Ein Einblick in die Geschichte des jĂĽdischen Lebens im Paderborner Land

Online-Vortrag des Kreismuseums Wewelsburg – Anmeldungen ab sofort möglichKreis Paderborn(krpb). Das ehemalige Hochstift Paderborn hat eine interessante und vielseitige jĂĽdische Geschichte. Am Sonntag, 16. Mai um 15 Uhr bietet das Kreismuseum Wewelsburg einen Auszug aus dem ursprĂĽnglich geplanten Themenrundgang als Online-Vortrag an. Ausgewählte Stationen in den beiden Museumsabteilungen, dem Historischen Museum des Hochstifts Paderborn und der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 – 1945, bilden die Ausgangspunkte. Der digitale Vortrag bietet darĂĽber hinaus spannende Einblicke in die Geschichte des jĂĽdischen Lebens im Paderborner Land anhand von Ausstellungsobjekten und Dokumenten an. Der…

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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Regionale Aspekte und allgemeine Perspektiven

13. Wissenschaftliches Symposium im Kreismuseums WewelsburgKreis Paderborn (krpb). Wissenschaftliche Arbeiten belegen es: Seit 1700 Jahren leben Menschen jĂĽdischen Glaubens in Deutschland. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert und seitdem kontinuierlich auch im Hochstift Paderborn. Deutschlandweit wird dieses Jubiläum im Jahr 2021 mit zahlreichen Veranstaltungen gewĂĽrdigt. Das Kreismuseum Wewelsburg widmet dieser langen gemeinsamen Geschichte unter anderem sein diesjähriges wissenschaftliches Symposium am 13. März 2021. Aspekte der jĂĽdischen Geschichte des Paderborner Landes und Westfalens kommen an diesem Tag ebenso zur Sprache, wie die Frage, wie Juden und Nichtjuden sich ihrer Vergangenheit erinnern. „1700…

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1.700 Jahre jĂĽdisches Leben in Deutschland

Kreismuseum Wewelsburg beteiligt sich mit einem vielfältigen Programm Kreis Paderborn (krpb). „Durch reichsweit gĂĽltiges Gesetzt erlauben wir allen Stadträten, dass Juden in den Stadtrat berufen werden“ – so steht es in einem Dekret des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321. Es galt fĂĽr das ganze damalige römische Reich, ausgelöst wurde das Dekret des Kaisers doch durch eine Anfrage des Stadtrates der Colonia Claudia Ara Agrippinensium – der heutigen Stadt Köln. Historikern gilt dieses Dekret daher als frĂĽheste schriftliche Quelle zur Existenz von JĂĽdinnen und Juden nördlich der Alpen, die sich…

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Erinnerung an jüdische Mitbürger: Gedenktafeln an Winterberger Häusern eingeweiht

Winterberg(pm). Das Ende des Zweiten Weltkriegs liegt bereits 75 Jahre zurĂĽck, doch die Erinnerungen an ihn und die Zeit davor sind wichtiger als jemals zuvor. Auch in Winterberg gab es jĂĽdische MitbĂĽrger, die fliehen mussten oder deportiert wurden. Um die Aufarbeitung dieser Geschichten und Schicksale in Winterberg kĂĽmmert sich Gisela Quick. Sie hatte schon vor Jahren die Idee, Stolpersteine oder Gedenktafeln vor den betreffenden Häusern, in denen damals Juden lebten, zu installieren. In Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Winterberg sowie mit UnterstĂĽtzung des Stadtmarketingvereins Winterberg mit seinen Dörfern wurden…

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Warum schreibst du mir nicht?

Lebensspuren verfolgter Menschen vor und während des zweiten Weltkrieges Kreis Paderborn(krpb). Mit Briefen und Postkarten, Tagebuchfragmenten, Fotos und Filmen aus Ghettos und Konzentrationslagern berichtet die Ausstellung „Warum schreibst du mir nicht?“ ĂĽber die Verfolgung von Juden, Roma und Sinti sowie Gegnern des nationalsozialistischen Regimes im Vorfeld und während des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale von fĂĽnf Menschen: wie sie ihrer Privatsphäre und Identität beraubt, von ihren Lieben getrennt wurden, meistens keine Ahnung hatten, was sie erwartete, und ihrem Schicksal nicht entkommen konnten. Besucherinnen und Besucher folgen ihnen durch…

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