SPD-Fraktion: Landrat Dr. Kubat hat im Fall Wilke einwandfrei gehandelt

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling . Foto: ArchivSPD-Fraktion: Landrat Dr. Kubat hat im Fall Wilke einwandfrei gehandelt

Korbach(pm). Das Verhalten der Verantwortlichen der Firma Wilke hatte tragische Folgen: mindestens 3 Menschen sind gestorben und 37 erkrankt, weil sie keimbelastete Wurst dieser Firma gegessen haben. Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling betont: „Das alles hätte nicht passieren dürfen. Trotz allem: Es gibt keine grundlegenden Missstände in der Lebensmittelindustrie. Noch nie waren Lebensmittel so sicher wie jetzt. Passieren Fehler in der Hygiene, stellen die Hersteller das in der Regel schnell selbst fest, weil sie ihre Produktion selbst überwachen. Von den meisten, den sogenannten stillen Rückrufaktionen, merkt der Verbraucher nichts…

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foodwatch:Der Fall Wilke ist endgültig zum politischen Skandal geworden

Wilke Waldeck Wurstwaren in Berndorffoodwatch:Der Fall Wilke ist endgültig zum politischen Skandal geworden

Wiesbaden/Berlin(pm). Zur Anhörung und dem Bericht der hessischen Verbraucherschutzministerin Priska Hinz im Verbraucherschutzausschuss des Hessischen Landtags am heutigen Mittwoch erklärt Martin Rücker, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch: „Der Fall Wilke ist endgültig zum politischen Skandal geworden. Es gibt ein eklatantes Missverhältnis zwischen dem, was im Fall Wilke schief gelaufen ist und den politischen Konsequenzen, die Ministerin Priska Hinz daraus ziehen will. Mehrfach verzichteten die hessischen Behörden darauf, einen öffentlichen Rückruf belasteter Wilke-Produkte durchzusetzen – obwohl dies zwingend erforderlich gewesen wäre. Frau Hinz erklärte dazu im Ausschuss, dass die Behörden keine Rechtssicherheit…

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Wilke: Die Verantwortlichen zeigen mit den Fingern aufeinander – Verantwortung übernehmen will keiner

Wilke Waldeck Wurstwaren in BerndorfWilke: Die Verantwortlichen zeigen mit den Fingern aufeinander – Verantwortung übernehmen will keiner

Korbach(pm). Zur Vorstellung des Berichts des Verbraucherschutzministeriums zum Fall WILKE erklärt Heidi Boulnois, Fraktionsvorsitzende der Linken im Kreistag Waldeck-Frankenberg : „Die Menschen vor Ort und die Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen die Zeche. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich bundesweit ein negatives Image eingehandelt und  fast 300 Menschen haben dadurchzunächst ihre Arbeit verloren. Kriminelles Handeln beim Hersteller, das Versagen des Landkreises als Kontrollbehörde und erhebliche Organisationsmängel im Ministerium machten einen der größten Lebensmittelskandale der letzten Jahre erst möglich. “ Bereits im März 2019 informierte das Bundesamt für Verbraucherschutz über Krankheitsfälle durch Listerien.…

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foodwatch zum Wilke-Bericht von Ministerin Hinz: „der Skandal nach dem Skandal“

Symbolbild von Gerhard Bögner auf Pixabay foodwatch zum Wilke-Bericht von Ministerin Hinz: „der Skandal nach dem Skandal“

Berlin(pm). Zu dem heute von Hessens Verbraucherministerin Priska Hinz vorgestellten Bericht zum Fall Wilke, erklärt Martin Rücker, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch: „Der neue Bericht bietet leider keine Anzeichen dafür, dass Ministerin Priska Hinz die richtigen Konsequenzen aus dem Fall Wilke zieht. Zu wenige Kontrollen – das allein erklärt den Fall Wilke nicht: Der Skandal liegt darin, dass die Behörden – auch in Abstimmung mit dem Ministerium – seit dem Frühjahr keine öffentlichen Rückrufe bei Wilke durchsetzten und die Menschen nicht oder nicht konkret genug warnten, um schwere Erkrankungen zu verhindern.…

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Aufarbeitung im Fall Wilke:Hessische Behörden müssen gemeinsam Konsequenzen ziehen

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Gegenseitige Schuldzuweisungen helfen nicht weiter Korbach(pm). Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich dafür ausgesprochen, dass die beteiligten Behörden – also das Verbraucherschutzministerium, das Regierungspräsidium Kassel und der Landkreis – gemeinsam Konsequenzen aus den Ereignissen bei dem Fleisch- und Wursthersteller Wilke ziehen. „Wir wissen, dass es auf allen drei Ebenen Fehler gegeben hat und wir sind bereit – zum Schutz der Verbraucher – die Lebensmittelüberwachung gemeinsam weiter zu verbessern, um auch das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen“, betont Landrat Dr. Reinhard Kubat. „Der Fokus sollte nicht auf gegenseitigen Schuldzuweisungen, sondern auf den richtigen…

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