Frankenberger Winterdienst hat die Kälteperiode gut gemeistert

Frankenberg(pm). Die Temperaturen der letzten Tage waren frühlingshaft mild, nur vereinzelt sind noch Schnee- und Eisreste im Stadtgebiet zu sehen. Die Erinnerungen an die Schneemassen der letzten Wochen sind beim Leiter des Frankenberger Betriebshofes, Martin Hecker, allerdings noch frisch. „Das waren zuletzt extreme Temperaturen mit ungewöhnlich viel Schnee. Da waren jeden Tag knapp 40 Leute in zwei Schichten im Einsatz. Das ging morgens gegen vier Uhr los und dauerte zum Teil bis 22 Uhr am Abend.“ Ein Bereitschaftsdienst ist immer auch noch über diese Zeiträume hinaus im Einsatz gewesen, zum Beispiel für die Zufahrt zum Krankenhaus, die rund um die Uhr frei sein muss.

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Mit insgesamt sieben Räumfahrzeugen und zwei Kleintraktoren sorgt das Team des städtischen Betriebshofes für sichere Straßen im Frankenberger Stadtgebiet. „Wir sind für 140 Kilometer Straße verantwortlich, zum Teil muss in beide Richtungen geräumt werden. Dazu kommen noch rund 30 km Radwege und Bürgersteige“, erklärt Hecker. Geräumt und gestreut wird dabei nach einem festgelegten Schema. Die Frankenberger Straßen sind dafür in drei Kategorien eingeteilt. Hauptstraßen haben die oberste Priorität, dann Nebenstraßen und schließlich weniger befahrene Straßen in den Wohngebieten. „Die Verkehrssicherheit hat dabei oberste Priorität.“

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Rund 600 Tonnen Salz hat der Winterdienst in dieser Saison in Frankenberg bereits auf die Straße gebracht. In den milderen Wintern der letzten Jahre waren es jeweils nur etwa 200 Tonnen. „Wir wollen natürlich so wenig wie möglich Salz verwenden, um Wasser und Boden nicht zu versalzen. Zum anderen ist es ein Kostenfaktor“, bekräftigt der Betriebshofleiter. Die Alternativen zum Salz, wie beispielsweise Split, brächten jedoch andere Nachteile mit sich. Die Salzmenge lässt sich dank moderner Technik in und an den Fahrzeugen genau dosieren und entsprechend immer dem Bedarf anpassen. Nachdem die Straßen geräumt waren und kein neuer Schnee mehr gefallen war, wurde in diesem Jahr zusätzlich auch Schnee abtransportiert. Rund 200 Kubikmeter Schnee haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebshofes innerhalb von nur drei Tagen abgefahren, vor allem in der Bahnhofstraße, am Bahnhof, an Bushaltestellen und auf verschiedenen Parkplätzen.

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Bürgermeister Rüdiger Heß zeigte sich sehr zufrieden mit dem Geleisteten. „Das waren wirklich Extrembedingungen und ich danke allen, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben, die Situation zu bewältigen. Vor allem die körperliche Belastung für die Kolleginnen und Kollegen ist in so einer Phase hoch.“ Auch bei den Bürgerinnen und Bürgern hätten viele sehr vorbildlich Gehwege und Einfahrten geräumt. „Auch denen gebührt mein Dank, denn nur gemeinsam kann in so einer Phase die Sicherheit gewährleistet werden.“ Er wünsche sich für die Zukunft, dass sich auch andere daran noch ein Beispiel nehmen. Der Winter ist noch nicht vorbei. Vor allem in den Nächten wird es mit Temperaturen um den Gefrierpunkt in der kommenden Zeit weiter kalt – und damit potenziell auch glatt. Der städtische Winterdienst wie auch die Frankenbergerinnen und Frankenberger haben entsprechend auch ohne Schnee weiterhin noch genug zu tun.

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