Welt-Sepsis-Tag: Mehr Prävention

Hand und Unterarm Lymphangitis aufgrund eines subungualen Abszesses des Zeigefingers Von Jmarchn - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37371946

Wiesbaden(pm). Sepsis, oft auch Blutvergiftung genannt, ist die häufigste Todesursache bei Infektionen – und das trotz aller Fortschritte der modernen Medizin wie Impfungen, Antibiotika und Intensivmedizin. Dabei ist eine Sepsis keine Vergiftung im herkömmlichen Sinne, sondern entsteht, wenn die körpereigene Abwehrreaktion gegen eine Infektion das eigene Gewebe und die eigenen Organe schädigt. Eine Sepsis kann zu Schock, Multiorganversagen und Tod führen, vor allem wenn die Symptome nicht früh genug erkannt und sofort behandelt werden.

Dr. Daniela Sommer, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, kündigte anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September an, eine Anfrage an die Landesregierung zur Situation in Hessen zu richten und wies auf die Probleme von Betroffenen hin: “Viele Betroffene wissen erst einmal nicht, was mit ihnen los ist und haben Probleme, sich nach einer Sepsis in ihrem Leben zurecht zu finden. Sie brauchen Hilfe. Gerade der Prävention und dem Umgang mit den Spätfolgen sollten wir mehr Aufmerksamkeit schenken.”

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