Erster Spatenstich zur neuen Aussichtsplattform im WildtierPark Edersee

So soll die neue, multifunktionale Aussichtsplattform im WildtierPark aussehen und einen guten Blick auf die Staumauer und Schloss Waldeck ermöglichen. Foto: Foundation 5+ und e4 Architekten

Der Verein der Freunde und Förderer des Wildparks Edersee e.V. finanziert den Hauptteil

Edertal-Hemfurth(pm). Im WildtierPark Edersee, einer der Einrichtungen des Nationalparks Kellerwald-Edersee, fand der erste Spatenstich für die neue Aussichtsplattform statt. Das über dem Edersee thronende Bauwerk wird den bisherigen Unterstand ersetzen, dieser wird in den nächsten Tagen abgebaut. Das neue Bauwerk wird sich gut in die Landschaft einfügen sowie mit einer barrierefreien Rampe als Zugang für Kinderwagen und Rollstuhl ausgestattet sein. Und damit nichts den Ausblick auf das Waldecker Schloss und die Sperrmauer des Edersees versperrt, wird mit transparenten Materialen gearbeitet.

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Am Dienstag war der erste Spatenstich mit Vertretern des Nationalparks Kellerwald-Edersee, dem Verein der Freunde und Förderer des Wildparks Edersee e.V., der Greifenwarte Wildpark Edersee und der Architektenbüros Foundation 5+ aus Kassel und e4 Architekten aus Fritzlar.
Die reinen Baukosten betragen ca. 140.000 €. Hervorzuheben ist dabei, dass der Förderverein des WildtierParks mit 105.000 € den Hauptteil dieser Kostenübernehmen wird. Die restlichen Kosten sowie die Kosten für die Planung und Ausgleichsmaßnahmen trägt der Nationalpark.

Erster Spatenstich als Auftakt für den Bau der neuen Aussichtsplattform: v.l.n.r.: Jens Schulze (Förderverein), Klaus Gier (Vorsitzender des Fördervereins, Bürgermeister der Gemeinde Edertal), Helge Maurer (Ortsbeirat Hemfurth-Edersee), Albert Hernold (Förderverein), Matthias Foitzik (Architekturbüro Foundation 5+), Theo Koch (Greifenwarte), Sascha Hofmann (e4 Architekten), Jana Zulauf (Greifenwarte), Rainer Pfeffermann (Förderverein), Manfred Bauer (Leiter Nationalpark Kellerwald-Edersee), Roland Kaiser (Förderverein), Tobias Rönitz (Nationalpark Kellerwald-Edersee)
Foto: Nationalpark Kellerwald-Edersee

Der Unterstand von 1985 wurde ebenfalls mit Unterstützung des Fördervereins errichtet. Das neue Bauwerk wird multifunktional, so eignet sich die Rückseite als Tribüne für die Greifvogelschau, die im Bereich der Plattform und vor dem Panorama von Schloss Waldeck angesiedelt ist. Das Sonnen- und Regenschutzdach ist in seiner Form den Schwingen von Greifvögeln nachempfunden. Die Konstruktion wird aus Metall mit einem Holzbelag gefertigt. Während der Bauphase wird der Bereich um die Plattform eingezäunt sein.

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Nach dem Abbau des alten Aussichtspunktes werden die Fundamente für die neue Plattform gesetzt. Parallel wird mit der Fertigung der Metallunterkonstruktion begonnen. Die Metallbauarbeiten machen einen wesentlichen Teil des Projekts aus. Die Metallkonstruktion wird vorgefertigt und dann vor Ort endmontiert. Zwischen der Fertigstellung der Fundamente und der Endmontage liegen ca. 6-8 Wochen. Der Metallbauer benötigt aber die Fundamente, da trotz bester Vorplanung und hochpräziser Fertigung eine Endkontrolle der Maße vor Ort sicherstellt, dass am Ende auch wirklich alles passt.

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Die Greifvogelflugschau pausiert auf Grund der Corona-Pandemie. Sollte sie wieder stattfinden können, müssten die Tiere über einige Tage an die veränderte Situation vor Ort gewöhnt werden, dann könnte sie wie gewohnt präsentiert werden. Der WildtierPark wird rechtzeitig auf seiner Homepage und im Kassenbereich darüber informieren.

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Hintergrund
Der WildtierPark Edersee ist eine der Bildungseinrichtungen des Nationalparks Kellerwald-Edersee und wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Hier werden heimische und ehemals heimische Wildtiere gezeigt. Die Greifenwarte Wildpark Edersee der Familie Kluthausen erweitert das Angebot um Greifvögel, die i.d.R. bei der täglichen Flugschau in Szene gesetzt werde. Corona-bedingt können die Flugschauen zurzeit nicht stattfinden. Der Verein der Freunde und Förderer des Wildparks Edersee e.V. unterstützt immer wieder große Bauvorhaben im WildtierPark mit finanziellen Beiträgen, zuletzt z.B. die barrierefreie Aussichtskanzel am sowie den Steg über das Wolfsgehege.

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