Frankenberg – Jugendliche heben Gullydeckel aus

Symbolbild von Linus Schütz auf Pixabay

Kein Jugendstreich: Polizei ermittelt und sucht weitere Zeugen

Frankenberg(ots). In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden der Polizei Frankenberg ausgehobene Gullydeckel gemeldet. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen überprüften die Polizisten mehrere Jugendliche. Gegen sie wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Gegen 00:15 Uhr teilte eine Anwohnerin bei der Polizei mit, dass im Bereich Dr. Vahle-Straße / Friedrich-Riesch-Straße drei Gullydeckel ausgehoben worden seien. Die Zeugin hatte nach ihren Angaben eine Gruppe Jugendlicher dabei beobachtet. Die Polizisten setzten die Gullydeckel zunächst wieder ein und fahndeten anschließend im Stadtgebiet nach den verdächtigen Jugendlichen.

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Etwa eine Stunde später kontrollierte die Polizei zwei junge Männer im Stadtgebiet von Frankenberg. Aus der Überprüfung ergab sich der Verdacht, dass die Beiden gemeinsam mit weiteren jungen Männern die Gullydeckel ausgehoben haben. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Gegen einen jungen Mann ermittelt die Polizei außerdem wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, bei ihm fanden die Polizisten eine geringe Menge Marihuana.

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Dass es sich beim dem Ausheben von Gullydeckeln um keinen Jugendstreich handelt
und wie gefährlich das sein kann, zeigt auch ein anderer Fall: Ein Frankenberger fuhr am Freitag, 27. Dezember 2019, mit seinen Rollski von der Goßbergstraße über den Gehweg an der Großen Wehrweide und weiter zur kleinen Wehrweide. In diesem Bereich stürzte der geübte Rollskifahrer, weil er in eine offene Rinne fuhr. Erst nach dem Sturz stellte er fest, dass dort zwei Gullydeckel herausgehoben waren, sie lagen neben dem Weg. Der Mann erlitt Verletzungen an Knien, Schultern und Fingern, die ärztlich versorgt werden mussten.

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Auch in diesem Fall ermittelt die Polizeistation Frankenberg wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. In beiden Fällen werden Zeugen gebeten, sich unter der Tel. 06451-72030 zu melden.

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