Bits, Bytes und Bremstrommeln

Obermeister Fritz Faupel (3. v. r.) und Ausbilder Bernd Pieper (4. v. r.) in der Kfz-Werkstatt des Berufsbildungszentrums in Korbach mit einem Teil der neuen Auszubildenden bei der Überreichung der Ausbildungsmappen und des Ausbildungsausweises. Foto:Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg

Korbach(pm). Es ist eine runde Sache, wenn der Motor rund läuft. Tut er dies nicht, ist das ein Fall für den Kraftfahrzeugmechatroniker. Über 30 neue Jugendliche, darunter zwei Frauen, haben im August ihre Ausbildung im Kfz-Handwerk in Waldeck-Frankenberg begonnen.

Was erwartet dich als Kraftfahrzeugmechatroniker/-in? In diesem Beruf beschäftigst du dich mit Motoren, Fahrwerken, Bremsen oder Abgasanlagen. Du kümmerst dich um Wartung und Reparatur moderner Fahrzeuge, zu deren Ausstattung viel Elektronik gehört. Ist das ein Beruf mit Zukunft? Autos, Motorräder, Busse, Lastwagen und andere Nutzfahrzeuge entwickeln sich kontinuierlich weiter und gleichen mittlerweile Hochleistungs-Rechnern auf Rädern. Der Automobilbereich ist zu einer echten Hightech-Branche geworden und so gehört der Beruf des Kfz-Mechatronikers im Hinblick auf Elektroantrieben und Hybridmotoren zu den zukunftsträchtigsten Ausbildungsberufen.

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Während der ersten überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung in der Kfz-Werkstatt des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg überreichte Obermeister der Innung des Kfz-Gewerbes Waldeck-Frankenberg Fritz Faupel gemeinsam mit dem zuständigen Ausbilder Bernd Pieper die Ausbildungsordner an die neuen Auszubildenden. Diese Ordner helfen, sich während der Ausbildung besser zu Recht zu finden. Neben allgemeinen Informationen sind dort alle Kontaktdaten hinterlegt. Von der zuständigen Berufsschule über den Lehrlingswart der Innung, alle Kenntnisnachweise bis hin zu den Mitgliedern im Prüfungsausschuss. „Der Ausbildungsordner ist das Werkzeug in der Werkstatt! Da ist alles drin und dient ebenso der Vorbereitung auf mündliche und schriftliche Prüfungen, so Fritz Faupel.“

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Fritz Faupel freut sich vor allem auf 2 junge Frauen, die die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin gewählt haben. Frauen sind besonders motiviert, interessiert und engagiert. Fritz Faupel spricht aus eigener Erfahrung, denn er hat schon einige ausgebildet. Im Kfz-Handwerk liegt der Anteil von Mädchen unter den Kfz-Mechatronikern bei 2,3 Prozent. Dabei hat sich der Beruf stark gewandelt. Köpfchen ist gefragt, die Muskelkraft spielt da heutzutage eine untergeordnete Rolle. Interesse geweckt?

Die Berufsprofile auf Handwerk.de, der Berufechecker und der Lehrstellenradar helfen dir bei der Berufswahl: https://handwerk.de/berufsprofile/kraftfahrzeugmechatroniker-in, https://handwerk.de/berufechecker und https://handwerk.de/lehrstellen-radar.

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