Waldeck in Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ aufgenommen

Sachsenhausen(pm). Die Stadt Waldeck nimmt mit ihren beiden Ortsteilen Waldeck und Sachsenhausen am Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ teil. Mit der Gründung einer Lokalen Partnerschaft (LoPa) am Donnerstag, den 27. Mai 2021, sind nun auch lokale Akteure beteiligt. Die Ortsteile Waldeck und Sachsenhausen haben über das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ in den nächsten zehn Jahren die Möglichkeit, Fördermittel für die Umsetzung öffentlicher und privater Sanierungsmaßnahmen zu erhalten. Die Mittel des Landes Hessen und des Bundes fließen in die Umsetzung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für die nordhessische Stadt. „Mit der erfolgreichen Bewilligung der Fördermittel kann der Stadtentwicklungsprozess nun aktiv starten. Ich freue mich, dass wir so viele Beteiligte in unserer Stadt einbinden können“, sagt Waldecks Bürgermeister Jürgen Vollbracht. Das unterstreicht auch Ingolf Linke, Projektleiter bei der landeseigenen ProjektStadt, die den Prozess in Waldeck betreut: „Die Einbeziehung der lokalen Akteure ist ein entscheidendes Kriterium für einen erfolgreichen Umsetzungsprozess. Die Maßnahme muss auch von den Menschen vor Ort mit initiiert und getragen werden.“

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In der LoPa für Waldeck sind rund 20 Personen aus beiden Ortsteilen organisiert. Über die LoPa können die lokalen Akteure ihre Ideen und Anregungen direkt in den ISEK-Prozess einbringen und an der Ziel- und Maßnahmendefinition mitarbeiten. Darüber hinaus werden die Beteiligten die Stadtverwaltung beraten sowie einzelne Projekte initiieren und begleiten. Allein bis November 2021 sind vier Treffen vor wichtigen Bearbeitungsschritten geplant. In der Umsetzungsphase ab 2022 wird die Einbindung voraussichtlich im Rahmen von zwei jährlichen Treffen vor und nach der Programmantragsstellung erfolgen.

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Für das Projekt wurde zudem eine Webseite eingerichtet, die ab dem 31. Mai bis Ende Juni 2021 freigeschaltet ist. Unter www.sachsenhausen-waldeck-mitgestalten.de können sich Interessierte informieren sowie beim sogenannten Crowdmapping über eine interaktive Karte ihre Anregungen und Hinweise eingeben und mit den Planern in einen Dialog treten.

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