Schwarzgrüner Zickzack-Kurs schadet guter Bildung

Wiesbaden(pm). Zur Debatte in der Schulpolitik sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und heimische Abgeordnete, Dr. Daniela Sommer: „In der Krise zeigt sich, dass Schwarzgrün alles andere als krisenfest regiert. Statt klarer Ansagen und präziser Entscheidungen zögert und zaudert Lorz und lässt sich von seinen Kabinettskollegen am Gängelband durch die Manage treiben. Wenn Lorz mal konkret entscheiden will, schießt Ministerpräsident Bouffier quer und boykottiert den Stufenplan des Fachministers. Der Zickzack-Kurs ist ein Trauerspiel, dass den Schülerinnen und Schülern und der Bildung in diesem Land schadet.“

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Alles, was sich momentan im Schulwesen bewege, komme nur auf Druck zustande. Lehrergewerkschaften, Schülervertretungen und Elternverbände müssten offene Briefe schreiben, um Gehör zu finden. Trotzdem werden die Forderungen als unnötig abgetan und Anträge der Opposition, die sich mit den Forderungen decken, von den Regierungsfraktionen im Kulturpolitischen Ausschuss regelmäßig abgebügelt. Seit Jahren wird zu wenig in Bildung und Digitalisierung investiert und Probleme schöngeredet. Das habe die Krise mehr als deutlich gemacht.

„Der Stufenplan muss jetzt konsequent umgesetzt werden, anstatt ihn weiter zu boykottieren. Längere Abwesenheiten der Schülerinnen und Schüler müssen vermieden werden, damit alle erreicht werden und niemanden zurückgelassen wird. Das gilt vor allem auch für Schülerinnen und Schüler, die derzeit nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, weil sie oder Personen, mit denen sie in einem Hausstand leben, bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgrund einer vor bestehenden Grunderkrankung oder Immunschwäche dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind. Für sie braucht es ebenfalls Konzepte und eine spezielle Berücksichtigung in den Unterrichtskonzepten“, so Dr. Sommer abschließend.

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