Schiff ahoi! Absperrventile für die AIDA-Schiffe

5 Mio. Investition in neue 4.000 m² große Halle sichert Standort

Homberg-Holzhausen(pm). „Unsere neue Logistik-Halle ist fast fertiggestellt und war dringend für die Anschaffung und Lagerung neuer Maschinen erforderlich. Eine lohnende 5 Millionen Euro Investition in den Standort“, verkündete Björn Voß, Betriebsleiter der ARI-Armaturen in Homberg-Holzhausen, gegenüber den zehn Teilnehmern des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Schwalm-Eder. „Egal ob Stell-, Sicherheits- oder Handabsperrventile, Druckminderer, Antriebe oder Kondensat-Ableiter benötigt werden, wir produzieren alles aus einer Hand für die Industrie, Gebäudetechnik, Chemie und den Schiffbau“, erklärte Voß, weiter.

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Der Hauptsitz des bereits 1952 gegründeten Familienunternehmens ARI ist Schloß Holte-Stukenbrock. Als die in Homberg-Holzhausen ansässigen Warsteiner Eisenwerke Konkurs anmelden mussten, erwarb die Familie Brechmann einen Teil des Anwesens und gründete 1969 den Standort Homberg-Holzhausen mit den Produktionsschwerpunkten Absperrventile vorwiegend für die Schifffahrt, zum Beispiel für alle AIDA-Schiffe. Ein weiterer Produktionsstandort ist seit 1999 Halle an der Saale.

Heute umfasst die ARI-Gruppe 16 eigene Vertriebstöchter in 16 Ländern innerhalb und außerhalb Europas mit weltweiten Vertriebspartnern in 50 Ländern. Das Unternehmen hat weltweit mehr als 850 Mitarbeiter. Am Standort Holzhausen sind es 120 Mitarbeiter. Bei dem Betriebsrundgang ergänzte Ausbildungsleiter Joachim Lang, der bereits seit 34 Jahren im Unternehmen ist: „ARI ist ein Familienunternehmen und das spürt man. Wir verstehen uns als eine große Familie.“

Als Meister, Sicherheitsbeauftragter und Verantwortlicher für die Instandhaltung ging er auf die wachsenden Anforderungen in der Ausbildung ein: „Ich lebe es unseren jungen Nachwuchskräften vor, wie wichtig es ist, sich ständig weiterzubilden. Im Frühjahr 2020 werde ich meine letzte Prüfung absolviert und meine Zusatzqualifikation als Sicherheitsfachkraft erreicht haben.“ Nicht nur die Bereitschaft, sich weiterzubilden, sondern auch gute Englischkenntnisse werden von den angehenden Industrie- und Zerspanungsmechanikern erwartet. „Da wir häufig auch englischsprachige Kunden zu Gast haben, werden einige der Auszubildenden speziell von einem Muttersprachler in Homberg geschult“, informierte Lang abschließend.

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