Kitzrettung: Wiebke Knell informiert sich bei SchwalmCopter

Schwalmstadt(pm). Die landwirtschaftlich-politische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Wiebke Knell besuchte den „Kitzretter“ Alexander Bätz, der mit seinem Unternehmen SchwalmCopter professionelle Drohnenflüge in den verschiedensten Bereichen anbietet. Knell, als Jägerin selbst mit der Kitzhege befasst, war in den sozialen Medien auf Bätz aufmerksam geworden, der gerne bereit war, der Abgeordneten über seine Drohneneinsätze zu berichten. Die Kitzrettung ist eine von vielen Einsatzmöglichkeiten für die Drohne. Mit Wärmebildkameras können abgelegte Kitze vor der Mahd im hohen Gras oder Getreidefeld entdeckt werden. Wenn ein Kitz entdeckt wird, wird es entsprechend umgesetzt. „Bei einem Einsatz haben wir innerhalb einer Stunde in einer einzigen Wiese drei Kitze auf diese Weise retten können“, berichtet Bätz.

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„Der Tod durchs Mähwerk ist sehr schlimm und kann durch Technik und Innovation vermieden werden. Deswegen befürworte ich den Einsatz von Drohnen zur Kitzrettung“, erklärt Knell. Doch nicht nur bei der Kitzsuche ist die Drohne einsetzbar. Sie kann den Düngebedarf der Nutzpflanzen anhand des Wuchses punktgenau feststellen und die Daten an den Düngecomputer weitergeben. So erreicht man ein optimales Düngeergebnis. Das Spektrum für den Einsatz ist groß. Bätz kann mit seiner Drohne auch bei Personensuchen, jagdlichen Nachsuchen, Feuerwehreinsätzen, Gebäudeinspektionen oder der Überprüfung von Photovoltaikanlagen helfen.

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Knell, die auch forstpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion ist, war begeistert, dass mit der Drohne auch Bäume gefunden werden können, die vom Borkenkäfer befallen sind oder Trockenheitsschäden haben. „Das dürfte bei der prekären Waldsituation sicher schneller gehen als durch eine manuelle Auszeichnung“, stellt Knell fest. Bätz berichtet der FDP-Abgeordneten aber auch von Problemen, denn mittlerweile sind die Hürden für den Einsatz der Drohne erheblich angestiegen. Nicht zuletzt durch den leichtfertigen Umgang unbesonnener Zeitgenossen, die z.B. im Bereich von Flughäfen ihre Drohnen fliegen ließen. „Man braucht schon sehr umfangreiche Genehmigungen und Befähigungsnachweise, insbesondere seitdem das Rechtsgebiet vom Bundes- in das EU-Recht übergeleitet wurde“, erläutert Bätz. Doch davon lässt er sich nicht abschrecken und bietet seine Dienste für zahlreiche Einsatzmöglichkeiten an. „Es war wirklich ein aufschlussreiches und spannendes Treffen. Ich freue mich, dass wir mit Alexander Bätz in unserer Schwälmer Heimat jemanden haben, der die hilfreichen Drohendienstleistungen anbietet “, resümiert Knell zum Abschluss.

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