FDP-Delegation zu Besuch bei PTR Bischoff

Neukirchen(pm). Das Gesundheitswesen steht vor der schwierigen Aufgabe, geeignete Fachkräfte für ihre Einrichtungen zu finden. Aus diesem Grund haben die Freidemokraten Yanki Pürsün und Wiebke Knell gemeinsam mit dem FDP-Ortsvorsitzenden Helmut Reich die PTR Bischoff in Neukirchen besucht. In dieser Pflege- und Therapieeinrichtung werden bereits seit mehr als vier Jahrzehnten Menschen versorgt und behandelt. „Das PTR in Neukirchen hebt sich durch seinen Standort hier bei uns im ländlichen Raum von vielen anderen Pflege- und Therapieeinrichtungen ab. Die Bewohner finden hier in einer schönen und liebevollen Umgebung Schutz und Halt und werden fachmännisch versorgt“, erklärt Wiebke Knell.

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Doch auch die PTR Bischoff steht vor der besonderen Herausforderung, Fachkräfte zu finden. Die Leiter, Alexandra und Matthias Trümner, konstatieren dem Land Hessen einen besonders schlechten Umgang mit ausländischen Pflegekräften. So gebe es zum Beispiel in Hessen Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen oder der Übersetzung der Zeugnisse, die es in anderen Bundesländern nicht gibt. Im schlimmsten Fall könne dies zu Problemen mit dem Visum führen und damit zur ungewollten Ausreise der so nötigen Mitarbeiter. Neben der ausufernden Zeit für die bürokratischen Abläufe gesellen sich noch andere Probleme wie das Fehlen eines richtigen Ansprechpartners im Regierungspräsidium Darmstadt, das für viele Vorgänge zuständig ist.

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„Dieser Zustand ist nicht haltbar. Die Anerkennung von ausländischen Pflegeabschlüssen muss deutlich schneller ablaufen, da wir sonst im Wettbewerb mit anderen Ländern verlieren und letztlich die Bewohner der Einrichtungen darunter leiden“, so Yanki Pürsün abschließend. Pürsün versprach, das Thema im Landtag anzugehen, damit das Land Hessen Pflegeeinrichtungen wie PTR Bischoff besser unterstützen kann.

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