Neues Beratungsangebot für Patienten mit Krebs

Gesundheit Nordhessen und Landkreis Waldeck-Frankenberg ermöglichen Angebot der Hessischen Krebsgesellschaft

Korbach/Kassel(pm). Eine Krebserkrankung ändert das Leben von Patientinnen und Patienten aber auch das der Angehörigen auf einen Schlag. Viele Betroffene stehen plötzlich vor enormen Herausforderungen. Dazu gehören die medizinischen Aspekte der Diagnostik und Therapie, aber auch der seelische Umgang mit der Erkrankung sowie die Regelung von sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Unterstützung in dieser Situation bietet die Psychosoziale Krebsberatungsstelle des Klinikum Kassel. Die Gesundheit Nordhessen, zu der das Klinikum Kassel gehört, nimmt ihre Verantwortung als Gesundheitsversorger für die Region wahr und wird in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg ab September auch eine Sprechstunde in Korbach anbieten.

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Künftig steht Andrea Eckhardt, Leiterin der Psychosozialen Krebsberatungsstelle des Klinikum Kassel, Betroffenen und ihren Angehörigen an jedem ersten und dritten Freitag im Monat zur Seite. Beraten wird zu einer breiten Palette von psychologischen und sozialen Fragen: Mit wem kann ich über meine Ängste reden? Wie erkläre ich meine Erkrankung meinem Umfeld? Wie organisiere ich meinen Alltag um? Und welche Sozialleistungen kann ich in Anspruch nehmen? „Die psychoonkologische Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil in der Bewältigung einer Krebserkrankung“, erläutert Andrea Eckhardt. „Umso mehr freuen wir uns, dass das Angebot nun auch in Korbach verfügbar ist. Die Beratungen und Angebote sind kostenlos und offen für alle Betroffenen – unabhängig davon, wo und wie sie behandelt werden und unabhängig vom Erkrankungsstadium.“

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„Eine Krebserkrankung stellt das Leben Betroffener auf den Kopf. Sorgen, Ängste, aber auch finanzielle Nöte können die Erkrankten und ihre Angehörigen zusätzlich belasten“, sagt der Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg Dr. Reinhard Kubat. „Durch das neue Beratungsangebot in Korbach möchten wir krebskranke Menschen unterstützen und ihnen hoffentlich so einige Sorgen von der Seele nehmen. Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot gemeinsam mit dem Klinikum Kassel hier vor Ort in Waldeck-Frankenberg an den Start bringen können.“

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„Nach Kassel und Bad Arolsen wurde mit Korbach ein weiterer Standort gefunden und das Angebot in die Fläche gebracht“, freute sich Erster Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent des Landkreises Waldeck-Frankenberg Karl-Friedrich Frese. Er kündigte an, dass die Beratungsstelle und der Landkreis einen gemeinsamen Flyer erarbeiten werden, der u.a. an alle niedergelassenen Ärzte in Waldeck-Frankenberg verteilt werden soll.
Die Sprechstunde findet im Pflegestützpunkt des Landkreises Waldeck-Frankenberg (Am Hauptbahnhof 6; 34497 Korbach) statt. Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Tel. 0561 – 9803507 oder per E-Mail an krebsberatung@klinikum-kassel.de wird gebeten. Weitere Informationen zur Krebsberatungsstelle des Klinikum Kassel gibt es online unter www.gnh.de/krebsberatung.

Hintergrund

Die Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) ist ein regionaler Gesundheitskonzern, der in Nordhessen ein breites medizinisches Leistungsspektrum von der Grundversorgung bis zur Spitzenmedizin bietet. Mit der Bündelung seiner Kompetenzen kann das Unternehmen eine hochwertige medizinische Versorgung und Pflege garantieren. Mittelpunkt der GNH ist das Klinikum Kassel als Maximalversorger und größtes kommunales Krankenhaus Hessens, im Umland stellt das Krankenhaus Bad Arolsen eine wohnortnahe Versorgung sicher. Dazu kommen mehrere Einrichtungen der ambulanten medizinischen Versorgung und Rehabilitation. Die Krankenhäuser der GNH versorgen jährlich an die 57.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Mit über 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über 440 Ausbildungsplätzen gehört die GNH zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region. In Kooperation mit der University of Southampton bietet die Kassel School of Medicine (KSM) ein bilinguales Medizinstudium für jährlich rund 30 Studierende an.

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