SPD-Bundestagsfraktion vor Ort – Lärmschaden und gerechter Lärmschutz

Lärm macht krank
Zierenberg(pm). Die SPD-Bundestagsabgeordneten Esther Dilcher und Kirsten Lühmann haben am Mittwoch zu einer Veranstaltung der Bundestagsfraktion in Zierenberg die Mitglieder des Aktivbündnisses Lärmschutz und betroffene Anwohnerinnen und Anwohner eingeladen. Der Hausherr und Bürgermeister Rüdiger Germeroth hielt eine Einführung zur historischen Straßenführung vor Ort und der Entwicklung des Verkehrs in Deutschland. Die Sprecherin der AG Verkehr der SPD-Bundestagsfraktion Kirsten Lühmann sprach in einem engagierten Vortrag zu aktuellen Möglichkeiten des Lärmschutzes : „Wir müssen eine andere Denke entwickeln: Nicht, wie können wir den Verkehrsfluss erhalten, sondern: Wie können wir die Menschen schützen, wenn wir den Verkehrsfluss erhalten wollen! Zukünftige Chancen, wie die überfällige Gleichbehandlung von Lärmvorsorge und Lärmsanierung, müssen ergriffen werden, um
vom Lärm Betroffene zu entlasten.“

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Wilfried Appel, ein Sprecher der Bürgerinitiative Lärmschutz Zierenberg/Habichtswald, führte die Aktionen der BI aus, unter anderem die Aufstellung von Smart-Boxen (Umweltmessgeräte) entlang der Bundesverkehrsstraßen zur Lärmmessung, um aktuelle Daten zu erhalten. Die Landtagsabgeordnete Manuela Strube unterstützt dieses Projekt, in Kooperation mit der Universität Kassel sollen die gemessenen Daten auf einem Dashboard wissenschaftlich ausgewertet werden, um auf fundierter Grundlage reale Ergebnisse zu erzielen.

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„Der konstruktive Austausch mit Bürgerinitiativen und engagierten Anwohnern zeigt deutlich das Problem: Das von Andreas Scheuer chaotisch geführte Verkehrsministerium“, so Esther Dilcher. „Ich freue mich über das Angebot von Kirsten Lühmann, gemeinsam mit interessierten Menschen die Autobahn GmbH in Berlin zu besuchen“, so Esther Dilcher weiter. „Wir nehmen viele Aufgaben mit
nach Berlin, um endlich echte Resultate erzielen, denn Lärm macht krank!“

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