Rotary Club Korbach-Bad Arolsen engagiert sich weiterhin intensiv in der Region

Korbach/Bad Arolsen(pm). Seit seiner Gründung 1971, also vor genau einem halben Jahrhundert, engagiert sich der Rotary Club Korbach-Bad Arolsen intensiv und auf vielfältige Art und Weise für das Gemeinwohl. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Jugend, Soziales, Sport und Kultur. Davon profitiert aber nicht nur die Region Nordwaldeck, in der der Serviceclub verwurzelt ist, sondern auch Regionen, in der gesamten Welt, die Unterstützung benötigen. Auch die weltweit mehr als 1,2 Millionen Rotarierinnen und Rotarier in rund 34.000 Clubs bündeln ihre Kräfte und Möglichkeiten, um an den internationalen Brennpunkten humanitäre Hilfe leisten zu können.

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„Das ist eine der Stärken der Rotarier, dass sie überall in der Welt und auf allen Kontinenten vertreten sind, ein riesiges Netzwerk, das freundschaftlich und vertrauensvoll zusammenarbeitet“, betont Andreas Schwarzer, amtierender Präsident des RC Korbach Bad-Arolsen. Auf diese Weise sei zudem sichergestellt, dass die Spenden ordnungsgemäß verwendet würden und da hinkämen, wo sie wirklich gebraucht werden. In den letzten Jahren sind kontinuierlich Spenden in einer Größenordnung zwischen 70.000 und 100.000 Euro an gemeinnützige Projekte geflossen. „Im vergangenen Jahr 2020 waren es 95.000 Euro und das trotz der Einschränkung der Clubaktivitäten infolge der Corona-Pandemie“, freut sich der Schatzmeister des Clubs Kai Alexander Schmidt. Die Hälfte der Summe sei im Wirkungsbereich des Clubs, insbesondere also in Korbach, Bad Arolsen, Willingen sowie den nordwaldeckischen Gemeinden eingesetzt worden.

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Da Rotary-Clubs US-amerikanischem Vereinsrecht unterliegen, sind sie in Deutschland nicht in die Vereinsregister eingetragen. Deshalb hat der RC Korbach-Bad Arolsen noch einen „Verein der Freunde Rotary“ gegründet, der Spenden einsammeln und Spendenbescheinigungen ausstellen kann. Den Vorsitz hat der Bad Arolser Rotarier Willy Schaumburg inne. Über die Zusammensetzung der Spenden berichtet er:
Zunächst einmal sind wie bei jedem Verein auch bei Rotary die Mitgliedsbeiträge der Grundstock der finanziellen Handlungsfähigkeit. Aber auch durch die traditionelle Weihnachtsspende, Spendenaktionen zu Familienfesten und besonderen persönlichen Anlässen, die Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Mittelalterlichen Markt in Korbach oder dem Weinfest in Bad Arolsen, Charity-Veranstaltungen wie dem „Ball der Generationen“ werden zusätzliche Mittel in erheblichem Umfang generiert. Im Umfeld des Clubs haben sich zudem viele Einzelhändler bereit erklärt, Spendenboxen aufzustellen.“

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50 Prozent der Spenden kommen Projekten, Institutionen und Veranstaltungen in der Region Nordwaldeck zugute, fast 50.000 Euro in 2020. Ein Schwerpunkt lag bei der der Förderung der tiergestützten Therapie für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Landkreis, beim Kinderhospiz in Fritzlar, zu dessen Einzugsbereich auch Waldeck-Frankenberg gehört, bei der Förderung der Suchtberatung sowie einer Anzahl kleinerer Veranstaltungen kultureller oder sportlicher Natur. Auch die Abiturpreise an Schülerinnen und Schüler, die sich neben hervorragenden schulischen Leistungen auch durch gesellschaftliches Engagement profiliert haben, sind im vergangenen Jahr wieder verliehen worden. 40 Prozent des Spendenaufkommens flossen 2020 in Auslandsprojekte des Clubs, so Schatzmeister Kai Alexander Schmidt. Weitere 10 Prozent in internationale rotarische Gemeinschaftsprojekte. Man habe die langjährige Unterstützung eines Krankenhauses in Nepal ebenso fortgeführt wie die vor einigen Jahren begonnenen humanitären Projekte in Myanmar (u.a. Schulbau). Die christliche Gemeinde in Beirut, die unter extrem schwierigen Bedingungen existiere, habe man ebenfalls finanziell wie ideell unterstützt.

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Einen Fokus legen die Rotarier aus Nordwaldeck mittlerweile auf Hilfsprojekte in Afrika. In Uganda wurde die Hilfsorganisation Tabitha gefördert, die Pakete mit Grundnahrungsmitteln sowie Hygieneprodukten an Familien verteilt, die besonders hart unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie leiden Willy Schaumburg weist noch darauf hin, dass auch die „klassischen“ Hilfsaktionen der Rotarier aus Nordwaldeck weiter im Fokus gestanden haben. So etwa die Ostpreußenhilfe. Hier werden seit 30 Jahren ein kirchliches Kinderheim sowie ein Altenheim vorwiegend mit Sachspenden (u.a. mit einem Krankenwagen, aber auch mit Baumaterialien) unterstützt, um den Bewohnerinnen und Bewohnern auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein menschenwürdiges Zuhause zu bieten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei regional erzeugten Lebensmitteln, die von Erzeugern vor Ort aufgekauft und an die Einrichtungen verteilt werden. Gemeinsam mit anderen Rotary-Clubs in Nordhessen haben die heimischen Rotarier wieder ein „Oststipendium“ ausgelobt, das besonders begabten jungen Studentinnen und Studenten aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion und darüber hinaus einen Studienaufenthalt in Kassel ermöglicht.

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Präsident Andreas Schwarzer, Schatzmeister Kai Alexander Schmidt und der Vorsitzende der „Vereins der Freunde Rotary“ Willy Schaumburg, danken allen Rotarierinnen und Rotariern sowie weiteren Spendern, dass sie auch im vergangenen Jahr das Spendenaufkommen allen Widrigkeiten zum Trotz auf hohem Niveau gehalten haben. Angesichts dieser Bereitschaft sei man sicher, dass der Servicegedanke des Clubs auch weiterhin in Projekte umgesetzt werden könne, die den Menschen in der Heimat, aber auch in vielen Ländern dieser Welt Verbesserungen und Perspektiven bieten werden.

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