Barrieren abbauen und Teilhabe fördern

Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (l.) und Landrat Dr. Reinhard Kubat (r.) freuen sich gemeinsam mit Stefan Bongert über die Ernennung des Landkreises zur Förderregion für inklusive Projekte. (Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg)

Waldeck-Frankenberg ist Modellregion für inklusive Projekte
Korbach(pm). Maßnahmen zum Abbau von Barrieren zu erproben und Lösungen zu erarbeiten ist Ziel des Aktionsplans des Landes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Der Landkreis ist ab sofort eine Modellregion in Hessen – und möchte insbesondere in den kommenden
drei Jahren Lösungen entwickeln, um die Barrierefreiheit und Teilhabe in Waldeck-Frankenberg noch weiter zu verbessern.

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Die Schwerpunkte sollen dabei zunächst auf den Bereichen Wohnen und Fortbewegung liegen: Barrierefreien Lebensraum zu fördern oder noch mehr Mobilitäts-Angebote für beeinträchtigte Menschen zu schaffen, sind nur einige Ziele, die die Initiative verfolgt, die von Projektkoordinator Stefan Bongert im Fachdienst Soziale Angelegenheiten beim Landkreis in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll. Der Fokus soll dabei aber nicht nur auf Entwicklungsmöglichkeiten für beeinträchtigte Menschen jeden Alters liegen. „Barrierefreiheit und Teilhabe spielt gerade auch bei den älteren Menschen in unserer Gesellschaft eine Rolle“, betonen Landrat Dr. Reinhard Kubat und der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese. „Sie alle möchten wir im Rahmen dieses Projektes mit in den Blick nehmen, um alle Menschen in Waldeck-Frankenberg möglichst vollumfänglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.“

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In der Öffentlichkeit soll zudem noch stärker für das Thema sensibilisiert werden. Dazu soll es auch einen regen Austausch mit den Trägern der Alten- und Behindertenhilfe, Privatpersonen und Interessensvertretungen geben.
Die Ernennung zur Förderregion ist nur ein Baustein des Landkreises, um die Barrierefreiheit in Waldeck-Frankenberg weiter auszubauen: Bereits in 2014 war der Landkreis Modellregion für Inklusion. Weiterhin hat der Landkreis in der Vergangenheit gemeinsam mit der Universität Siegen die Teilhabemöglichkeiten in Waldeck-Frankenberg analysiert. An diese Arbeit möchte das neue Projekt anknüpfen – um alle Menschen im Landkreis uneingeschränkt am gemeinschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Vom Land Hessen wird es mit rund 360.000 Euro gefördert. Weitere Informationen gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de.

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