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Sonntag, 08 April 2018 17:08

March for Science - Wissenschaft im Zeitalter von alternativen Fakten

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 Prof. Dr. Wolfgang Nellen  vom Organisationsteam March for Science Kassel. Prof. Dr. Wolfgang Nellen vom Organisationsteam March for Science Kassel. Foto:pr/nh

Kassel(pm/nh). Am 14. April 2018 gehen – so wie bereits 2017 – weltweit Menschen auf die Straße, um für Vertrauen in die Wissenschaft, für Offenheit der Wissenschaft und für Bildung, die es der Bevölkerung leichter macht, Wissenschaft zu verstehen, zu demonstrieren. Nicht nur Wissenschaftler, jeder ist aufgerufen, mitzumachen, so Mario Dirks, Initiator der Aktion in Kassel. „Kassel hat nicht die uralte Tradition einer großen Wissenschaftsstadt, der Erfolg des letzten Jahres hat aber gezeigt, dass es ein breites Interesse in der Bevölkerung gibt. Die Organisatoren aus den Natur- und Geisteswissenschaften laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, am 14. April um 14 Uhr auf dem Bebelplatz für die Wissenschaft zu demonstrieren“, Prof. Dr. Wolfgang Nellen vom Organisationsteam March for Science Kassel. Besonders interessant wird in diesem Jahr die Zuschalten von Studenten aus Indonesien sein, die dort ebenfalls demonstrieren und über die Situation der Wissenschaft dort berichten.

„Wissenschaft muss transparent und diskussionsbereit sein. Vor allem aber muss ein stärkeres, wechselseitiges Vertrauen zwischen den Expertinnen und Experten der Wissenschaft und der Bevölkerung geschaffen werden. Der March for Science setzt sich für Freiheit der Wissenschaft und für eine faktenbasierte Politik ein“, erläutert Prof. Dr. Reiner Finkeldey, Universitätspräsident der Universität Kassel. Neben Ansprachen des Präsidenten der Universität Kassel und der Organisatoren haben auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder die Möglichkeit, das Wort zu ergreifen, Forderungen an die Wissenschaft zu stellen oder Plädoyers für eine wissensbasierte Gesellschaft abzugeben. Am Stand von Science Bridge e.V. gibt es kleine Einblicke in die wissenschaftliche Praxis und Diskussionsmöglichkeiten. In Kassel sammeln sich die Demo-Teilnehmer, die aus der gesamten Region Nordhessen erwartet werden, um 14 Uhr auf dem Bebelplatz. Sprechen werden unter anderem::Bürgermeisterin Ilona Friedrich - Prof. Dr. Reiner Finkeldey,  Prof. Dr. Ulrich Siemeling, Universität Kassel,  Prof. Dr. Wolfgang Nellen, Universität Kassel, Organisiert wird die Veranstaltung von Privatpersonen aus der Wissenschaft und vielen anderen Bereichen der Gesellschaft, die über Facebook und Twitter zusammengefunden haben. Alle engagieren sich ehrenamtlich, sind ausdrücklich überparteilich und repräsentieren weder eine Universität noch eine andere Institution oder Vereinigung.

Kommentare   

# Andreas Salzmann 2018-04-09 13:32
Kein leichtes Unterfangen die Glaubwürdigkeit und Integrität der Wissenschaften wieder zu erlangen, nach flächendeckende m politischem Mißbrauch (hier überhaupt noch von Freiheit zu reden ist mittlerweile Zynismus pur) in allen Bereichen. (u.a. plakativ Klimaforschung oder Gender Studies) Gerade auf letztgenanntem Gebiet ist die Uni in Kassel wohl kaum ein Vorbild für die Wissenschaften. Ist der "march for science" wohl doch eher eine getarnte politische Veranstaltung.?
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