Gustav–Stresemann-Gymnasium als „Digitale Schule“ ausgezeichnet

Hintere Reihe: Joachim Hüttenrauch, Vice President HR Europe K+S; Stefan Rollmann, Referatsleiter im Hessischen Kultusministerium; Ariane Böhm, K+S; Sabine Stuhlmann, MINT-Botschafterin und MNU Hessen; Prof. Dr. Hannes Federrath, stv. Vorstandsvorsitzender „MINT Zukunft schaffen!“, Präsident der Gesellschaft für Informatik e.V. Vordere Reihe: Iris Blum, Schulleiterin des Gustav-Stresemann-Gymnasiums, Marion Haase, MINT-Koordinatorin. Foto: Gustav-stresemann-Gymnasium Bad Wildungen

Bad Wildungen(Marion Haase/Benjamin Gesing, MINT Zukunft schaffen e.V.). Das Gustav-Stresemann-Gymnasium versteht das Zertifikat der „Digitalen Schule“ als wichtige Ergänzung zum Zertifikat der „MINTfreundlichen Schule“, welches es schon seit 2017 innehat, und als Bestätigung des Engagements, die Digitalisierung im Unterricht auch besonders in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik) umzusetzen. Beispielsweise wird in Mathematik bereits häufig mit dem Lerntool „Bettermarks“ gearbeitet und auch in den anderen Fächern halten Lernapps Einzug, besonders nach der Anschaffung von zwei mobilen Tabletkoffern.

Bei der Veranstaltung, zu der die K+S Aktiengesellschaft in Kassel eingeladen hatte, wurden 11 hessische Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Das Signet ermöglicht es, durch einen Kriterienkatalog Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei einer entsprechenden Profilbildung kann von einer „Digitalen Schule“ gesprochen werden. Der Kriterienkatalog „Digitale Schule“ umfasst fünf Module, die alle von den Schulen nachgewiesen werden:

Pädagogik & Lernkulturen

Qualifizierung der Lehrkräfte

regionale Vernetzung

Konzept und Verstetigung

Technik und Ausstattung.


Die Module sind orientiert an der KMK-Strategie „Digitale Bildung“ und wurden von Fachexperten und Wissenschaftlern der o.g. Verbände entworfen. Die Ehrung „Digitale Schule“ ist wissenschaftlich basiert, verbandsneutral sowie unabhängig. Alle Schulen wurden heute für ihre Schwerpunktsetzungen ausgezeichnet.

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Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Berlin steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär. Prof. Dr. Hannes Federrath, Präsident der Gesellschaft für Informatik: „Eine von Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung geprägte Welt bedarf eines umfassenden Bildungsverständnisses, das technische, gesellschaftliche und anwendungsbezogene Perspektiven gleichermaßen miteinbezieht. Die Auszeichnung ‚Digitale Schule‘ reflektiert diesen Ansatz. Wir danken den vielen Bildungsexpertinnen und -experten für die Begutachtung der zahlreichen Bewerbungen. Es ist erfreulich zu sehen, wie viele Lehrkräfte und Schulleitungen mit ihrem Engagement dazu beitragen, das von uns ausgezeichnete Bildungsverständnis zu etablieren.“

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„Die ausgezeichneten Schulen öffnen sich stärker und stärker für Informatische Bildung und die Digitalisierung. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, haben wir die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

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