Jagdstrecke veröffentlicht – Anstieg bei Rot- und Rehwild

Rund 84.000 Wildschweine, 8.200 Stück Rotwild und 97.000 Rehe sind in den hessischen Revieren im vergangenen Jagdjahr 2019/2020 zur Strecke gekommen. „Ich danke den Jägerinnen und Jägern für ihren zeitintensiven Einsatz. Die Jagd ist wichtig, zum einen aufgrund des drohenden Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest und zum anderen, um die Wiederbewaldung von kahlen Flächen zu gewährleisten. Denn nur mit lebensraumangepassten Wildbeständen kann dies gelingen. Rotwild und Rehe fressen junge Setzlinge an und gefährden so den wichtigen Aufbau eines klimastabilen Waldes“, betonte Staatsministerin Hinz bei der Veröffentlichung dieser Zahlen.

Weiter lesen

Jagdzeitänderung schafft Alternative bei leergehamsterten Supermarktregalen

Kassel(pm). Um die Wiederbewaldung der groĂźen kalamitätsbedingten Kahlflächen mit artenreichem Mischwald zu fördern, verlängert Hessen die Jagdzeiten insbesondere auf einjähriges Reh- und Rotwild. Frisches Wildfleisch steht damit einen Monat frĂĽher als ĂĽblich zur VerfĂĽgung.Auf die Witterung, die Folgen des Kontaktverbotes und andere Auswirkungen der Corona-Pandemie haben Forstleute keinen Einfluss. „Allerdings tun wir alles, um Risikofaktoren fĂĽr junge Bäumchen, die zum klimastabilen Mischwald von morgen heranwachsen sollen, so gering wie möglich zu halten“, informiert Michael Gerst, Leiter des Landesbetriebes HessenForst. Wildschäden gehören zu den beeinflussbaren Risikofaktoren. Deshalb hat das Land Hessen…

Weiter lesen

Hessen: Jagdverordnung novelliert

Landesregierung erfĂĽllt Anforderung des Staatsgerichtshofs Wiesbaden(pm). In dieser Woche wurden wichtige Ă„nderungen an der Hessischen Jagdverordnung vorgenommen. Zum einen können nun JungfĂĽchse und junge Marderhunde ganzjährig gejagt werden. AuĂźerdem wurde die Jagdzeit auf Steinmarder sowie BlässhĂĽhner erweitert. „Damit erfĂĽllen wir die Anforderungen des Staatsgerichtshofs. Dieser hatte in seinem Urteil vom 12. Februar klargestellt, dass wir bei diesen Tierarten nachbessern mĂĽssen“, erklärte Umweltministerin Priska Hinz. Bereits im Februar wurde die Schonzeit fĂĽr Jungwaschbären aufgehoben. DarĂĽber hinaus wurde der Beginn der Jagdzeit auf Rehböcke, Schmalrehe, Rot-, Dam-, Sika- und Muffelschmalwild auf den…

Weiter lesen

Nötige Vorbereitungen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest

Nachtzielgeräte fĂĽr Jagd auf Schwarzwild werden erlaubt – Jagdliche Ver- und Gebote im Seuchenfall Wiesbaden(pm). Anlässlich der heute verabschiedeten Ă„nderung des Hessischen Jagdgesetzes zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), erklärte der jagdpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Markus Meysner:„Sollte die Afrikanische Schweinepest nach Hessen eingeschleppt werden, mĂĽssen wir schnell und umfassend reagieren können. Im Sinne von Wildtieren und Landwirten mĂĽssen wir alles unternehmen, um diese schlimme Tierseuche im Ernstfall einzudämmen. Deshalb mĂĽssen im Seuchenfall andere jagdliche Mittel und Methoden greifen, als in der waidgerechten Jagd. Dieser Gesetzentwurf schafft dafĂĽr im Jagdrecht…

Weiter lesen

Jagd auf Funklöcher

Edertal(pm). Die SPD in Edertal bringt in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung einen Antrag ein mit dem Ziel, eine Beteiligung der Gemeinde an der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ der Deutschen Telekom AG zu erreichen. Die Aktion der Telekom ist an Kommunen gerichtet, deren Ortsteile noch nicht mit LTE bzw. mit gar keinem Handyempfang ausgestattet sind. „Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass die Telekom wie auch alle anderen Anbieter ohne einen solchen Aufruf die Funklöcher stopfen“, so Fraktionsvorsitzender Andreas Schaake. „Wenn die Telekom aber zu diesem Mittel greift und es dadurch…

Weiter lesen