Fleischer-Innung wirbt um Nachwuchs:”Fleischerhandwerk ist anders als du denkst”

Jessica Albers (Projektmanagerin der Ökomodellregion Waldeck-Frankenberg), Udo Gassner mit Tochter Jacqueline Gassner (Fleischerei Gassner und Mitglied im Arbeitskreis), Frank Heiden (stv. Obermeister der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg und Mitglied im Arbeitskreis), Andreas Kappel (Fachlehrer Berufliche Schulen Korbach und Bad Arolsen), Christoph Schneider (Fleischerei Schneider und Mitglied im Arbeitskreis) und Thomas-Ludwig Tent (Vorstandsmitglied der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg und Mitglied im Arbeitskreis). Foto:Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg

Waldeck-Frankenberg(pm). Die Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg möchte Schüler und Schülerinnen das Fleischerhandwerk mit seinen zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen näherbringen. Ziel ist es, den Berufsschulstandort im Landkreis Waldeck-Frankenberg zu sichern und Nachwuchsförderung zu betreiben. „Wir brauchen, und wollen Nachwuchs für die Zukunft, so stellvertretender Obermeister der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg Frank Heiden.“


Anfang Juli trafen sich Betriebe der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg, um einen Arbeitskreis ins Leben zu rufen. Der Arbeitskreis steht und die ersten Aufgaben sind verteilt. “Das Fleischerhandwerk ist anders als du denkst!“ Mit diesem Werbeslogan vom Deutschen Fleischer-Verband e.V. möchte der Arbeitskreis der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Fleischerhandwerk aufmerksam machen. Aktionen wie eine einheitliche Fahrzeugwerbung der Fleischer-Innungsbetriebe Waldeck-Frankenberg, Werbemittelaktionen mit Broschüren und Plakaten, Kontakt zu Schulen und Vorstellung des Fleischerhandwerks in den Schulen sowie Erlebnistage in den Unternehmen sollen nur einige Punkte sein, um das Fleischerhandwerk als ein modernes Dienstleistungsgewerbe mit starker Hightech-Komponente Jugendlichen in der Region näher zu bringen.

Was bilden man im Fleischerhandwerk aus? Fleischer/Fleischerin und Fachverkäufer/Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Fleisch- und Wurstwaren. Aufstiegsperspektiven gibt es in beiden Ausbildungsberufen zum/zur Techniker/Technikerin, zum/zur Meister/Meisterin und Handelsfachwirt/Handelsfachwirtin, Handelsbetriebswirt/ Handelsbetriebswirtin, um nur einige zu nennen. Also gute Zukunftsaussichten wenn es um Schwein und Rind geht.
Für wen sich die Berufe Fleischer/Fleischerin und Fachverkäufer/Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Fleisch- und Wurstwaren eignen, kann unter
https://handwerk.de/, https://handwerk.de/lehrstellen-radar und https://handwerk.de/berufechecker nachgelesen werden.
Die Innungsbetriebe stehen für regionale Erzeugnisse und leisten einen wesentlichen Beitrag zur heimischen Wirtschaft. Regionale Erzeugnisse schaffen Arbeitsplätze und wirken bei der Erhaltung der Umwelt mit. Und dazu brauchen man Nachwuchs für der Region.

Werbung


Der Landkreis Waldeck-Frankenberg wurde 2018 zur Ökolandbau Modellregion ernannt und hat zur Aufgabe, Projekte mit Bezug zu Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Region zu verknüpfen. Dabei spielt u. a. die Vermarktung bio-regional erzeugter Lebensmittel, sowie die Stärkung des ökologischen Landbaus im Landkreis eine große Rolle. Jessica Albers, Projektmanagerin der Ökomodellregion Waldeck-Frankenberg war beim letzten Arbeitskreistreffen der Fleischer-Innung Waldeck-Frankenberg dabei und prüft, ob Fördergelder zu den unterschiedlichsten Aktionen des Arbeitskreises gewährt werden können.

Related posts

Leave a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.