Kirch- und Kulturplatz im Geismar eingeweiht

Offiziell eingeweiht ist der Kirch- und Kulturplatz in Geismar jetzt. Das entsprechende Schild haben (v. l.) Bürgermeister Rüdiger Heß, Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein, der Arbeitskreisvorsitzende Ulf Möller und Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse vor Ort enthüllt. Foto: Florian Held für die Stadt Frankenberg (Eder)

Frankenberg-Geismar(Florian Held). Der Dorfmittelpunkt in Geismar wurde im Rahmen der Dorfentwicklung komplett umgestaltet. Am 26. September fand nun die offizielle Einweihung des „Kirch- und Kulturplatz“ statt. Der Platz verbindet jetzt alle Elemente und Gebäude vor Ort miteinander: die Kirche, das Backhaus, das Fachwerk-Pfarrhaus, das Heimatmuseum sowie den Kräutergarten, ist Spielplatz, Freilufttheater und Kirchenvorplatz gleichermaßen.

Die Treppenanlage ist angelegt wie ein kleines römisches Theater mit guter Akustik und soll künftig Freiluftaufführungen Platz bieten. Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein begrüßte die Anwesenden und erinnerte an den Verlauf der Dorfentwicklung, die in Geismar und Dörnholzhausen 2011/12 gestartet war. Seinen Dank richtete er an alle Beteiligten Geismarer, den Arbeitskreis Dorfentwicklung, die lokale Politik, das städtische Bauamt, den Landkreis, die Kirche sowie die Baufirma Mütze. Bei einer gemeinsamen Pflanzaktion im Vorfeld hatten Vertreter der örtlichen Vereine, des Ortsbeirats und des Arbeitskreises Dorfentwicklung noch zahlreiche Pflanzen eingebracht.

„Das zeigt, dass Geismar gut zusammenhält“, zeigte sich Stein erfreut. Die Bepflanzung wurde gefördert aus Mitteln der LEADER-Region Burgwald-Ederbergland. „Tragt es in Geismar in den Ort, dass dieser Platz belebt wird“, rief er zum Abschluss in die Runde. Bürgermeister Rüdiger Heß lobte in seiner Ansprache alle am Prozess Beteiligten und dankte herzlich für das breite Engagement. „Mit der Einweihung des Kirch- und Kulturplatzes ist die Dorfentwicklung in Geismar beendet. Viele Köche haben hier etwas Gutes gemacht. Geismar ist beispielgebend.“ Er zog eine erste Bilanz der Dorfentwicklung in Geismar und Dörnholzhausen. Insgesamt 80 private Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 3,5 Millionen Euro wurden in den beiden Stadtteilen realisiert. Die Fördersumme dabei betrug rund 1,15 Millionen Euro. Dazu kamen vier städtische Projekte mit einer Investitionssumme von rund 1 Million Euro, gefördert mit rund 540.000 Euro.
Die Anlage des Platzes erläuterte der Vorsitzende des Arbeitskreises Dorfentwicklung, Ulf Möller, gleichzeitig in der Neugestaltung beteiligter Architekt. „Oberstes Ziel war die Belebung der Fläche. Wir wollten eine Verbindung zwischen den beiden Ebenen des Platzes. Zudem haben wir einen besonderen ökologischen Ansatz verfolgt: Die Neugestaltung ist nahezu CO2-neutral realisiert worden. Wir haben auch alle Materialien wieder eingebaut.“

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