Genehmigungsverfahren zum Bau und Betrieb von Windkraftanlagen

Genehmigungsverfahren zum Bau und Betrieb von Windkraftanlagen

Bürgerversammlung Gemeindehalle Etteln Kreis Paderborn(krpb). Windkraftanlagen sind nach § 35 Baugesetzbuch im Außenbereich grundsätzlich zulässig. Der Gesetzgeber hat bewusst die so genannte Privilegierung der Windenergie-Nutzung eingeführt, um den Ausbau der Windkraft bzw. der erneuerbaren Energien zu fördern. Städte und Gemeinden können durch die Ausweisung von so genannten Windkonzentrationszonen in ihren Flächennutzungsplänen den Bau solcher Windräder steuern. Der Kreis Paderborn ist als untere Immissionsschutzbehörde Genehmigungsbehörde für Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von mehr als 50 m. Für diese Anlagen wird ein Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz durchgeführt. Je nach Standort und Anzahl der…

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Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen trägt die alleinige Verantwortung für volles Risiko bei seiner Windkraftplanung

Bild von Pexels auf Pixabay Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen trägt die alleinige Verantwortung für volles Risiko bei seiner Windkraftplanung

Kreis Paderborn bezieht Stellung zum Interview mit Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen Kreis Paderborn(krpb). Wer in Deutschland eine Windkraftanlage bauen will, die höher als 50 m ist, braucht dazu eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Erfüllt der Antragsteller alle rechtlichen Voraussetzungen, hat er einen Anspruch auf Erteilung einer Genehmigung durch die jeweils zuständige untere Immissionsschutzbehörde. Einzige Steuerungsmöglichkeit für den Ausbau oder Stopp der Windkraft ist die Ausweisung von Windkonzentrationszonen in einem Flächennutzungsplan (FNP). „Für den FNP ist allein die jeweilige Stadt oder Gemeinde, für Borchen also die Gemeinde Borchen zuständig“, betont der…

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Windkraft in Borchen: Wieder auf Anfang, alles wieder offen

Die Karte zeigt jene drei Anlagen, deren Ablehnung durch einen Vergleich hätte bestandskräftig werden können, s. rote Umrahmung. Die grün eingekreiste Windkraftanlage hätte mit erheblichen Betriebseinschränkungen an den Start gehen können, wenn die Gemeinde rechtzeitig ihr gemeindliches Einvernehmen erteilt und damit einen Vergleich möglich gemacht hätte. Windkraft in Borchen: Wieder auf Anfang, alles wieder offen

Gericht muss Flächennutzungsplan inzident prüfen Kreis Paderborn (krpb). Durch das Inkrafttreten des Flächennutzungsplanes (FNP) der Gemeinde Borchen am 25. Juni ist eine neue Rechtslage eingetreten: Der in der mündlichen Verhandlung am 17. Juni seitens des Verwaltungsgerichts Minden vorgeschlagene Vergleich, eine statt der vier abgelehnten Windkraftanlagen mit erheblichen Betriebseinschränkungen doch noch zu erstreiten, ist vom Tisch, da sich jetzt alle vier Windkraftanlagen außerhalb der im neuen FNP ausgewiesenen Konzentrationszonen befinden. Dieser Vergleichsvorschlag hätte Rechtssicherheit für alle Beteiligten bringen können. Jene Anlage, die aus Sicht des Gerichts hätte genehmigungsfähig sein können, wäre…

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Windrad-Havarie: neue ENERCON-Windkraftanlage in Borchen verursacht Umweltkatastrophe

Borchen/Kreis Paderborn.(Gudrun Ponta/nh). Zwei Rotoren einer neuen ENERCON E-115 Windenergieanlage im Kreis Paderborn werden zerfetzt und verursachen eine großflächige Kontamination mit unzähligen scharfkantigen Glasfaser-Partikeln. Gegen 19 Uhr am 8.März sind zwei Rotoren einer nagelneuen ENERCON E-115-Windkraftanlage völlig zerfetzt worden – die Teile sind über 500m weit geflogen. Weder Bauherr ENERCON noch Betreiber WestfalenWind haben nach dem Vorfall die Öffentlichkeit oder die Polizei informiert, obwohl Lebensgefahr durch herumfliegende Bruchstücke bestand. Erst nachdem ein Ettelner Bürger die Polizei informiert hatte, wurde der Bereich um die havarierte Windenergieanlage großräumig abgesperrt. Die Absperrungen der Unfallstelle reichten…

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Die Energiewende steht und fällt mit großtechnischen Stromspeichern

Korbach(pm/nh). Windveto, die Kooperation windkraftkritischer Initiativen des Landkreises weist darauf hin, dass die Energiewende mit der Verfügbarkeit von großtechnischen Stromspeichern steht und fällt. An stürmischen Tagen anfallender Überstrom muss gespeichert und in wind- und sonnenarmen Phasen wieder ins Netz abgegeben werden können. Da keine ausreichenden Speicher vorhanden sind, kam es 2018 bereits 5x zu der Situation, dass der anfallende Wind-Überstrom ins Ausland für Millionen Euros „verklappt“ werden musste. Das beschönigt man dann als Stromexport. Volker Quaschning, Prof. für Regenerative Energiesysteme schätzt, dass bei einer vollständigen Versorgung mit Ökostrom der Speicherbedarf…

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