Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen trägt die alleinige Verantwortung für volles Risiko bei seiner Windkraftplanung

Bild von Pexels auf Pixabay Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen trägt die alleinige Verantwortung für volles Risiko bei seiner Windkraftplanung

Kreis Paderborn bezieht Stellung zum Interview mit Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen Kreis Paderborn(krpb). Wer in Deutschland eine Windkraftanlage bauen will, die höher als 50 m ist, braucht dazu eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Erfüllt der Antragsteller alle rechtlichen Voraussetzungen, hat er einen Anspruch auf Erteilung einer Genehmigung durch die jeweils zuständige untere Immissionsschutzbehörde. Einzige Steuerungsmöglichkeit für den Ausbau oder Stopp der Windkraft ist die Ausweisung von Windkonzentrationszonen in einem Flächennutzungsplan (FNP). „Für den FNP ist allein die jeweilige Stadt oder Gemeinde, für Borchen also die Gemeinde Borchen zuständig“, betont der…

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Landrat Manfred Müller mahnt Borchens Bürgermeister Allerdissen zur Sachlichkeit

Landrat Manfred Müller mahnt Borchens Bürgermeister Allerdissen zur Sachlichkeit

“Ich rate dringend, juristische Fragen nüchtern und sachlich und nicht emotional zu behandeln“ Kreis Paderborn(krpb). „Ist es hilfreich, einen Vergleichsvorschlag eines unabhängigen Gerichts als Kungelei oder Kuhhandel, ein Schreiben der Kreisverwaltung Paderborn, das Risiken und Optionen aufzeigt, als Drohung und Unverschämtheit zu bezeichnen und ein Gesprächsangebot des Landrats als Bedrohung der Geschlossenheit des Rates zu interpretieren?“ Landrat Manfred Müller zeigt sich entsetzt über die Diktion von Bürgermeister Reiner Allerdissen in der gestrigen Ratssitzung, zu entnehmen einem Artikel der Neuen Westfälischen im Internet. Der Landrat mahnt den Borchener Verwaltungschef eindringlich, den…

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Windkraft in Borchen: Wieder auf Anfang, alles wieder offen

Die Karte zeigt jene drei Anlagen, deren Ablehnung durch einen Vergleich hätte bestandskräftig werden können, s. rote Umrahmung. Die grün eingekreiste Windkraftanlage hätte mit erheblichen Betriebseinschränkungen an den Start gehen können, wenn die Gemeinde rechtzeitig ihr gemeindliches Einvernehmen erteilt und damit einen Vergleich möglich gemacht hätte. Windkraft in Borchen: Wieder auf Anfang, alles wieder offen

Gericht muss Flächennutzungsplan inzident prüfen Kreis Paderborn (krpb). Durch das Inkrafttreten des Flächennutzungsplanes (FNP) der Gemeinde Borchen am 25. Juni ist eine neue Rechtslage eingetreten: Der in der mündlichen Verhandlung am 17. Juni seitens des Verwaltungsgerichts Minden vorgeschlagene Vergleich, eine statt der vier abgelehnten Windkraftanlagen mit erheblichen Betriebseinschränkungen doch noch zu erstreiten, ist vom Tisch, da sich jetzt alle vier Windkraftanlagen außerhalb der im neuen FNP ausgewiesenen Konzentrationszonen befinden. Dieser Vergleichsvorschlag hätte Rechtssicherheit für alle Beteiligten bringen können. Jene Anlage, die aus Sicht des Gerichts hätte genehmigungsfähig sein können, wäre…

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Renaturierte Altenau in Kirchborchen: „Krumm und nass! Muss das so sein?“

created by dji cameraRenaturierte Altenau in Kirchborchen: „Krumm und nass! Muss das so sein?“

Wasserverband Obere Lippe bietet in Kooperation mit der Gemeinde Borchen eine Exkursion an der Altenau in Borchen an Borchen(pm). Im April 2015 hat der Wasserverband Obere Lippe (WOL) in Kooperation mit der Gemeinde Borchen die Altenau auf einer Länge von 450 m in Kirchborchen renaturiert. Dazu wurde ein neues Bachbett angelegt. Die Altenau kann jetzt wieder schwungvoll durch die Auenwiese fließen. Ganz bewusst wurde zudem so genanntes Totholz, in diesem Fall Weiden- und Pappelstämme, eingebaut, um Strukturvielfalt für Kleinstlebewesen und Fische zu schaffen, die sich dort ansiedeln können. Der WOL…

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Windrad-Havarie: neue ENERCON-Windkraftanlage in Borchen verursacht Umweltkatastrophe

Borchen/Kreis Paderborn.(Gudrun Ponta/nh). Zwei Rotoren einer neuen ENERCON E-115 Windenergieanlage im Kreis Paderborn werden zerfetzt und verursachen eine großflächige Kontamination mit unzähligen scharfkantigen Glasfaser-Partikeln. Gegen 19 Uhr am 8.März sind zwei Rotoren einer nagelneuen ENERCON E-115-Windkraftanlage völlig zerfetzt worden – die Teile sind über 500m weit geflogen. Weder Bauherr ENERCON noch Betreiber WestfalenWind haben nach dem Vorfall die Öffentlichkeit oder die Polizei informiert, obwohl Lebensgefahr durch herumfliegende Bruchstücke bestand. Erst nachdem ein Ettelner Bürger die Polizei informiert hatte, wurde der Bereich um die havarierte Windenergieanlage großräumig abgesperrt. Die Absperrungen der Unfallstelle reichten…

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