Kontrollbehörde stellte Wursthersteller Wilke noch im September ein positives Zeugnis aus

Wilke Waldeck Wurstwaren in BerndorfKontrollbehörde stellte Wursthersteller Wilke noch im September ein positives Zeugnis aus

foodwatch fordert Aufklärung über Widersprüche nach Angaben von Hessens Verbraucherschutzministerin Berlin(pm). Das Landratsamt Waldeck-Frankenberg hat dem Wursthersteller Wilke noch Anfang September ein positives Zeugnis ausgestellt und damit die weitere Produktion ermöglicht. Zu diesem Zeitpunkt war der Listerien-Verdacht bei den Behörden schon seit Wochen bekannt, zudem waren kurz zuvor erhebliche Hygienemängel in dem Betrieb beanstandet worden. Diese Abläufe gehen aus einer Auskunft des hessischen Umweltministeriums gegenüber der Verbraucherorganisation foodwatch sowie aus Angaben des Landkreises hervor. Demnach wurde das Landratsamt als zuständige Kontrollbehörde bereits am 20. August 2019 über einen konkreten Listerien-Verdacht…

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Verwaltungsgericht Kassel: Verbraucher haben keinen Anspruch auf schnelle Auskunft

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay Verwaltungsgericht Kassel: Verbraucher haben keinen Anspruch auf schnelle Auskunft

foodwatch: Klöckner muss Informationsrechte der Menschen per Gesetz stärken Kassel/Berlin,(pm). Das Verwaltungsgericht Kassel hat einen Eil-Antrag auf Herausgabe verbraucherrelevanter Informationen zum Rückruf der Wilke-Produkte durch hessische Behörden zurückgewiesen. Den Beschluss teilte das Gericht foodwatch am Freitag mit (Aktenzeichen 4 L 2482/19.KS). Die Verbraucherorganisation hatte eine einstweilige Anordnung gegen den hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg beantragt, um diesen zur Herausgabe von Informationen über die Verkaufs- und Abgabestellen der zurückgerufenen Produkte zu verpflichten. Dieser Antrag scheiterte. Zuvor hatte das hessische Verbraucherschutzministerium gegenüber foodwatch erklärt, über eine Herausgabe der Informationen nicht eilig, sondern nur nach…

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Listerien-Skandal: Erkrankungen bereits seit 2014

Logo foodwatchListerien-Skandal: Erkrankungen bereits seit 2014

Bisher drei Todesfälle in Baden-Württemberg, NRW und Sachsen-Anhalt Berlin(pm). Der Skandal um keimbelastete Lebensmittel ist größer und reicht weiter in die Vergangenheit zurück als bisher bekannt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) ordnete insgesamt 37 Erkrankungsfälle aus den Jahren 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019 demselben Listeriose-Ausbruch zu. Das geht aus einem vorab online auf der RKI-Website publizierten Auszug aus dem Epidemologischen Bulletin Nr. 41 hervor, wie die Verbraucherorganisation foodwatch am Donnerstag berichtete. Darin wird Bezug zu einem nicht näher bezeichneten hessischen Betrieb genommen. Durch die Angaben des Landkreises Waldeck-Frankenberg aus der vergangenen…

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Umweltministerium wusste von Listerien-Nachweis in Wilke-Wurstwaren bereits am 16. September

Priska Hinz( Bündnis 90/Die Grünen) Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.. Von Martin Kraft - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77852300Umweltministerium wusste von Listerien-Nachweis in Wilke-Wurstwaren bereits am 16. September

foodwatch: Behörden haben Öffentlichkeit zu spät vor Gesundheitsgefahren gewarnt Berlin(pm). Dem Umweltministerium in Hessen lag bereits am 16. September der Nachweis vor, dass Wurstwaren der Firma Wilke mit Listerien belastet waren. Zwei Tage später, am 18. September, informierte das Ministerium das zuständige Regierungspräsidium Kassel darüber. Das hat das Ministerium gegenüber der Verbraucherorganisation foodwatch erklärt. Nach Auffassung von foodwatch hätten die Behörden spätestens an diesem Tag die Öffentlichkeit warnen und einen Rückruf der Ware anordnen müssen. Der Rückruf erfolgte jedoch erst zwei Wochen später, am 2. Oktober. Warum die Behörden so…

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Skandal um keimbelastete Wurst: foodwatch schaltet Gericht ein

Bild von succo auf PixabaySkandal um keimbelastete Wurst: foodwatch schaltet Gericht ein

Berlin(pm). Im Zusammenhang mit dem Rückruf von Lebensmitteln des hessischen Unternehmens Wilke schaltet die Verbraucherorganisation foodwatch ein Gericht ein. Nachdem die hessischen Behörden bis zum späten Dienstagnachmittag auf Antrag von foodwatch ihr Wissen über Abnehmer der wegen einer möglichen Keimbelastung zurückgerufenen Produkte nicht öffentlich gemacht haben, reichte die Verbraucherorganisation einen Eil-Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den Landkreis Waldeck-Frankenberg beim Verwaltungsgericht Kassel ein. Am vergangenen Sonntag hatte foodwatch bei den verantwortlichen Behörden beim Landkreis sowie beim hessischen Umweltministerium und dem Regierungspräsidium Darmstadt beantragt, binnen 48 Stunden alle vorhandenen Informationen…

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