Willinger Hochheideturm: Beliebte Aussichtsplattform öffnet zu Pfingsten wieder

Ein Aufzug bis hinauf zur verglasten Aussichtsplattform auf 875 m ü. NN. Foto: Ettelsberg-Seilbahn

Besonderheit: Einmal Erdumrundung und zurück

Willingen(pm). Nach der ersten Anlaufphase mit Corona-Bestimmungen
öffnet nach den Seilbahnen nun auch der Willinger Hochheideturm auf
dem Ettelsberg mit seiner verglasten Plattform am kommenden Samstag
wieder seine Pforten. Besucher können ab Pfingsten ganztägig den mit 875 m ü. NN höchsten Aussichtspunkt in Nord-West-Deutschland erklimmen. Auch hier gilt während des gesamten Besuchs: Beschilderung folgen, Abstandsregeln einhalten, Aufzug mit nur zwei Personen nutzen.

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Die Maskenpflicht besteht im gesamten Gebäude. Auf die verglaste Aussichtsplattform gelangen die Gäste mit dem Aufzug oder erleben seine beeindruckende Höhe Schritt für Schritt auf den 241 Stufen des Treppenhauses. Der Blick reicht über die Bergwelt von Sauerland, Waldecker
Land und oft weit darüber hinaus bis nach Kassel. Der Turm ist ganzjährig
geöffnet. Und er ist mit den Bahn-Tickets kostenlos zu nutzen.

Weit ist der Bilck aus der Panoramakanzel des Hochheideturms. Foto: Ettelsberg-Seilbahn

Hintergrund: Ein Aufzug fährt um die Welt
Im September 2002 wurde der Willinger Hochheideturm feierlich eröffnet und seiner Bestimmung als höchster Aussichtspunkt in Nordwest-Deutschland übergeben. Neben dem Treppenhaus führt ein Aufzug bis hinauf zur verglasten Aussichtsplattform auf 875 m ü. NN. Seither bringt die Anlage, ein Fabrikat des Korbacher Herstellers Hübschmann, seine Gäste zuverlässig und sicher auf den Turm und wieder hinunter.

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Der Turm war bereits zu Sesselbahnzeiten ein Besuchermagnet auf Willingens Hausberg. Gerade seit dem Bau der Kabinenseilbahn 2007 stieg die Frequentierung des Turms und damit des Aufzugs nochmals deutlich an. Denn mit der neuen Bahn war die Plattform auf einmal barrierefrei erreichbar. Zudem ist der Plattformbesuch seit vielen Jahren kostenlos.
Bei einer kürzlich durchgeführten Routinekontrolle wurde der Fahrtenzähler
ausgelesen. Und siehe da: Die Marke von 909.273 Fahrten wurde überschritten.

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Was bedeutet diese Zahl? Multipliziert man diesen Wert mit den 44 Metern für eine Fahrstrecke, kommt man exakt auf den Umfang unseres Planeten am Äquator, nämlich insgesamt 40.008 km. So ist der Aufzug nun – zumindest rechnerisch – einmal um die Erde gekreist. Weitere Panoramafotos

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