Städtische Vereinsförderung auch während der Corona-Pandemie

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Frankenberg(pm). Die Corona-Pandemie stellt die gesamte Gesellschaft aktuell vor große Herausforderungen und macht auch vor der Stadt Frankenberg (Eder) nicht Halt. Hohe Mehrausgaben bei gleichzeitigen Mindereinnahmen vor allem aus dem Bereich der Gewerbesteuer belasten den städtischen Haushalt. „Zwar ist die Vereinsförderung eine der freiwilligen Leistungen der Stadt“, weiß Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Gleichzeitig betont er: „Die Vereine haben in unserer Stadt eine so vielfältige und unentbehrliche Funktion für das Zusammenleben – natürlich unterstützt die Stadt das im Rahmen der verfügbaren Mittel. Da machen wir während der Corona-Pandemie keine Ausnahme.“

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Insgesamt rund 380.000 Euro hat die Stadt allein 2020 für die örtlichen Vereine aufgebracht. „Auch wenn Geld im Vereinsumfeld nicht alles ist – oft genug steht und fällt die ehrenamtliche Arbeit mit dem finanziellen Spielraum der Vereine“, so Heß. Auch und gerade in der derzeitigen Situation sind die Stärkung des Ehrenamtes und damit des gesellschaftlichen Engagements für die Stadt Frankenberg (Eder) von zentraler Bedeutung und Wichtigkeit. „Die Vereine machen wertvolle Arbeit und sind aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken. Sie sind das Rückgrat der Gesellschaft“, lobt Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Die Einschränkungen während der Pandemie seien auch für die Vereine beträchtlich und die Arbeit der örtlichen Vereine leide darunter.

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Alle gesellschaftlichen Bereiche und Bevölkerungsgruppen profitieren von den städtischen Mitteln für die Vereine – die Vereine der Kinder-, Jugend- und Familienpflege genauso wie die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren, Sportvereine und Seniorenclubs. Der prozentual größte Anteil der jährlichen Vereinsförderung entfällt auf die Sportvereine in Frankenberg (Eder), enthalten ist darin jedoch auch die Pflege der zahlreichen Sportstätten. Weitere Bereiche mit größeren Fördersummen sind darüber hinaus das vom Tierschutzverein betriebene Tierheim, die Betreuungsvereine, die Heimat- und Kulturvereine sowie die Verkehrsvereine in den Stadtteilen.

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Die Stadt ruft jedes Jahr die örtlichen Vereine auf, einen Antrag auf Vereinsförderung zu stellen. Bis zum 31. März jedes Jahres sind die Anträge für das laufende Jahr einzureichen – so auch 2021. Mehr als 60 Vereine machen davon regelmäßig Gebrauch. Auf diese Weise unterstützt die Stadt die örtlichen Vereine Jahr für Jahr mit erheblichen Finanzmitteln.
Die Zuweisung der Mittel erfolgt in der Regel über einen festgelegten Schlüssel. Je mehr Mitglieder ein Verein hat, und damit je größer Akzeptanz und Relevanz in der Gesellschaft sind, umso mehr Fördergelder erhält der Verein. Zu der normalen Jahresförderung kommen zusätzlich und auf Antrag weitere Unterstützungsleistungen zu Vereinsjubiläen, zu besonderen Veranstaltungen und Fahrten, für die Pflege von Sportstätten und mehr hinzu.

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