Der Wolf gehört in das Jagdrecht – Freie Demokraten fordern professionelles Vorgehen

Der Wolf ist auch in Hessen zurück und macht den Weidetierhaltern Probleme. Symbolbild von jggrz auf Pixabay Der Wolf gehört in das Jagdrecht – Freie Demokraten fordern professionelles Vorgehen

„Die Stölziger Wölfin reißt ein Weidetier nach dem anderen – und was macht die Landesregierung? Sie speist die Weidetierhalter mit unzureichenden Zaunzuschüssen und warmen Worten ab“, ärgert sich Wiebke Knell, jagd- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. 
Knell erklärt, dass es mit dem Zaunbau nicht getan sei. Auch reiche es nicht die Tierhalter finanziell zu entschädigen. Wenn Lämmer, Kälber oder Fohlen gerissen werden, sei es auch jedes Mal eine seelische Belastung für den Besitzer, wenn sie gerissene Tiere auf der Weide entdecken müssten.

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Mit Wölfen leben lernen – Besserer Herdenschutz in Wolfsgebieten nötig

Ein Wolf zwischen Birken. Foto: NABU/H. AndersMit Wölfen leben lernen – Besserer Herdenschutz in Wolfsgebieten nötig

Wetzlar(pm). Zum diesjährigen Tag des Wolfes am 30. April fordert der NABU Hessen einen besseren Herdenschutz in Wolfsterritorien. “In den beiden Wolfsgebieten im Vogelsberg und im Stölzinger Gebirge muss es eine konsequente und flächendeckende Umsetzung von Maßnahmen zum Herdenschutz geben“, erklärt NABU-Landesvorsitzender Gerhard Eppler. In einem bundesweiten Ampelvergleich der Förderprogramme einzelner Bundesländer konnte Hessen nur ein „Gelb“ erzielen. „Die Landesregierung hat schon einige wichtige Grundpfeiler gelegt und sollte das Angebot nun deutlich verbessern“, so Eppler. Dies gelte besonders für Schafherden. Nicht zuletzt spiele die Schafhaltung auch im Naturschutz eine große…

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Mit dem Wolf leben

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay Mit dem Wolf leben

Positionspapier des Deutschen Wanderverbandes Kassel(pm). Unter dem Titel „Mit dem Wolf leben – aber wie?“ hat der Deutsche Wanderverband (DWV) rechtzeitig zum Tag des Wolfes am 30. April ein Positionspapier erarbeitet. Das unter Federführung von Theodor Arend, beim Deutschen Wanderverband (DWV) zuständig für das Thema Naturschutz, entstandene Papier räumt auf mit dem derzeit wieder häufig bemühten Trugbild des „Bösen Wolfes“. Arend: „Auch wenn es innerhalb des Wanderverbandes, unter dessen Dach rund 600.000 Menschen organisiert sind, sehr unterschiedliche Perspektiven gibt, besteht zumindest darin Einigkeit, dass der Wolf grundsätzlich in Deutschland zu…

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Landesregierung schränkt Wolfsmanagement unnötig ein

Der Wolf ist auch in Hessen zurück und macht den Weidetierhaltern Probleme. Symbolbild von jggrz auf Pixabay Landesregierung schränkt Wolfsmanagement unnötig ein

Argumentation überzeugt nicht Freie Demokraten fordern professionelles Vorgehen Wiesbaden(pm). „In Nordhessen wurde Hessens zweite sesshafte Wölfin nachgewiesen – und was macht die Landesregierung? Sie schränkt das Wolfsmonitoring deutlich ein“, ärgert sich Wiebke Knell, jagd- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. Auf Anweisung des Umweltministeriums sollen gerissene Wildtiere derzeit nicht mehr dahingehend untersucht werden, ob ein Wolf den Schaden verursacht hat; es werden keine DNA-Proben entnommen. Argumentiert wird mit der Corona-Krise und dem Gesundheitsschutz der Gutachter. Knell überzeugt diese Argumentation nicht. „Die Untersuchungen der Tierkadaver erfolgen unter freiem…

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Hessisches Landwirtschaftsministerium erhöht Herdenschutzprämie

Symbolbild: Hans Braxmeier auf Pixabay Hessisches Landwirtschaftsministerium erhöht Herdenschutzprämie

Hinz: „Die Anpassung der Herdenschutzprämie ist ein erster wichtiger Schritt Wiesbaden(pm). Die Herdenschutzprämie ist eine Förderung für Schaf- und Ziegenhalter, die den Arbeitsmehraufwand bei der Absicherung von Weidezäunen ausgleicht. Dafür stellt das Landwirtschaftsministerium jährlich 500.000 Euro Landesmittel bereit. „Diese Prämie werden wir jetzt noch einmal von 31 Euro auf 40 Euro pro Hektar erhöhen. Außerdem sollen Weidetierhalter bereits ab 4 Tieren und einer Weidefläche von 2 Hektar einen Antrag stellen können. Bisher lag die Untergrenze bei 6 Tieren und 3 Hektar Weideflächen. Damit profitieren künftig noch mehr Weidetierhalter in Hessen…

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