Weibliche Genitalverstümmelung: Lebenslanges Leiden an Körper und Seele sichtbar machen und beenden

Lebenslanges Leiden an Körper und Seele sichtbar machen und beenden – von links nach rechts: Simone Böhmer, Gleichstellungsbeauftragte Kreis Paderborn, Landrat Manfred Müller, Rita Junker, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lichtenau, Silke Hink, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Borchen, Andrea Schlichting, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Salzkotten, Elisabeth Rüsing, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Borchen, Eva Bock, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Büren, Susanne Schneider, MdL und Mitglied Runder Tisch NRW, Astrid Freitag, Mitarbeiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn, Jawahir Cumar,, stop mutilation e.V., Roze Oezmen, Ratsfrau der Stadt Delbrück, Journalistin Renate Bernhard, Uta Fechler, FrauenRat NRW im Paderborner Kreishaus informierten und diskutierten zur weiblichen Genitalverstümmelung in Afrika und Europa.Foto: Kreis PaderbornWeibliche Genitalverstümmelung: Lebenslanges Leiden an Körper und Seele sichtbar machen und beenden

Paderborn(krpb). Die kleinen Mädchen werden von ihren Müttern aufgefordert, tapfer zu sein. Ihnen keine Schande zu bereiten. Dann werden sie festgehalten, von ihren eigenen Müttern, Großmüttern, Tanten oder auch Nachbarinnen. Die Beschneiderin nutzt eine Rasierklinge, ein Messer, eine Glasscherbe oder einen Dosendeckel, um die weiblichen Genitalien teilweise oder vollständig zu entfernen. Ohne Betäubung. Diese Praktik wird aufgrund tief verwurzelter Traditionen in 29 afrikanischen Ländern sowie in einigen Staaten in Südostasien und im Nahen Osten durchgeführt. Weltweit sind 200 Millionen Frauen und Mädchen betroffen. Alle 11 Sekunden wird ein Baby oder…

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Weibliche Genitalbeschneidung: Fachtag zum Schutz betroffener Frauen

Monika Lacher vom Runden Tisch gegen häusliche Gewalt und die Frauenbeauftragte des Landkreises Beate Friedrich laden zum Fachtag ein. Foto: Landkreis Waldeck-FrankenbergWeibliche Genitalbeschneidung: Fachtag zum Schutz betroffener Frauen

Korbach(pm). Zirka 200 Millionen Frauen weltweit sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation von Genitalbeschneidung betroffen. Zum Schutz betroffener Frauen und Mädchen veranstalten das Frauenbüro des Landkreises und der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt am 27. November einen Fachtag, zu dem auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist. Durch die Globalisierung rückt das brutale Ritual auch in Deutschland immer stärker in den Fokus. Es gibt auch hier betroffene Frauen und potentiell gefährdete Mädchen aus Einwanderungsländern. Bei der genitalen Beschneidung geht es um die Kontrolle weiblicher Sexualität und Gebärfähigkeit – und ist so nicht…

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