Wenn die Augen im Alter schlechter werden

Yvonne Baumann aus Altenlotheim ist Augenoptikermeisterin und kommt zu den Kunden nach Hause. Foto:pr

Altenlotheim(Yvonne Baumann). Obwohl es auch im ländlichen Raum flächendeckend Augenoptikerbetriebe gibt, so gelangt die Versorgung mit Brillen und gerade auch vergrößernden Sehhilfen oft nicht dorthin, wo sie dringend benötigt werden, wie Senioren- und Pflegeheime.Oft ist es auch schon ein Problem, das eigene Zuhause verlassen zu können. Gerade für Brillenträger im Rollstuhl oder diejenigen, die Angehörige pflegen und nicht mal eben zu den Öffnungszeiten das Haus verlassen können, ist der Weg dorthin oft beschwerlich oder zeitlich gar nicht möglich.

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Der Besuch eines Augenoptikergeschäftes ist gerade für Senioren und Angehörige oft ein logistischer wie auch körperlicher Aufwand, den man diesen gerne ersparen möchte. Somit werden oft ältere und ungeeignete Brillen getragen, die der aktuellen Sehstärke nicht mehr entsprechen. Gerade das Lesen fällt vielen gerade älteren Brillenträgern schwer, dabei ist das Sehen gerade im höheren Alter wichtig für die soziale Teilhabe. Und inzwischen nutzen auch Senioren vermehrt Tablet, Smartphone oder Laptop. Oft wird eine Sehschwäche im Alter gar mit einer Demenz verwechselt. Das schlechte Sehen im Alter kann gravierende Konsequenzen haben: wer das Essen auf seinem Teller nicht richtig erkennen kann, bekommt keinen richtigen Appetit. Wer die Tageszeitung nicht mehr lesen kann, hat kein Interesse mehr an lokalen Ereignissen, geschweige denn, Veranstaltungen zu besuchen. Dadurch kommt es zum Rückzug aus dem sozialen Leben. Stürze können durch schlechtes Sehen passieren, oft mit gravierenden Folgen bei älteren Menschen. Schätzungsweise bis zu 70% der Bewohner in Pflege- und Seniorenwohnheimen sind in ihrer Sehfähigkeit eingeschränkt.

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Schon ein Sehtest und eine geeignete Brille, oder auch eine vergrößernde Sehhilfe, geben da ein Stück Lebensqualität zurück. Hier kommt der mobile Augenoptiker ins Spiel, der mit einer Ausstattung wie beim Augenoptiker vor Ort nach Hause oder in Wohnheime kommt. Die mobile Optiker beziehungsweise der mobile Optiker macht Sehtests, bestimmt die Sehstärke, oder eine Beratung zu vergrößernden Sehhilfen. Oft ist das Sehen in Kombination von Lesebrille mit einer vergrößernden Sehhilfe, wie beispielsweise einer Lupe, eine gute Kombination für all diejenigen, die z.B. Zeitungsschriften alleine mit der Lesebrille nur unter Anstrengung entziffern können. Aber auch eine gute und helle Beleuchtung des Schriftstücks spielt hier eine große Rolle.

Der mobile Augenoptiker kann in aller Ruhe in gewohnter Umgebung auf alle Fragen eingehen und die Kunden können, bei Bedarf, aus der reichaltigen Musterkollektion auch eine geeignete Brille aussuchen. Dazu hat der Optiker eine große Auswahl an Brillenfassungen wie auch vergrößernden Sehhilfen dabei, die eingehend getestet werden können. Auch für diejenigen, die es zeitlich nicht zum Augenoptikerfachgeschäft vor Ort schaffen oder einfach die Annehmlichkeiten der Beratung zu Hause in Anspruch nehmen möchten, hat der mobile Optiker eine große Auswahl an modischen Brillenfassungen in verschiedensten Materialien und Ausführungen mit dabei. Natürlich berät der Augenoptiker auch eingehend über die richtige Wahl der geeigneten Brillengläser, wie Einstärken-oder Mehrstärkengläser aber auch über spezielle Brillengläser für den Arbeitsplatz. Hier kann auch ein Termin direkt am Arbeitsplatz vereinbart werden, sodass die Brillengläser genau auf die Gegebenheiten am Arbeitsplatz eingestellt und gefertigt werden können. Der mobile Optiker kommt nach Terminvereinbarung nach Hause oder ins Wohnheim und bringt die fertige Brille oder bestellte vergrößernde Sehhilfe, nach Lieferung/ Fertigstellung dieser, wieder ganz bequem dorthin.

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