Bund gibt Mittel für den Denkmalschutz in Waldeck: 695.000 Euro für vier Projekte

Die Stadtmauer in Rhoden. Foto: Dilcher

Berlin(pm). Zum Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zur Vergabe der Mittel im Denkmalschutz-Sonderprogramm IX erklärt Esther Dilcher: „Unsere Region profitiert erneut von dem erfolgreichen Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. Ich freue mich, dass es gelungen ist, 425.000 Euro für die dringend notwendige Restauration des Schreiberschen Hauses in Bad Arolsen einzuwerben.

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Das wunderschöne Fachwerkhaus, eines der drei ältesten Häuser der Stadt, hatte mit Hausschwamm, Wasserschäden und seinem Alter zu kämpfen. Die Restauration war daher dringend nötig“, berichtet die Bundestagsabgeordnete. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 850.000 Euro. Die übrigen Kosten werden durch Eigenmittel gedeckt.

Das Schreibersche Haus in Bad Arolsen. Foto: Dilcher

„Mit der Restaurierung der historischen Stadtmauer wird Rhoden in ganz neuem Glanz dastehen. 73.500 Euro, stellt der Bund für die Sanierung bereit. Damit wird nicht nur die Substanz saniert, sondern die Mauer auch optisch besser in das Stadtbild integriert“, so Dilcher. Die Stadt beteiligt sich an der Sanierung mit Mitteln in gleicher Höhe.

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„Das Kloster Schaaken erhält 95.000 Euro für die von Wind und Wetter bedrohte Klosterruine.Insgesamt werden 195.000 Euro benötigt, die übrigen Kosten werden aus Eigen- und Landesmitteln finanziert. Es tat mir weh zu sehen, wie dieses pittoreske Bauwerk verfällt. Wieschön, dass es bald wieder für Gottesdienste, Hochzeiten oder Kulturveranstaltungen genutzt werden kann“, freut sich Esther Dilcher.

Kloster Schaaken. Foto: Dilcher

„Mit 101.500 Euro übernimmt der Bund ein Drittel der Sanierung und Neugestaltung der Raumschale der Kirche Ehringen. Der Zahn der Zeit nagte an der im Kern mittelalterlichen Kirche, weshalb eine Instandsetzung an vielen Stellen nötig wurde. Mit solch einer vielfältigen architektonischen Geschichte ist die Kirche eigentlich ein kleines Museum. Schön dass sie uns
noch lange erhalten bleibt. Insgesamt stellt der Bund somit 700.000 Euro für den Denkmalschutz in Waldeck-Frankenberg bereit. Ein gutes Zeichen für unsere Region“, erklärt Esther Dilcher.

Die Kirche in Ehringen. Foto: Dilcher

Die Mittel kommen aus dem Etat der Beauftragten für Kultur und Medien, konkret aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm IX. Damit ermöglicht der Bund dringende Sanierungsmaßnahmen an bedeutenden Kulturdenkmälern. Die Maßnahmen erstrecken sich über das gesamte Bundesgebiet. „Die Denkmäler sind unser Fenster in die Vergangenheit. Dank dieser Förderung geben wir ihnen auch einen Blick in die Zukunft“, resümiert die
Bundestagsabgeordnete.

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