Verwesungsgeruch und Mäusekot

Symbolbild von Gerhard Bögner auf Pixabay Verwesungsgeruch und Mäusekot

foodwatch veröffentlicht vertraulichen Task-Force-Bericht zum Fall Wilke Berlin(pm). foodwatch hat am Montag den vertraulichen Bericht der „Task-Force Lebensmittelsicherheit“ zum Listerienskandal um die Firma Wilke veröffentlicht. Das Dokument führt auf mehr als 30 Seiten detailliert auf, wie schwerwiegend die Hygieneverstöße bei dem Wursthersteller tatsächlich waren – und wie die Behörden vergeblich versuchten, die Lage in den Griff zu bekommen. Aus Sicht von foodwatch dokumentiert der Bericht auch, wie die hessischen Behörden mehrfach fatale Fehlentscheidungen trafen und nicht das Notwendige taten, um die Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen. „Wenn die Angaben in…

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Hessische Behörden raten Schwangeren zu Arztbesuch nach Verzehr von Wilke-Produkten

Bild von StockSnap auf Pixabay Hessische Behörden raten Schwangeren zu Arztbesuch nach Verzehr von Wilke-Produkten

Informationen zu Verkaufsstellen werden weiter zurückgehalten Berlin(pm). Die hessischen Behörden empfehlen Schwangeren, die zurückgerufene Wilke-Produkte gegessen haben, einen Arzt aufzusuchen – halten aber gleichzeitig genau jene Informationen zurück, mit denen Schwangere prüfen können, ob sie die betroffenen Produkte verzehrt haben. Diese Informationspolitik hat die Verbraucherorganisation foodwatch als unverantwortlich kritisiert und Landesverbraucherschutzministerin Priska Hinz in einem Offenen Brief aufgefordert, endlich alle vorliegenden gesundheitsrelevanten Informationen öffentlich zu machen. „Schwangere, die betroffene Produkte verzehrt haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen“: So lautet die offizielle Empfehlung…

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Der Fall Wilke ist kein Einzelfall – Ministerin Klöckner muss Lebensmittelrecht reformieren

Bundesministerin Julia Klöckner Von Olaf Kosinsky - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017-10-17_Grundsteinlegung_Landtag_Rheinland-Pfalz_by_Olaf_Kosinsky-79.jpg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67387875Der Fall Wilke ist kein Einzelfall – Ministerin Klöckner muss Lebensmittelrecht reformieren

Berlin(pm). Die Verbraucherorganisation foodwatch hat davor gewarnt, bei der Aufarbeitung des Lebensmittelskandals um den Wursthersteller Wilke von einem Einzelfall auszugehen. Vielmehr hätten ganz wesentlich dieselben Gesetzeslücken und Schwachstellen im Lebensmittelrecht zu diesem Skandal beigetragen, die auch vergangene Lebensmittelskandale – von Dioxin über Pferdefleisch bis Fipronil – ermöglicht hatten. Dies zeigt eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Analyse, in der foodwatch auf Basis des bisherigen Wissensstandes Fehler und Versäumnisse von Politik und Behörden im Fall Wilke aufführt. „Der Listerien-Fall führt uns wie unter dem Brennglas vor Augen, was bei der Lebensmittelsicherheit…

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Kontrollbehörde stellte Wursthersteller Wilke noch im September ein positives Zeugnis aus

Wilke Waldeck Wurstwaren in BerndorfKontrollbehörde stellte Wursthersteller Wilke noch im September ein positives Zeugnis aus

foodwatch fordert Aufklärung über Widersprüche nach Angaben von Hessens Verbraucherschutzministerin Berlin(pm). Das Landratsamt Waldeck-Frankenberg hat dem Wursthersteller Wilke noch Anfang September ein positives Zeugnis ausgestellt und damit die weitere Produktion ermöglicht. Zu diesem Zeitpunkt war der Listerien-Verdacht bei den Behörden schon seit Wochen bekannt, zudem waren kurz zuvor erhebliche Hygienemängel in dem Betrieb beanstandet worden. Diese Abläufe gehen aus einer Auskunft des hessischen Umweltministeriums gegenüber der Verbraucherorganisation foodwatch sowie aus Angaben des Landkreises hervor. Demnach wurde das Landratsamt als zuständige Kontrollbehörde bereits am 20. August 2019 über einen konkreten Listerien-Verdacht…

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Verwaltungsgericht Kassel: Verbraucher haben keinen Anspruch auf schnelle Auskunft

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay Verwaltungsgericht Kassel: Verbraucher haben keinen Anspruch auf schnelle Auskunft

foodwatch: Klöckner muss Informationsrechte der Menschen per Gesetz stärken Kassel/Berlin,(pm). Das Verwaltungsgericht Kassel hat einen Eil-Antrag auf Herausgabe verbraucherrelevanter Informationen zum Rückruf der Wilke-Produkte durch hessische Behörden zurückgewiesen. Den Beschluss teilte das Gericht foodwatch am Freitag mit (Aktenzeichen 4 L 2482/19.KS). Die Verbraucherorganisation hatte eine einstweilige Anordnung gegen den hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg beantragt, um diesen zur Herausgabe von Informationen über die Verkaufs- und Abgabestellen der zurückgerufenen Produkte zu verpflichten. Dieser Antrag scheiterte. Zuvor hatte das hessische Verbraucherschutzministerium gegenüber foodwatch erklärt, über eine Herausgabe der Informationen nicht eilig, sondern nur nach…

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