Junge Union fordert Genehmigung der Seilbahn am Edersee

Junge Union fordert Genehmigung der Seilbahn am Edersee: Tim Stöcker (JU), Stefan Döhring (CDU Waldeck), Philipp Hankel (CDU Waldeck), Lars Pfetzing (CDU Waldeck), Bürgermeister Jürgen Vollbracht, Leon Frick (JU), Lea Sprenger (JU), Kevin Scherf (JU), Sören Wassmuth (JU) und Johannes Müller (Vorsitzender JU).Foto:pr

Die Genehmigungsverfahren zur Errichtung der geplanten Seilbahn beschleunigen

Waldeck(pm). In der vergangenen Woche besuchten die Jungpolitiker die Stadt Waldeck um sich einen Überblick über das geplante Projekt zu verschaffen. Bürgermeister Jürgen Vollbracht sowie Vertreter aus der lokalen Politik begrüßten die JU. Beim gemeinsamen Erfahrungsaustausch gewährte Vollbracht einen Einblick in den aktuellen Sachstand der Planungen. Die Seilbahn passt hervorragend in das Edersee Verkehrskonzept des Landkreises, so der Bürgermeister, denn nur so können die Besucher ihr Auto an den größeren Parkplätzen stehen lassen, um mit der Schifffahrt und der Seilbahn wieder zu ihrem Auto zurück zu kehren.

Hintergrund ist die für ca. 15 Mio Euro geplante Seilbahn, die ein Team aus mehreren Gesellschaftern realisieren möchte. Die Seilbahn soll eine Strecke von insgesamt 1,2 Kilometern befahren und dabei drei Stationen anfahren: die Talstation nahe des Schiffsanlegers, eine Station nahe des „Schloss Waldeck“ und eine weitere in der Waldecker Altstadt.

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Wie in einem Artikel vom 05.06.2020 eine Lokalzeitung berichtet, seien bereits etliche Genehmigungen erteilt. Lediglich ein Stützmast liegt demnach im FFH-Gebiet und bedarf einer Ausnahmegenehmigung. Hier würde lediglich eine Fläche von ca. 25qm langfristig beansprucht werden. Die derzeit betriebene Seilbahn führt durch den Nationalpark Kellerwald. Für die seit 1961 betriebene Seilbahn muss die Stadt Waldeck eine rund 650 Meter lange Schneise durch den Wald freihalten, damit der Betrieb gewährleistet ist. Diese Schneise könnte durch den Neubau bewaldet werden, somit entstünde ein zusammenhängendes Waldgebiet.

Die Seilbahn bewirkt eine enorme Wertsteigerung des Edersees als Tourismus- und Urlaubsgebiet für Besucher. Durch die Integration der Seilbahn in den Nahverkehr, so der Vorsitzende Johannes Müller, kann eine Erleichterung der umliegenden Infrastruktur zudem herbeigeführt werden. Gerade während der Urlaubszeit kommt es vornehmlich auf der Ederseerandstraße häufig zu einem hohen Verkehrsaufkommen, welchem mit der Errichtung der Seilbahn entgegengewirkt werden kann. Touristen können mit dem PKW bequem zu einem Sammelparkplatz in und um der Stadt Waldeck fahren und begeben sich mithilfe der Seilbahn bequem zum Edersee. Auch im Zuge der Erweiterung des Nationalparks steigert das Seilbahnprojekt die Attraktivität der Region. Der Betrieb der Seilbahn sei weitestgehend klimaneutral, was für die heimische Flora und Fauna dienlich ist.

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