im Kreis gemeint, der Rest war eher unter der Würde hatte man den Eindruck. Wie steht es schon in der Bergpredigt: " An ihren Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihren Worten." Man kann nur hoffen und Anna Blum wünschen, dass sich die Lokalpolitik aus den schwierigen Geschäft der Wirtschaftförderung heraus hält und der junge Frau freie Hand läßt.

Grafik: EDRGrafik: EDR

Altenlotheim (Olaf Dudek). Sie war die erste Zeitung in dem kleinen Ackerbürgerstädtchen Frankenberg, damals schon Kreisstadt. Am 17. August 1870 erschien der „Frankenberger Bote“ herausgegeben von Franz Kahm.  Kahm hatte in der Neustädter Straße eine eigene Druckerei. Einen Monat später gründete er die erste Zeitung in der Geschichte der Stadt. Er lud „die Bewohner hiesiger Stadt und Umgebung“ ein, den vorerst mittwochs und samstags erscheinenden „Anzeiger für Politik, Unterhaltung und Annoncen“ zu abonnieren.

Eder-Dampfradio Olaf DudekEder-Dampfradio Olaf Dudek

 

Es scheint doch nach wie vor das Lieblingsthema der AfD Waldeck-Frankenberg zu sein: die Asylpolitik. Und es hat den Anschein, als wenn sich die AfD Waldeck-Frankenberg für die Kommunalwahl 2016 positionieren will. Und zwar ohne sich direkt dem Vorwurf der Ausländer- und Flüchtlingsfeindlichkeit auszusetzen. Man nutzt das demokratische Mittel der Resolution.

Dienstag, 12 August 2014 20:46

Es rumort schon leise in der Heide

 Der Wanderparkplatz "Am Oberbach" heißt beim Nationalparkamt Parkplatz "Koppe" Der Wanderparkplatz "Am Oberbach" heißt beim Nationalparkamt Parkplatz "Koppe"

Von Olaf Dudek. Angekündigt war zum Heideblütenfest „ Ein abwechslungsreiches Programm das zum Verweilen und Erleben einlädt.“ Doch fängt man die Stimmen der Besucher ein, dann heißt es „ Es ist ja jedes Jahr das Gleiche“, oder „so langsam wirkt es abgegriffen“. Das darf und kann man nicht so stehen lassen, denn das Programm ist umfangreich. Aber der Ablauf lässt sich zum größten Teil wirklich mit einem Satz ausdrücken: „ The same procdure as last year?“ Und in der Tat, die Antwort ist: „ The same procedure as every year.“

Zurückgehende Besucherzahlen kann man mit dem Wetter, den Ferien oder einfach mit der Menge der Feiern rund um den Edersee, die schon seit Mai stattfinden, erklären. Man kann aber auch mal darüber nachdenken, ob dreistündige Führungen nicht etwas viel sind an so einem Tag, für die Ranger und auch für die Besucher. Denn die Heideführungen von Achim Frede mit anschließender Diskussion, die Führungen in Niederländischer Sprache von Rita Wilhelmi und natürlich der Besuch beim „ Wacholdermännchen“ waren spannend, nicht zu lang, lehrreich und amüsant. Auf dem Wanderparkplatz „ Im Oberbach“ wurde der Schäferwagen des Naturparks Kellerwald-Edersee stark frequentiert, die Verarbeitung von Wolle zum Faden wurde gezeigt und fand immer wieder Interessenten, aber etliche Besucher hatten sich etwas mehr an Veranstaltung im Oberbach gewünscht.

Das nicht alle Standbetreiber mit dem Zuspruch zufrieden waren, kann man nach vollziehen, denn das Geld sitzt nach den vielen Veranstaltungen in diesem Jahr nicht mehr ganz so locker. Ungebrochen war natürlich der Zuspruch bei den Getränkeständen und dem Imbiss. Warum man aber Currywurst und Gyros zu „regionalen Leckereien“ erklärt, erschließt sich nicht so ganz.

Die Attraktivität des Heideblütenfest gerät in Gefahr zum beliebigen Fest zu werden, wenn man das Programm und die Abläufe alljährlich gleich gestaltet. Die Organisatoren sollten eventuell einmal darüber nachdenken, ob weniger nicht mehr ist: Führungen am Sonntag eher kürzer halten, maximal 30 Minuten, dass entlastet auch die Ranger und Nationalparkführer, den ortsnahem Wanderparkplatz „ Im Oberbach“ etwas mehr mit einbeziehen, denn dieser Parkplatz ist auch barrierefrei, der Archeverein kann da auch die eine oder andere Haustier-Rasse gezielt vorstellen, Veranstaltungen im Rahmenprogramm wie Tanzauftritte oder ähnliches zu festen Zeiten statt finden lassen und vor allen Dingen, solange die „Mehrzweckhalle“ nicht verfügbar ist, eventuell auf einer Bühne, damit mehr Besucher in den Genuss dieser Auftritte kommen. Und ob ab 16 Uhr schon Disco-Beschallung sein muss, wenn das offizielle Programm bis 18 Uhr geht, ist auch eine Frage die sich stellt.

Mittwoch, 02 Juli 2014 14:21

Die Bahn kommt zurück

Olaf Dudek. Die Bahn kommt zurück nach Waldeck-Frankenberg. Mit der Übergabe der Bescheide durch den Hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir(Die Grünen) ist am 30. Juni 2014 der offizielle Startschuss für die Reaktivierung der Strecke Frankenberg-Korbach gefallen.