Vom Problem über die Empörung zur Radikalisierung und zurück

Digitales Netzwerktreffen des Netzwerks für Toleranz

Waldeck-Frankenberg(pm). Bei einem Blick in die täglichen Nachrichten kann schnell das Gefühl entstehen, dass die Welt aus dem Ruder läuft. Auf der einen Seite gibt es die Anforderungen der Corona-Pandemie, die uns alle herausfordern – auf der anderen Seite finden die sogenannten Querdenker-
Demonstrationen in Leipzig oder Stuttgart statt. Es hat sich Widerstand gegen die mit Corona verbundenen Grundrechtseinschränkungen und Verordnungen gebildet.

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Ein solcher Protest muss möglich sein und auf der Grundlage unseres Grundgesetzes ist er es tatsächlich auch. Der Protest verläuft aber oft nicht friedlich, sondern eskaliert immer wieder. Überhaupt scheint die Schwelle zur Radikalisierung immer niedriger zu werden. Sowohl politisch als auch religiös motivierter Extremismus zeigen sich in unterschiedlichster Ausprägung, zuletzt in den Attentaten in Frankreich und Wien, die auch Hausdurchsuchungen in Kassel nach sich zogen. Aber wie kann es eigentlich soweit kommen? Und an welcher Stelle und vor allem wie kann man diesen Prozess verändern? Gibt es Überschneidungen zwischen politisch und
religiös motiviertem Extremismus?

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Mit dieser Frage beschäftigt sich das Netzwerktreffen des Netzwerks für Toleranz Waldeck-Frankenberg am 24. November 2020, das aufgrund
der derzeitigen Beschränkungen online via Zoom stattfinden wird und um 18.00 Uhr startet. Nach einem Grußwort durch Kreisbeigeordnete Hannelore Behle wird die Koordinatorin des Netzwerks über die thematischen Schwerpunkte der Netzwerkarbeit 2021 berichten. Die Experten von Violence Prevention Network (VPN) und das Beratungsteam von „jetzt e.V.“ diskutieren anschließend mit den Teilnehmern. Dabei geht es einerseits um die

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Entstehung von Extremismus, andererseits um die Möglichkeiten, denjenigen etwas zu entgegnen, die sich vielleicht auf dem Weg zur Radikalisierung befinden. Praktische Beispiele veranschaulichen und verdeutlichen die Möglichkeiten, die es für klärende Gespräche gibt. Beide Institutionen informieren außerdem über Unterstützungs- und Beratungsangebote
in diesem Themenfeld. Anmeldungen nimmt Netzwerkkoordinatorin Ursula Müller unter E-Mail ursula.mueller@lkwafkb.de an, der Link für die Konferenz wird den Teilnehmern am 23. November 2020 zugeschickt.

https://eder-dampfradio.chayns.net/

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