Jugend debattiert in Corona-Zeiten

Bad Wildungen(pm). Unter ganz besonderen Vorzeichen stand dieses Projektjahr von Jugend debattiert. Trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie, konnten die Debatten auch in diesem Schuljahr im Klassenverband und dann im Schulfinale realisiert werden. Wie es momentan so üblich ist, wurde sogar ein Schüler digital in die Debatte dazugeschaltet. „Wir versuchen auch unter den gegebenen Einschränkungen und unter Verwendung der digitalen Strukturen, die an der Schule etabliert sind, das Beste für die Schülerinnen und Schüler herauszuholen“, so der Jugend-debattiert-Projekt-Lehrer Jannik Schwebel-Schmitt. Dass sie sich auf der Basis von Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit…

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Heranwachsenden Gehör verschaffen: Landkreis und Stadt Lichtenfels starten Umfrage

Korbach/Lichtenfels(pm). Die Pandemie hat alles verändert – insbesondere auch den Alltag von Kindern und Jugendlichen. Treffen mit Freunden, Freizeitaktivitäten und auch Schule sind – wenn überhaupt – nur unter besonderen Bedingungen möglich. Das belastet vieleHeranwachsende zusehends. Der Landkreis und die Stadt Lichtenfels nehmen die Sorgen der Heranwachsenden ernst – und haben gemeinsam ein Pilotprojekt gestartet und über 200 Heranwachsende zu einer Online-Umfrage eingeladen. Ziel ist es, die Probleme und Herausforderungen, die die Pandemie für sie mit sich bringt zu erkennen – und künftig durch gezielte Maßnahmen dagegen anzusteuern. Über 60…

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SPD Frankenberg: Jugendliche haben ein Recht gehört und beteiligt zu werden

Frankenberg(pm). Die SPD Frankenberg will sich weiterhin für junge Menschen einsetzen. Sie hatte beantragt, einen Streetworker am Jugendhaus in Frankenberg anzudocken, um in der mobilen Jugendarbeit Jugendliche aufzusuchen und sie in ihrem Alltag zu unterstützen. Diesen Antrag will die SPD, da er in der zu Ende gehenden Legislatur nicht mehr zur Abstimmung gebracht wurde, nach der Kommunalwahl erneut einbringen. Volker Heß sagt: „Mit der Mobilen Jugendarbeit bzw. einem Streetworker sollen Jugendliche angesprochen werden, die nicht durch die Arbeit des Jugendhauses erreicht werden können. Diese Arbeit setzt in der Lebenswelt der…

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Jugendaktionsprogramm: Mehr Teilhabe ermöglichen

Wiesbaden/Landkreis Waldeck-Frankenberg. Das neue Jugendaktionsprogramm des Landes Hessen zur Förderung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe junger Menschen wurde jüngst vorgestellt. Es fördert Jugendbildungsprojekte, die außerhalb der Schule stattfinden wie beispielsweise in Vereinen, Jugendorganisationen oder in der Kommune. Ziel des Programms ist, dass die Partizipation von Kindern und Jugendlichen gesteigert wird. Das Jugendaktionsprogramm ermöglicht Kindern und Jugendlichen, sich einzubringen, sich für gesellschaftliche Themen zu interessieren und bietet so einen Lern- und Erfahrungsraum für ihre eigene persönliche Entwicklung: „Mitmachen, mitgestalten sind wichtig, um junge Menschen frühzeitig an das Miteinander in einer demokratischen…

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Beim Jugendmedienschutz an hessischen Schulen ist noch reichlich Luft nach oben

Wiesbaden(pm). Zum Jugendmedienschutzes an hessischen Schulen sagt die heimische Abgeordnete Dr. Daniela Sommer: “Die Schule von heute muss es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, mit digitalen Endgeräten auf Unterrichtsmaterial zuzugreifen, Aufgaben online zu lösen und sich mit Klassenkameradinnen und -kameraden auf Plattformen auszutauschen.” Das zeige sich gerade in der Corona-Zeit, in der viele schulische Lehr- und Lernformate über Monate digital gestaltet werden mussten. Zwar ermögliche der vom Bund geschaffene Digitalpakt eine bessere technische Ausstattung, jedoch fehle es an einem umfangreichen Konzept für einen angemessenen Jugendmedienschutz. Darüber hinaus fehle es auch oftmals an Medienkompetenz bei Lehrern sowie bei Schülern. Insgesamt habe Hessen einen digitalen Nachholbedarf. Das zeigen nicht zuletzt Anrufe von Familien im Wahlkreisbüro der Abgeordneten, deren Kinder kein Tablet haben, die nicht dem Unterricht so folgen konnten, wie gewünscht. Das Land müsse endlich Konzepte liefern und nicht die Schulen, Schülerschaft und Lehrtätige mit diesen Herausforderungen alleine lassen, dies sei schließlich Teil der Rahmenvereinbarung Digitale Schule Hessen. Dass sich die Schulen darauf nur wenig verlassen konnten, zeigt, dass sie die digitale Beschulung ohne größtmögliche Unterstützung des Landes während der Schulschließungen aufgrund der Corono-Pandemie selbst aufbringen mussten.

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