Land fördert Stadtentwicklungskonzept in Waldeck

Rathaus in Waldeck-Sachsenhausen. Foto: Wikipedia

Wiesbaden/Waldeck(pm). „Überall wo Menschen zusammenleben, besteht der Bedarf nach Ankerpunkten der Dorf und Stadtgesellschaft. Dazu zählen attraktive Ortskerne, aber auch Grünflächen und soziale Treffpunkte“, erklärt Jürgen Frömmrich, Parlamentarischer Geschäftsführer der hessischen Landtagsfraktion sowie Kreistagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen . „Die Ausweitung der Städtebauförderung um 27 weitere Standorte in Hessen zeigt, dass die Landesregierung sich der Bedeutung von Investitionen in die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden bewusst ist“, so Frömmrich weiter.

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Seit 2020 fördern Bund und Land den Städtebau mit zusammen 127 Mio. Euro (Vorjahr: 102 Mio. Euro) an insgesamt 140 hessischen Standorten. Die Förderung ist in fünf Förderprogrammen mit unterschiedlichen Schwerpunkten organisiert: Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt, Wachstum und nachhaltige Erneuerung, der Investitionspakt Soziale Integration im Quartier und der neu aufgelegte Investitionspakt Sportstätten.
Neu mit dabei ist auch das Projekt Doppelkern Sachsenhausen Waldeck, das im Förderprogramm „Lebendige Zentren “ mit insgesamt 149.000 Euro gefördert wird. Daniel May, ebenfalls Landtags und Kreistagsabgeordneter in Waldeck-Frankenberg von Bündnis 90/ Die Grünen ergänzt: “Ich freue mich, dass die Menschen in Waldeck von der Erweiterung des Förderprogramms profitieren. Es ist wichtig, dass unsere Stadtentwicklung dynamisch mit der Zeit geht und sinnvolle Projekte die nötige Unterstützung erfahren.

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Dazu braucht es wie in diesem Fall Investitionen, Ideen und Engagement“ Engagement“, so May. Sachsenhausen ist der nach Einwohnerzahl größte
Ortsteil der Stadt Waldeck und Sitz der Verwaltung, die im historischen Rathaus am Marktplatz untergebracht ist. Die Ende des 13. Jahrhunderts fertiggestellte St. Nikolaus Kirche und das Rathaus bilden noch heute das Zentrum der Stadt auf dem Marktplatz, der als verbreiterter Teil der Hauptstraße fast die ganze Stadt von Nordost nach Südwest durchzieht. Das
Förderprogramm “Lebendige Zentren ” verfolgt das Ziel, diesen wie viele weitere Ortskerne in Hessens Kommunen zu beleben. Der Fokus liegt auf der Stärkung der Funktions- und Angebotsvielfalt der Wohn und Aufenthaltsqualität sowie der stadtverträglichen Mobilität. In diesem Jahr wurde das Programm auf kleinere Gemeinden mit 2.000 bis 20.000 Einwohner ausgeweitet.

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“Die Erweiterung des Programms ist ein wichtiger Schritt ”, resümiert Jürgen Frömmrich. Schließlich sind es besonders kleine und mittelständische Unter nehmen, die während und nach der Corona Pandemie auf lebendige Standorte angewiesen sind. Die Städtebauförderung des Landes ist daher ein wichtiges Signal.

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