Bataillon Elektronische Kampfführung: Neuer Kompaniechef in der 3./932

Frankenberg(pm). Am 15. Mai 2020 traten rund 30 Soldaten bei strahlendem Sonnenschein vor dem Kompanieblock der 3./932 in der Burgwaldkaserne an. Der Grund hierfür war die Übergabe der 3. Kompanie des Bataillons Elektronische Kampfführung 932 von Major Alexander Deyerling an Hauptmann Sebastian Seibel. Wenngleich eine Kompanieübergabe für ein Bataillon im Normalfall kein allzu ungewöhnlicher Anlass ist, war es an diesem Tag ein außergewöhnliches Antreten. Denn auch vor dem militärischen Alltag machen die Einschränkungen der Corona-Pandemie keinen Halt.

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Somit traten die Angehörigen der Kompanie nicht wie in militärischer Formation üblich eng beieinander sondern aufgelockert, mit einem Sicherheitsabstand von 1,5 m, nebeneinander an. Auch die Anzahl der angetretenen Soldaten war weitaus geringer, als bei einer Kompanieübergabe unter normalen Bedingungen. Nichtsdestotrotz wurde die Übergabe der 3./932 „würdig und vor allem denkwürdig gestaltet“, woran der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Kai-Alexander Hoberg keinen Zweifel aufkommen ließ.

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Der scheidende Kompaniechef, Major Deyerling, bedankte sich bei seiner Kompanie für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Deyerling, der nach nur fünfmonatiger Stehzeit in Frankenberg aus persönlichen Gründen heimatnah nach Flensburg versetzt wird, wird künftig im Bereich Lehre und Ausbildung an der Schule für Strategische Aufklärung der Bundeswehr eingesetzt. Oberstleutnant Hoberg dankte Major Deyerling für seine Leistung und vor allem für den Beweis dafür, dass „Führen von Vorne auch über Distanz möglich ist.“ Der neue Chef der Kompanie, Hauptmann Seibel, ist im Verband kein Unbekannter. Er ist seit dem 01.04.2017 Angehöriger des Bataillons und hat hier bereits Stationen als Zugführer in der 5./932 sowie als Kompanieeinsatzoffizier in der 2. Kompanie durchlaufen. „Mein absoluter Wunschkandidat für diesen Posten, da er an genau den richtigen und wichtigen Stellen bereits Erfahrungen gesammelt hat“, so der Bataillonskommandeur. Hoberg wünschte dem neuen Chef viel Soldatenglück und gutes Gelingen in seiner neuen Verwendung. Auch nach der Übergabe ging es Corona-konform weiter, da auf einen Empfang mit der Kompanie und Gästen aus der Patengemeinde vorerst verzichtet wurde. Die Feierlichkeiten werden aber nachgeholt, sobald die Lage es zulässt.

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