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Freitag, 09 November 2018 11:09

„Von Daten zu Taten“ - Gemeinsam setzen sich 90 Partner Ziele für 2023

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Kreis Paderborn(krpb). „Wir greifen heute tüchtig in die Schüppe“, verspricht Landrat Manfred Müller den Teilnehmern der Umsetzungskonferenz. Rund 100 Personen von 90 Institutionen sind der Einladung des Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Paderborn (BIZ) gefolgt, um gemeinsame Ziele im Bereich der Bildungsförderung von der Kindertagesstätte bis zur Ausbildung sowie bei der Integration von Menschen mit Einschränkungen oder Flüchtlingen festzulegen und umzusetzen. Herausgekommen sind zwölf Leit- und Mittlerziele, die in den nächsten fünf Jahren bis 2023 erreicht werden sollen.

 

„Von Daten zu Taten“ – das war das Motto der Umsetzungskonferenz, die den zweiten Schritt in einem längerfristigen Prozess bildet. Dieser hatte im letzten Jahr mit einer großen Zukunftskonferenz begonnen. „Wir wollen den Kreis Paderborn fit machen für die Zukunft und dabei gemeinsam mit vielen Akteuren den Menschen in unserem Kreis konkrete Hilfe bieten“, beschreibt der Landrat die Vision des Kreises. Um diese zu verwirklichen, hatten bei der Zukunftskonferenz 2017 die Teilnehmer Ziele und Wünsche formuliert. „Wir haben in den vergangenen Monaten diese ‚Wünschesammlung‘ zusammengefasst, die zwölf Leitziele herausgearbeitet und weitere Institutionen und Verbände angesprochen, die gemeinsam an diesen Zielen mitarbeiten wollen“, erklärt Dr. Oliver Vorndran, Leiter des BIZ, den Werdegang des Prozesses. Nachdem der Kreistag den Leitzielen zugestimmt ist, ist nun mit der Umsetzungskonferenz der Startschuss gefallen, um aus den Plänen konkrete Projekte zu realisieren Die hohe Zahl an Ausbildungsabbrüchen oder Schulabgänger ohne Schulabschluss sind zum Beispiel zwei Probleme, die die Teilnehmer angehen wollen. Dafür soll unter anderem die Unterstützung von schwächeren Schülern optimiert werden,. Gleichzeitig soll die Berufsorientierung der Schüler durch eine engere Kooperation von Unternehmen und Schulen verbessert werden. Aber auch Akteure außerhalb der Schule wie der KreisSportBund können zu einem besseren Übergang von Schule zu Beruf beitragen. Sie planen, ehrenamtlich engagierten Jugendlichen mit Zertifikaten soziale Kompetenzen zu bescheinigen. Damit könnten auch Schüler im Bewerbungsgespräch punkten, die sonst aufgrund ihrer Noten aussortiert würden. „Es sind viele ehrgeizige, spannende und herausfordernde Ziele zusammengekommen. Bei der Umsetzungskonferenz haben sich nun Arbeitsgruppen für jedes Ziel gebildet und sich Teilnehmer verpflichtet, an den einzelnen Zielen mitzuarbeiten“, berichtet Vorndran über das Ergebnis der Umsetzungskonferenz. Das besondere sei, dass sich in den Arbeitsgruppen staatliche Institutionen wie Schulen, die Agentur für Arbeit oder das Jugendamt mit gesellschaftlichen Akteuren wie den Kammern oder Flüchtlingsinitiativen mischen. „So ist sichergestellt, dass keine Wirrwarr aus parallelen Angeboten entsteht und die Fachleute ihre gesammelte Kompetenz in ein gemeinsames Projekt bündeln“, so Vorndran. „Sie haben es in der Hand aktiv zu gestalten, wie diese Ziele in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden“, gibt Landrat Manfred Müller den 100 Teilnehmern mit auf den Weg. In einem Jahr haben die Arbeitsgruppen nun Zeit, sich zu vernetzen, Projekte zu erarbeiten und umzusetzen. 2019 wird das BIZ alle zu einer erneuten Konferenz einladen und dann werden Landrat und Teilnehmer sehen, welche Fortschritte auf den Weg in einen zukunftssicheren Kreis Paderborn erreicht wurden.

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