Aufforstungen alleine reichen nicht

NABU fordert umfassende Waldstrategie im Klimawandel Wetzlar(pm). Etwa 20.000 Hektar Wald sind allein in diesem trockenen Sommer in Hessen abgestorben. Das entspricht 2,2 Prozent der Waldfläche. Ministerpräsident Volker Bouffier und Umweltministerin Priska Hinz haben für den morgigen Freitag die Verkündung von politischen Konsequenzen angekündigt. Angesichts der großen Schäden fordert der NABU eine umfassendere Waldschutzstrategie. Sie müsse aus drei Säulen bestehen: „Eine Anpassung an den Klimawandel verlangt neben Waldneugründungen auch den Schutz von Waldgebieten und die Waldstabilisierung“, so Mark Harthun, Waldexperte des NABU Hessen. Wichtiger als Aufforstungen sei die Vorsorge gegen…

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Streckung der Holzernte als Sofortmaßnahme statt Aufforstungsprogramme

NABU Hessen fordert andere Praxis der Forst-Bewirtschaftung Wetzlar(pm). Nach 16 Monaten Trockenheit zeigen sich diesen Sommer die Folgen der Klimaerwärmung für den hessischen Wald. Überall sind sterbende Fichten- und Kiefernbestände zu sehen. „Künftig darf nicht mehr die Holz-Produktion im Vordergrund stehen, sondern der Erhalt der Wälder“ fordert Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen, angesichts der aktuellen umfangreichen Waldschäden. Der Naturschutzbund fordert als Sofortmaßnahme eine zeitliche Streckung der Ernte. Statt radikaler Schirmschläge solle künftig das feuchte Waldklima in einem „Dauerwald“ erhalten bleiben. Die Stabilisierung unserer heimischen Laubwälder ist viel wichtiger als…

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